7 Minutes of Hell

Da schaue ich gestern Abend nichtsahnend auf ORF.at und stoße auf den Artikel Das Work-out-Wunder aus dem Testlabor. Es geht darum, dass Sportwissenschaftler herausgefunden haben, dass für einen guten Trainingserfolg sieben Minuten täglich ausreichend sind und alles was man dafür braucht eine Wand, ein Stuhl und das eigene Körpergewicht sind.

Es gebe klare Hinweise darauf, dass dieses hochintensive Intervalltraining die selben Trainingserfolge wie ein ausgedehntes Ausdauertraining bringe, berichtet der ORF und zitiert dabei die Studie „High-Intensity Circuit Training Using Body Weight: Maximum Results With Minimal Investment“ von Chris Jordan und Brett Klika.

Rank und schlank, fit und ausdauernd in nur 7 Minuten? Das musste ich natürlich probieren!

Es geht darum 12 Übungen à 30 Sekunden mit 10 Sekunden Pause dazwischen abzuspulen, so intensiv wie nur möglich. Das Training ist so abgestimmt, dass die einzelnen Muskelpartien abwechselnd belastet werden und somit der ganze Körper trainiert wird.

Der Ablauf schaut folgendermaßen aus: Hampelmann ? Pause ? Wandsitz ? Pause ? Liegestütz ? Pause ? Crunch ? Pause ? Step-up auf einen Stuhl ? Pause ? Kniebeuge ? Pause ? Trizeps-Dips ? Pause ? Plank ? Pause ? Kniehoch am Stand ? Pause ? Ausfallschritt ? Pause ? Liegestütz mit Drehung des Oberkörpers ? Pause ? Sideplank (nach 15 Sekunden wenden)

Das klingt nach nicht viel, waren aber ziemlich heftige 7 Minuten. Um mir bei dieser Übung zu helfen, habe ich mir eine kleine Hilfs-Webapp gebaut, die mir beim Timing und der korrekten Ausübung der Abläufe hilft. Ich habe sie treffender weise 7 Minutes Of Hell genannt.

Vom Prinzip her ganz einfach: die Übungen sind mit der jeweiligen Trainingsdauer hinterlegt. Die Pausen sind auch dabei. Damit nicht ständig auf den Bildschirm gestarrt werden muss, gibt die Webapp alle 10 Sekunden, bzw. die letzten 5 Sekunden sekündlich einen Beep von sich (der Beep kommt von Sound Jay). Über dem Timer steht immer, welche Übung gerade am Laufen ist, unten rechts steht immer, was als nächstes kommt.

Die Webapp sollte auf allen gängigen Geräten funktionieren und ist für moderne Browser mit einem Offline-Modus versehen, d.h. einfach bookmarken und dann sollte es auch funktionieren, wenn mal kein Netz verfügbar ist. 

Erste Eindrücke zum Surface RT

Vor weniger als einem Jahr hat Microsoft seine eigenen Windows 8 Tablets angekündigt und diese Surface genannt. Neben dem schicken Design stach damals vor allem ein spezielles Accessoire heraus: das Touch Cover. Es ist ähnlich zu den Smart Covers für Apples iPad, hat aber einen wesentlichen Vorteil: eine integrierte Tastatur. Inklusive aller nötigen (und unnötigen) Tasten.
Fünf Monate nach dem Release des Surface RT – und pünktlich zum US-Start des Surface Pro – hat Microsoft nun das Surface RT in Österreich zum, zugegebenermaßen sehr stolzen Preis von 479€ auf den Markt gebracht. Wer das Touch Cover auch noch möchte und dabei nicht auf langweiliges Schwarz (gibt’s dann im Bundle um 579€) setzen will, legt noch einmal 120€ drauf und bekommt es in Blau.

Über Hardware und Ausstattung werde ich hier nichts weiter sagen, als vielleicht, dass ich durchaus mit der Ausstattung und dem Aussehen zufrieden bin. Dazu kommt, dass mir das Konzept von Windows 8 schon zur Ankündigung extrem gut gefallen hat. Ich war schon etwas befangen, muss ich ganz ehrlich zugeben.

Out of the Box das beste Paket

Wenn ich mein iPad, das Nexus 7 und mein Surface RT zurücksetze und schaue, was die Kisten von Haus aus mitbringen, dann hängt das Surface RT die Konkurrenz um Welten ab. Da ist zum einen die Tatsache, dass Microsoft dem Gerät eine vollwertige Office Anwendung beilegt. Durch den Windows Unterbau, der auch ohne Jailbreaks oder Rooten erreicht werden kann, kann das Surface RT ganz einfach auf Netzwerklaufwerke zugreifen, um z.B. Videos direkt von der Dreambox zu streamen. Dabei fällt gleich die hervorragende Netzwerkausstattung des Surface auf! Die HD Videos im ts-Format können ohne Ruckeln und Zuckeln im von Haus aus gelieferten Videoplayer abgespielt werden. Das MacBook Air (2011er Version) schafft das Selbe nicht.

Die Killer-App eines jeden Tablets ist sein Browser. Hier hat Apple mit dem Mobile Safari kräftig vorgelegt und Google zuerst mit dem Browser und nun auch mit dem Chrome für Android eine extrem unbefriedigende Frechheit abgeliefert. Microsoft setzt hier nicht auf WebKit als Unterbau, sondern auf den eigenen Internet Explorer in der Version 10.

Jetzt kann man über den Internet Explorer denken, was man mag. Der IE ist in der aktuellen Version und den Features, die er bietet, durchaus eine ernstzunehmende Konkurrenz für den Mobile Safari.

Pfui, Flash!

Im Gegensatz zu den anderen Herstellern (bin mir bei Blackberry nicht ganz sicher) kann der IE 10 auch auf dem Surface RT Flash. In Zeiten von HTML5 und modernen Technologien könnte unvoreingenommene Internet Surfer meinen, Flash sei überholt und obsolet. Leider ist das weit gefehlt. Das fängt vor allem bei den Seiten an, die man ständig verwendet. So ist es für mich als Eishokey-Fan nicht möglich am iPad oder Nexus 7 alle Livestreams und Videos von laola1.at anzuschauen. Deren App bietet sie leider auch nicht alle an. Der IE? Kein Problem! Nach einer kleinen Konfiguration, die jeder Laie durchführen kann, ist es spielend einfach beliebige Seiten für Flash freizuschalten und somit das Web ohne Einschränkungen zu genießen.

Das zweite Killerfeature des Internet Explorer 10 ist für mich die Art und Weise, wie ich navigieren kann. Durch einen einfachen Wisch von links nach rechts kann ich im Browserverlauf zurück springen, wenn ich „flip ahead“ eingeschaltet habe, klappt das auch nach vorne. Viel intuitiver geht’s nimmer.

Und dann gibt’s noch ein Feature, das mich total ausflippen lässt: der IE im Desktop Mode bringt die Entwicklertools mit! Inklusive Debugger und den älteren Browser Versionen und Standard-Implementierungen.

Wo Licht, da leider auch Schatten.

Anfang Quartal 2012 kamen Vertreter von Microsoft zu uns ins Haus, um uns für Windows 8 und die Entwicklung für diese Plattform zu begeistern. Neben Unterstützung und Expertise, wollten sie auch Marketingmaßnahmen anbieten. Da dies knapp ein halbes Jahr vor dem Start von Windows 8 am 26. Oktober war, hätte ich mir eigentlich erwartet, dass es deutlich mehr Apps geben wird. Vor Allem die Tatsache, dass es nun doch schon eine ganze Weile eine stattliche Anzahl von Tablets – mit ARM oder Atom-Prozessoren – gibt, hätte auf eine größere Anzahl von verfügbaren Apps und vor allem von besseren und stabileren Apps hoffen lassen.

Leider ist das Angebot noch sehr überschaubar. Die bestehenden Apps, sofern sie nicht von Microsoft selbst stammen, sind in den meisten Fällen recht langsam und stürzen regelmäßig ab. Das trifft leider auch auf Apps von Firmen zu, von denen eigentlich sehr hohe Qualität in allen anderen Bereichen geboten wurde, z.B. Evernote.

Ich bin mir auch nicht sicher, ob das Problem nicht an Bugs in der Windows Runtime selbst liegt. Der Windows Unterbau ist stabil und baut auf viele viele Jahre Erfahrung auf, die WinRT Libraries sind aber neu und hier bedarf es wohl noch des einen oder anderen Service Packs, bis das alles 100%ig stabil läuft. Aber das war ja bei Apple damals zu Zeiten von iPhone OS 2.0 nicht anders.

Das andere größere Problem sind die Apps, die komplett fehlen. So z.B. 1Password. Hat man sich einmal an diese App gewöhnt, dann kann man nicht mehr ohne. Die Tatsache, dass es auch eine App fürs Windows Phone gibt, lässt mich aber noch hoffen.

Fazit

Nichtsdestotrotz bin ich mit dem neuesten Ankömmling in meiner Gadget Sammlung sehr zufrieden. Von allen Geräten, die ich zuletzt gekauft habe, ist das Surface RT das, mit dem ich am zufriedensten bin. Empfehlen kann ich’s aber trotzdem nicht wirklich. Der Preis ist für die gebotene Hardware – vor allem mit Blick auf die Android Geräte – viel zu hoch, das Angebot an Apps für Nicht-Geeks viel zu klein. Diesen Post habe ich übrigens komplett mit dem Touch Cover am Surface geschrieben und kam sehr gut damit zurecht.

Microsoft Surface – erste Gedanken dazu

Ich wollte ja schon ein Windows Tablet seit ich zum ersten Mal die Demo von Windows 8 auf einem Tablet gesehen habe. Nachdem ich mir jetzt die PK auf Engadget angeschaut habe, bin ich sehr gehyped. Microsoft scheint sich hier wirklich Gedanken über alles gemacht zu haben.

Der Produktdesigner am Ende war so überzeugt von dem Produkt, dass er es mir verkauft hat. Das war nicht so ein “awesome”, “beautiful”, “magical”, “best product ever made” à la Apple PK (obwohl sich Microsoft ganz klar hat inspirieren lassen). Touch und Type Cover sind tolle Neuerungen, sofern sie nicht unverschämt teuer sind. Der eingebaute Stand ist praktisch und soll gut klingen. Dass das PRO automatisch eine Pen liefert und damit bedienbar ist, ist ein toller Zusatz.

Microsoft macht mit einem Schlag allen anderen Herstellern mit innovativen Ideen und einem tollen Produkt gehörig Dampf. Wenn’s von einem RROD Debakel verschont bleibt, ist’s ein geiles Teil und kommt ganz ganz oben auf meiner Wunschliste.

Allerdings als PRO Version, denn desto mehr ich darüber nachdenke, desto weniger macht allerdings eine ARM Variante für mich Sinn. Das hängt aber wohl schlussendlich vom Preis ab, den ARM Geräte im Vergleich zu den Intel und AMD Kisten haben werden.

WebKit Webapps für den IEMobile/9.0 anpassen

Mit dem Release von Mango hat Microsoft einen Browser auf die Windows Phone 7 Platform gebracht, der gar nicht mal so schlecht ist, wie der Name Internet Explorer verlauten würde.

Zwar hinkt der Browser der Konkurrenz auf iPhone und Android nach wie vor meilenweit hinterher (html5test.com bescheinigt ihm gerade mal 30-40% der Punkte, die ein WebKit-Smartphone bekommt), jedoch kann der Browser, wenn er richtig eingesetzt wird, durchaus auch sehr schöne Webapps auf den Bildschirm zaubern.

Falle 1: Console.who?

Wenn die Webapp gar nicht laufen will, dann liegt es aller Voraussicht nach daran, dass im JavaScript Code irgendwo ein console.log() verwendet wurde. Das bringt (fast) jeden Internet Explorer zu Fall. Am Einfachsten wird das Problem umgangen, wenn einfach vor dem ganzen anderen JavaScript console.log definiert wird, wenn es nicht bereits vorhanden ist.

if ( window.console == undefined )
	window.console = { log: function( msg ) { } };

Dadurch müssen die nützlichen console.log Ausgaben nicht gelöscht werden und sogar im Internet Explorer 9 auf dem Desktop verwendet werden, wenn über F12 die Entwicklertools eingeschaltet sind.

Falle 2: window.setTimeout( callback, time, [ ] )

Die zweite Falle, in die ich mehrmals getappt bin, war die die Sache, dass der Internet Explorer keine Argumente für den callback in window.setTimeout unterstützt. Auch hierfür gibt es aber eine sehr einfache Lösung.

// das funktioniert im IEMobile nicht
window.setTimeout( myCallback, 100, arg1, arg2, arg3 );

// das funktionert im IEMobile einwandfrei
window.setTimeout( function() {
	myCallback( arg1, arg2, arg3 );
}, 100 );

Falle 3: no transitions (yet)

Microsoft wird erst mit dem Internet Explorer 10 CSS3 Transitionen und Animationen unterstützen. Dafür wird dann der -ms- Prefix verwendet werden.

Setzt die Webapp Transitionen voraus, sollte ein Fallback gebastelt werden. JavaScript Animationen sind zwar sehr aufwendig und langsam, als letzter Ausweg kann man sie aber durchaus in Betracht ziehen. jQuery bietet hier eine sehr schöne API dafür.

Und wie teste ich das Ganze?

Webapps für das Windows Phone 7 zu testen, ist nicht einfach. Weinre funktioniert leider nur mit WebKit Browsern und das fehlen einer console macht auch simpelstes Logging unmöglich. Zum Glück ist die Browser Engine des IEMobile der des Internet Explorer 9 auf dem Browser sehr ähnlich und bei eingeschalteten Developer Tools (F12) kann der Browser auch Debuggen, console.log. Oben drein gibt es dann auch einen Inspector, wie man ihn vielleicht von FireBug oder den WebKit Inspector kennt.

**update**

I have no touchevent and I must touch

Das wohl größte Problem des IEMobile 9.0 ist das Fehlen der Touch Events. Die in Desktop-Browsern verwendeten Drag’n'Drop Events werden leider auch nicht unterstützt. Einzig click wird als Event unterstützt. Das macht in gewissen Maßen mobile Entwicklung komplizierter als nötig.

Alternativen habe ich bis Dato leider keine gefunden. Da muss wohl Microsoft dran und die Events weiter reichen. Lustigerweise müssen sie sich dadurch ja auch selbst beschneiden. So bietet z.B. Nokia mittlerweile in den Webversionen ihrer Maps Anwendung für iOS und Android Offline Daten an. Im IEMobile/9.0 kann nicht mal die Online-Variante verwendet werden.

Der PlayStation Vita Browser

Seit ein paar Tagen ist die PlayStation Vita nun in meinem Besitz. Neben den bereits lang und breit diskutierten Vorzügen der portablen Konsole von Sony, stach vorab für mich vor allem die Tatsache hervor, dass das Gerät einen WebKit Browser mit sich bringt.

Der User Agent ist Mozilla/5.0 (PlayStation Vita 1.61) AppleWebKit/531.22.8 (KHTML, like Gecko) Silk/3.2. Auf dem Papier klingt das sehr vielversprechend. Die Engine der aktuellen Chrome Verison ist gerade mal AppleWebKit/535.11 und der Build des Mobile Safari des iPhones lag beim Release weit unter 500. Also sollte das Ding doch eine Waffe sein, oder?

Oder?

Leider nicht! Sony hat den Browser offensichtlich so kastriert, dass schlussendlich nichts übrig bleibt, was diesen Browser von einem Internet Explorer 7 abhebt.

Die Seite html5test.com bescheinigt dem Browser gerade mal 53 von 475 Punkten. Chrome kriegt 374+13, der IE auf dem Windows Phone 141+5 und der Safari am iPad 305+9. Was sich Sony dabei gedacht hat, wissen wohl nur sie selber.

Und im Klartext?

Im Klartext bedeutet das, dass der Browser für 90% der Aufgaben nicht gewachsen ist! Nicht einmal ein Video auf Youtube kann angeschaut werden, da weder Flash, noch HTML5 Video tags unterstützt werden.

Seiten mit Frames werden zwar unterstützt und der Browser versucht auch die Anordnung richtig zu machen. Das Scrollen funktioniert dann allerdings nur über Scrollbalken, die mikrig klein und kaum zu ertasten sind. Wurde der Scrollbalken einmal mit Glück erwischt, scrollt er einfach automatisch ans Ende der Seite.

Alles in Allem macht der Browser den Eindruck als würde er in einer Form von Emulation auf der PSVita laufen. Anders lassen sich das extrem langsame Rendering und die vielen Darstellungsfehler nicht erklären. Wird über JavaScript z.B. die DOM manipuliert, muss erst gescrollt werden, dass das Browser merkt, dass er neu rendern sollte.

Und zu guter Letzt gibt es nicht einmal einen Portraitmodus. Das hängt aber wohl an verschiedenen Einschränkungen des Systems zusammen. Den Modus sollte Sony aber definitiv nachreichen.

Dass Sony so dermaßen hinter aktuellen Smartphones her hinkt, hätte ich in dieser Form nicht erwartet. Die überlegene Rechenleistung wird hier gänzlich vergeudet und dass nicht einmal YouTube geht, ist peinlich.

Der Eishockey Liveticker ist nun auf Github

Nachdem ich relativ wenig Zeit habe, mich aktuell um den Liveticker und dessen Weiterentwicklung zu kümmern, habe ich mich dazu entschlossen, die aktuellste Version auf Github zu hosten. Somit können andere ihre Änderungen mit einfließen lassen. In der Hoffnung, dass so was weiter geht.

Hier geht’s zum Repository: https://github.com/mwidmann/Eishockey-Liveticker

Windows Phone 7 und ich.

Seit ein paar Tagen bin ich stolzer Besitzer eines LG-e900 Optimus 7, einem wunderschönen Smartphone mit Windows Phone 7 Betriebssystem. Gekauft habe ich es aus verschiedenen Gründen. Allen voran wohl der, dass ich WP7 schon immer faszinierend schön fand.

Diese schlichte GUI mit den großen stylischen, minimalistischen Buttons, der klare Font, die weichen Farben und diese elegante Art von paralaxem Scrolling im Interface haben mich von Anfang an sehr fasziniert.

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Der zweite Grund für diese Anschaffung war der, dass das Telefon ohne Simlock gerade mal 175€ inkl. Versand gekostet hat. Da musste ich nicht lange nachdenken. Seit dem hat es mein iPhone 3GS ersetzt, welches sich langsam schon recht langsam anfühlt.

Von No-Go zu NoDo

Das erste, was ich tat, war dank dieser Anleitung die Windows Registry (!!!) freizuschalten und das Vodafone Branding zu eliminieren, damit ich auf NoDo aktualisieren konnte. Microsoft hat sich leider dazu entschieden, die Update Authority an den Provider abzutreten, wenn das Telefon mit einem Branding versehen ist. Ist das weg, werden die Updates von MS geladen. Was ich natürlich wollte.

Mit NoDo war schon vieles besser! Vor allem Copy & Paste, welches für 1Password – ja, das gibt’s für WP7 – ein absolutes Muss ist.

Softwaretechnisch hatte sich mittlerweile gezeigt, dass viele, mir sehr wichtige Apps, auch für Windows Phone 7 verfügbar waren. Twitter und Evernote müssen sein, Kindle ist ein schöner Zusatz. Meine erste gekaufte App wurde Wonder Reader, ein RSS Reader, der mit Google synchronisieren kann.

Oh Mac-Oh mio!

Das Zusammenspiel zwischen Windows Phone 7 und meinem Mac erwies sich dann doch einfacher als erwartet. Im App Store gibt es den Windows Phone Connector, der für die Synchronisierung von Musik, Bilder oder Videos und das Update des Gerätes verantwortlich ist.

Eine Möglichkeit das Adressbuch, Apps oder sonstiges zu synchen ist aber nicht vorhanden. Für Kontakte und Kalender funktioniert der Weg über Google einwandfrei! Im Adressbuch und im iCal kann eingestellt werden, dass mit Google synchronisiert wird und eben dieser Account kann auch am Phone eingerichtet werden. Einfacher als erwartet.

Seit dem Update auf Mango funktioniert leider der Windows Phone Connector nicht mehr. Synchronisieren geht nun nur noch über BootCamp.

Von NoDo zu Anacardiaceae

Sprich Mango. Das Update auf Mango erwies sich als brutal einfach! Wir sollten zwar in der Firma einen Entwickleraccount für WP7 haben, schließlich haben wir die vol.at App auch im Marktplatz (unter Spiele), ich wollte aber nicht warten und nachfragen. Also ging ich den inoffiziellen Weg.

Ein Wenig abschreckend war anfänglich die Tatsache, dass ein Update auf die endgültige Version von Windows Phone 7.5 nur von NoDo, nicht aber von einer Mango Beta möglich ist. Deshalb bin ich aktuell ein Wenig am mit mir selber ringen, ob ich wieder auf NoDo zurück soll. Schließlich passiert in 2-3 Monaten sehr viel auf dem Gerät und ich möchte nicht alles noch einmal einrichten müssen.

Das Update an sich verlief dann dank der Anleitung auf Windowsphonehacker ganz einfach von Statten. Software laden, eine Batch Datei starten, warten. Lange warten. Schon ziemlich lange warten.

Der Hauptgrund, wieso ich Mango wollte, war der Internet Explorer 9.

Shadows from the past

Windows Phone 7 fehlen noch einige Features. So ist z.B. kein VPN in die Firma möglich oder ich kann meine 3G Verbindung nicht mit meinem Rechner teilen.

Das größte Problem von WP7 lässt sich aber ganz einfach identifizieren: es ist der Internet Explorer. Offizielle Releases sind noch mit einer aufgebohrten Version vom IE7 unterwegs. Mango lockt zwar mit einem IE9, diese Engine muss aber erst explizit eingeschaltet werden! Was sich Microsoft dabei gedacht hat, ist ein Rätsel.

So kann Mangos IE9 zwar viele schöne Sachen, wenn die Seite, die man ansurft, aber nicht den IE9 Modus aktiviert, wird wieder nur mit der alten Version gerendert. Das hätte deutlich besser gelöst werden MÜSSEN.

Außerdem hätte ich mir mehr Kompatibilitäts-Bestreben seitens MS erwartet. Alle Konkurrenten setzen auf den WebKit. Es ist ja durchaus verständlich, dass Microsoft den eigenen Leuten vom IE Team nicht sagen kann: ihr kriegt’s eh nicht gebacken, wir nehmen auch den WebKit. Trotzdem hätten sie mehr dafür tun können, damit der IE so tut als wäre er ein WebKit. Es müssen ja nicht alle neuesten -webkit-* Erweiterungen unterstützt werden, sobald eine Seite einen “viewport” definiert, könnte der IE aber zumindest so tun, als wäre er modern.

Hier sehe ich 2 Chancen: MS macht’s Apple nach und erlaubt auch alternative Browser, z.B. einen WebKit. Oder MS bietet die Möglichkeit die Browserengine zu ändern (am Desktop kann ja auch der Chrome verwendet werden, um im IE zu rendern). Oder MS macht den IE kompatibel zum WebKit und faked diesen auch in den User-Agent rein. Und aktiviert die IE9 Features von Haus aus!

Lord of the Rings: War in the North

Dieser November wird wohl alleine was in Sachen Fantasy (A)RPGs angeht, der absolute Oberhammer. Skyrim und Witcher 2 stehen ja schon auf meiner Must-Buy Liste. Nun kommt auch noch LOTR: War in the North dazu.

Ich gebe zu, dass mir bis Dato LOTR ziemlich am Allerwertesten vorbei gerutscht ist. Ich habe zwar die Special Extended DVD Edition der Trilogie mit 12DVDs und 26 Minuten (!!) Credits pro Film seit Jahren hier, weiter als bis zur Hälfte von Fellowship of the Rings habe ich es aber nicht geschafft gehabt. Bis jetzt.

In dieser generellen Fantasy Euphorie zwischen Witcher und Game of Thrones ist nun doch ein gewisses Verlangen nach mehr Fantasy gekommen. Also habe ich neben Büchern (nach Sapkowskis Büchern kommen die von GRRM dran) und alten Perlen – spiele nun endlich The Witcher durch und habe noch einmal mit Oblivion angefangen – auch diese ominöse Trilogie, 12h Epos mit 1,5h Credits, angeboten. Und sie möchte nun auch geschaut werden.

Gesagt, getan, FOTR ist durch, mein Appetit geweckt und was macht der videogamephile, wenn ihm was gefällt? Richtich! Er schaut nach, was es da an Zock gibt für sein Geld. Das RPG von EA soll ja nicht so der Bringer sein und RTS Spiele interessieren mich nicht die Bohne. Die Lecker-Schnetzel-Spiele zur Trilogie sind schon arg alt.

Aber am Horizont kommt ein neuer Challenger! Snowblind Studios (die von Champions of Norrat und Baldur’s Gate Dark Alliance) und WB bringen im November ein Action RPG zu LOTR, das offensichtlich eine Nebengeschichte erzählt, die aber immer wieder die Hauptgeschichte, die Orte und einige Charaktere mit einbezieht.

Zum Thema Kämpfe gibt’s auch ein sehr interessantes Video:

Grafisch erinnert es mich ziemlich an Dragon Age II. Wenn die LOTR Spiele noch von EA kommen würde, dann würde ich schwören, es verwendet BioWares Engine. Was ja an und für sich nichts schlechtes ist, denn mir gefällt’s! Der große Greifvogel klingt auch nach viel Spass.

Bin ziemlich gehyped.

Livescribe Pulse Smartpen – Mein erster Eindruck

Zuerst das Schlechte: die Software am Mac läuft nicht sehr stabil, zumindest was das Firmwareupdate angeht. Das war das erste, das die Software von mir verlangte und da stürzte das Ding permanent ab. Zum Glück ging’s mir nicht so, wie manch anderem, den das Abstürzen den Stift kaputt machte. Unter Windows (über Parallels) flashen ging dann aber gut.

Der Stift ist etwas dicker, als ein normaler Kugelschreiber, sogar etwas dicker als ein Flipchart-Edding. Trotzdem hatte ich keine allzu großen Probleme mit dem Teil zu schreiben.

Zuerst habe ich mich allerdings ans Tutorial gemacht. Da werden die grundlegenden Funktionen des Sticks beschrieben: navigieren, schreiben, schreiben + aufnehmen, nur aufnahmen. Mit der Pulse kann man sogar 3D-Audio aufnehmen, damit die Notizen dann so wiedergeben werden, wie sie auch beim erstellen wahrgenommen wurden.

Sehr cool ist das Feature, dass die Smartpen den geschriebenen Text dann mit dem aufgenommenen Audio verknüpft. So kannst man später entweder direkt am Block (!!!) oder in der App am Desktop die Notizen und den dazugehörigen gesprochenen Text locker wieder finden.

Apropos finden: der Desktop hat eine rudimentäre Schriftenerkennung implementiert, der es erlaubt die Notizen zu durchsuchen. Des Weiteren gibt es auch eine Export Funktionalität nach Evernote, das ähnlich gut den Text durchsuchen kann.

Um 30$ kann auch noch MyScript gekauft werden, welches dann wie ein OCR den geschriebenen Text in digitalen Text umwandelt. Sogar meine Sauklaue hat das Ding mit wenigen Fehlern erkannt. Hätte ich so definitiv nicht erwartet.

Geschrieben wird auf speziell vorbereitetem Papier, das der Kamera in der Smartpen über aufgedruckte Punkte erklärt, wo sie sich befindet, was sie tun muss, etc. Wie ein Koordinatensystem aus Punkten. Geniales System.

Die Blöcke sind deutlich teurer als normale Collegeblöcke. 4 Stück A4 á 100 Blätter aus UK kosten ca. 30€ inkl. Versand. Das sind ca. 3,5 Cent/Blatt. Alternativ dazu können auch eigene Blöcke gedruckt werden. Dafür benötigt man aber einen Drucker, der mit 600dpi drucken kann. Die alte Gurke im Büro kann das nicht.

Geliefert wird der Stift mit einer Lederhülle, damit er nicht kaputt geht, einem A5 Block, Anleitungen und einer USB Dockingstation, über die er auch geladen wird. Die Software gibt’s nur im Internet! CDs sind keine dabei.

Noch ein cooles Feature: es gibt für die Smartpen einen App Store, bei dem zusätzliche Programme geladen werden können. Von Haus aus gibt es z.B. ein Klavier mit drauf, das – wenn das Klavier gezeichnet wurde – super für Alle meine Entchen reicht. Weitere Apps (z.B. ein erweiterter Taschenrechner, ein Lineal usw.) können ganz einfach geladen werden, die meisten kosten allerdings einen Obolus oder zwei.

Das letzte coole Feature, von dem ich bis jetzt weiss, sind sog. Pencasts. Notizen und dazu gesprochenes können ganz einfach über die Desktop Software in ein Pencast umgewandelt und über die Livescribe-Homepage mit anderen geteilt werden!

M! Forum – Aus der Statistik

Ich habe gerade festgestellt, dass ich im September erstmals die 300k PIs mit der für Smartphones mit Webkit Browser angepassten Version des M! (aka Maniac) Forums überschritten habe. War mir gar nicht aufgefallen, dass sich die täglichen Visits seit Anfang des Jahres nahezu verdreifacht haben.

Platzhirsch ist immer noch das iPhone mit knapp 60% der Zugriffe. Nummer 2 ist bereits das iPad mit über 18%, der iPod folgt mit etwas über 12%. Android User benutzen wohl eher alternative Varianten wie Robos App, denn sie kommen auf gerade mal 6,58% der Zugriffe.

Meistgelesenes Board ist das OT. Das Smalltalk Board ist aber knapp dahinter (gerade mal 11k PIs). Die anderen Foren stinken im Vergleich ziemlich ab.

Die Meistgelesenen Threads seit 1.1.2010:
  1. Welche Spiele für iPhone/Ipod Touch lohnen sich? II – Spaceace – 22.11.09 16:51
  2. Best Price-Thread – Part 35 – bubbabenali – 31.05.10 16:02
  3. Best Price-Thread – Part 36 – KemoSabe – 09.08.10 15:30
  4. Best Price-Thread – Part 34 – Jannes – 17.03.10 19:32
  5. Der 20. hochoffizielle Apple-Thread – Yann – 01.07.10 22:29
  6. Der 21. hochoffizielle Apple-Thread – JPS – 04.08.10 20:27
  7. Neue Downloads auf dem Xbox-Live Marktplatz 19 – JPS – 22.03.10 10:38
  8. Der 19. hochoffizielle Apple-Thread – JPS – 14.06.10 23:31
  9. Durchgezockt Nr. 21 – Mr.B. – 27.05.10 15:43
  10. Best Price-Thread – Part 33 – Onrop – 13.01.10 21:18
Das Antworten Formular wurde über 4’000 Mal betätigt. Dabei gibt es es noch gar nicht einmal so lange, wenn ich mich richtig erinnere…

Eishockey Liveticker 1.4.1 verfügbar

Es freut mich sehr noch vor dem ersten Heimspiel der Bulldogs die Version 1.4.1 des Eishockey Livetickers frei zu geben. Die Neuerungen sind ein Bugfix im Admin Interface und ein speziell für mobile Geräte angepasstes CSS.

Für existierende Ticker reicht es, im Header folgende Zeile hinzu zu fügen:

Hier gibt’s das Update: liveticker1_4_1.zip (ca. 291kb)

In diesem Blog geht es um meine Hobbies Videogames, Apple und Eishockey. Have fun!