Der PlayStation Vita Browser

Seit ein paar Tagen ist die PlayStation Vita nun in meinem Besitz. Neben den bereits lang und breit diskutierten Vorzügen der portablen Konsole von Sony, stach vorab für mich vor allem die Tatsache hervor, dass das Gerät einen WebKit Browser mit sich bringt.

Der User Agent ist Mozilla/5.0 (PlayStation Vita 1.61) AppleWebKit/531.22.8 (KHTML, like Gecko) Silk/3.2. Auf dem Papier klingt das sehr vielversprechend. Die Engine der aktuellen Chrome Verison ist gerade mal AppleWebKit/535.11 und der Build des Mobile Safari des iPhones lag beim Release weit unter 500. Also sollte das Ding doch eine Waffe sein, oder?

Oder?

Leider nicht! Sony hat den Browser offensichtlich so kastriert, dass schlussendlich nichts übrig bleibt, was diesen Browser von einem Internet Explorer 7 abhebt.

Die Seite html5test.com bescheinigt dem Browser gerade mal 53 von 475 Punkten. Chrome kriegt 374+13, der IE auf dem Windows Phone 141+5 und der Safari am iPad 305+9. Was sich Sony dabei gedacht hat, wissen wohl nur sie selber.

Und im Klartext?

Im Klartext bedeutet das, dass der Browser für 90% der Aufgaben nicht gewachsen ist! Nicht einmal ein Video auf Youtube kann angeschaut werden, da weder Flash, noch HTML5 Video tags unterstützt werden.

Seiten mit Frames werden zwar unterstützt und der Browser versucht auch die Anordnung richtig zu machen. Das Scrollen funktioniert dann allerdings nur über Scrollbalken, die mikrig klein und kaum zu ertasten sind. Wurde der Scrollbalken einmal mit Glück erwischt, scrollt er einfach automatisch ans Ende der Seite.

Alles in Allem macht der Browser den Eindruck als würde er in einer Form von Emulation auf der PSVita laufen. Anders lassen sich das extrem langsame Rendering und die vielen Darstellungsfehler nicht erklären. Wird über JavaScript z.B. die DOM manipuliert, muss erst gescrollt werden, dass das Browser merkt, dass er neu rendern sollte.

Und zu guter Letzt gibt es nicht einmal einen Portraitmodus. Das hängt aber wohl an verschiedenen Einschränkungen des Systems zusammen. Den Modus sollte Sony aber definitiv nachreichen.

Dass Sony so dermaßen hinter aktuellen Smartphones her hinkt, hätte ich in dieser Form nicht erwartet. Die überlegene Rechenleistung wird hier gänzlich vergeudet und dass nicht einmal YouTube geht, ist peinlich.

Hat Sony die Videos von Youtube?

SingStar next Generation ist da! Und die Qualität der Videos ist ja bitte eine grenzenlose Frechheit! All the small things z.B. zeigt Artefakte, wie man sie sonst nur bei einem in Vollbild betrachtetem Video von Youtube gewohnt ist. Gibt es denn überhaupt ein HD Video beim ganzen Singstar?

Selbst das gekaufte Over my Head von The Fray, welches man ja letztes Jahr mal bei Xbox Live in 720p kostenlos saugen konnte, hat eine ziemlich schlechte

Auflösung und schaut ziemlich matschig aus. Und A little Respect von Erasure erreicht auch bei Weitem nicht die grafischen Highlights, die es noch letztes Jahr auf der Singstar ’80s UK gebracht hat.

WAS IST LOS SONY? Wozu braucht dieses Singstar Blueray?

Der God of War ist wieder da. Und wie!

Es passiert selten bis nie, dass zwei Spiele, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die selben Initialen G.O.W. haben und beide absolute Kracher sind. Optisch wie spielerisch. Aber wie es der Zufall so will, passiert es dann doch einmal und so darf sich der glückliche Spieler mit zwei absolut phänomenalen Spielen abgeben. Über Gears of War auf Xbox 360 habe ich ja an anderer Stelle schon genügend geschrieben. Heute ist God of War II dran, welches nun seit Dienstag bei mir ist und ich nun mal ausgiebig auf der Playstation 3 angespielt habe.

P304 1

Continue reading “Der God of War ist wieder da. Und wie!”

Resistance Fall of Man auf Easy durchgespielt

Müsste ich Resistance Fall of Man in einem Satz beschreiben würde ich wohl sagen: es ist ein sehr schneller Shooter mit guter Steuerung, tollem Setting, einer Grafik die von soso lala bis beeindruckend reicht und einem Design aus der Hölle.

Resistance-1

Leider gibt es im Spiel keine Statistik, somit kann ich nur schätzen, dass ich ca. 15h für die 30 Levels gebraucht habe oder, dass ich in dieser Zeit auch auf Easy gut und gerne 150 Mal ins Gras gebissen habe. Das hing aber meist damit zusammen, dass ich zu ungestüm ins Geschehen gelaufen bin. Leider waren auch ein paar schlecht balancierte, bzw. unfaire Stellen dabei. Diese hielten sich aber zum Glück in Grenzen, sodass das Spiel nicht weiter frustrierend wurde.

Sehr gut gefallen hat mir der ständige Wechsel zwischen Aussen- und Innelevels. Während die Aussenlevels meist ziemlich karg und leblos gewirkt haben, gefielen mir die Innenlevel in den Chimerafabriken extrem gut. Diese semi-transparenten sechseckigen Kacheln sahen sehr geil aus und hatten tolle Lichteffekte. Je später das Level, desto toller sah das Spiel aus. An aktuelle Xbox 360 Kracher kam es aber bei Weitem nicht ran. Bedenkt man aber, dass es sich um einen Launchtitel handelt, kann sich der Titel durchaus sehen lassen. Zumal nie was ruckelt oder teart. Lediglich ein Popup hie und da. Mehr nicht.

Wider Erwarten hat sich das Spiel sehr gut gesteuert. Mal abgesehen davon, dass man das Zoomen ein- und ausschalten und zum kriechen einen Knopf gedrückt halten muss. Die analogen Sticks des Sixaxis Controllers scheinen doch um einiges besser zu sein als die des Dualshocks.

Storytechnisch war’s nicht besonders üppig. Zwar versprach das Spiel am Anfang noch viel, große Teile der “Geschichte” wurden aber in Form von Akten erzählt, die man unterwegs suchen und finden musste. Am Ende hinterließ das Spiel dann doch mehr Fragen als Antworten.

Abschließend bleibt mir zu noch zu sagen, dass man, wenn man vor hat sich eine Playstation 3 zu kaufen, auf Resistance Fall of Man nicht verzichten darf. Resistance aber als system seller zu sehen ist mehr als übertrieben. Das Spiel ist gut, da es aber von nichts anderem zum Launch geflankt wird, ist es die 600€ für eine schwarze Kiste aus dem Hause Sony nicht wert.

Technorati Tags: , , , ,

Der Ersteindruck zum Gran Turismo HD Download

Nun sind 6 von 10 Autos verfügbar und ich erlaube mir kurz meinen Ersteindruck über Gran Turismo HD zu schildern. Zuerst aber zum Umfang dieses Concept Downloads. Die Demo bietet einen Time Trial und einen Drift Trial Modus. Letzteren muss ich allerdings erst noch frei schalten.

Gthd

Weiters bietet GTHD ein Replay Theater, Online Rankings und jede Menge Einstellungsmöglichkeiten. Darunter befinden sich auch einige Optionen für die verschiedenen Logitech Lenkräder. Genauer hab ich mir diese jedoch nicht angeschaut, da ich keines der Lenkräder mein Eigen nenne.

Grafisch würde ich das Spiel als ok einstufen. Beim Rennen schaut es passabel aus, aber da ist man eh auf was anderes konzentriert. Die Replays schauen teilweise echt spektakulär aus, weil Polyphony Digital es echt immer schafft eine geniale Farbpalette für die Rennspiele zu wählen. Wenn man mal näher am Auto dran ist, merkt man, dass ziemlich viel Aliasing vorhanden ist und die Kanten teilweise ziemlich heftig flimmern (720p über HDMI). Die einzig verfügbare Strecke ist auch nicht gerade geeignet um die grafischen Vorzüge der Playstation 3 zu demonstrieren und wirkt eher karg und leblos.

Im Anbetracht des Gebotenen (keine Gegner auf der Strecke, karge Grafik) war es nur zu erwarten, dass die Framerate immer stabil läuft und es keine Popups gibt. Project Gotham Racind 3 ist – vielleicht mit Ausnahme der Farbpalette – deutlich toller anzusehen.

Das Spiel bietet 2 Ansichten: aussen und unten. Erstere ist für mich keine Option, da damit absolut kein Geschwindigkeitsgefühl rüber kommt. Die andere ist zwar optisch nicht so der Hit (man sieht die tollen Spiegelungen am Auto nicht), dafür ist das Geschwindigkeitsgefühl sehr gut.

Wo Gran Turismo HD im Gegenzug zu Project Gotham Racing 3 aber punktet ist das Fahrgefühl. Man merkt, dass die Meister von Polyphony Digital am Werk waren und dank der analogen Trigger kann man jetzt auch dosiert Gas geben und bremsen. Die Steuerung ist äußerst präzise und wenn man mal neben der Strecke landet, dann weiss man in 99% der Fällen genau, wieso man dort geendet ist. Gut auch, dass der Sixasix Schas nicht beachtet wurde. Der hätte dem Spiel wohl nur geschadet.

Alles in allem ein toller kostenloser Download. Für eine Kleinigkeit hätten sie ihn von mir aus sogar verkaufen können, aber als Vollpreisspiel? Nie und nimmer. Schade, dass es weder mit KI, noch online möglich ist, gegen andere anzutreten. Aber vielleicht ist das ja nicht der letzte Konzeptdownload vor Gran Turismo 5. Hoffentlich.

Technorati Tags: , , , ,

Der Resistance Fall of Man Erst-, nein Zweiteindruck

Es gibt Spiele, mit denen muss man sich beschäftigen, bevor sie ihre Qualitäten offenbaren. Vor fast einem Jahr war’s Perfect Dark Zero, welches schwach anfing, aber dann echt genial wurde. Gestern, als ich zum ersten Mal Resistance Fall of Man angespielt habe, hatte ich ein Deja Vú. Es war ein ähnlich schockierendes Erlebnis wie mein erstes Anspielen von Rares Shooter.

Resistance

Eigentlich hatte ich ja nach dem Killzone meets schwammige Dualshock 2 Analogsticks Debakel ein Wenig Angst vor Resistance. Das absolut abstoßende Art Design machte es mir nicht einfacher, aber diese verdammte Lust eine Playstation 3 zu besitzen ließ mich nicht los und Resistance ist halt nunmal das einzige Spiel für die Playstation 3, das einen Kauf Wert ist. Einmal abgesehen von Call of Duty 3, aber das hatte ich ja schon auf der Xbox 360 gespielt.

Wenn man, wie ich in letzter Zeit hauptsächlich auf der Xbox 360 Shooter gespielt hat, wird man vom “altmodischen” Standard Controller Layout (kann man zum Glück komplett überarbeiten) ein wenig abgeschreckt. Speziell die Tatsache, dass man hier das Zoomen ein- und ausschalten muss und zum Bücken einen Knopf gedrückt halten muss, hat mich am Anfang dann doch ziemlich überfordert. Hier hätte man gerne von der Konkurrenz klauen können. Es fühlt sich nämlich verdammt nach 2001 an.

Ausserdem hat mich das extrem hohe Tempo ein Wenig verunsichert. Ich war’s in letzter Zeit eher gemächlich gewohnt, Resistance fühlt sich eher wie Halo 2 auf Speed an. Hat man sich aber mal an das Tempo gewöhnt, hat das schon was an sich. Die Steuerung klappt nach etwas Eingewöhnung und ein paar Umstellungen dann doch ziemlich gut. Die Ziel-Hilfe ist nicht aufdringlich, hat mir aber schon ab und an mal unterstützend zur Seite gestanden.

Die Levels sind angenehm kurz und es gibt in regelmäßigen Abständen einen Checkpoint und massig Health Packs und Munition. Überall, bis auf den ersten Level. Das ist so eine Sache, die habe ich schon bei Far Cry Instincts Predator gehasst. Wieso meinen Entwickler, dass es lustig ist, grundlegende Fähigkeiten – wie die Möglichkeit seine Gesundheit in einem Shooter aufzufrischen – nicht zu besitzen, aber das Gameplay solch einer Einschränkung in keinster Weise nachsichtig entgegnet? So war das erste Level eine Ansammlung an frustrierenden Momenten. Danach ging’s aber Berg auf.

Beim Spielen ist man nicht immer nur zu Fuss unterwegs. Man kann auch mit Vehikeln durch die Gegend brettern. Bis jetzt durfte ich mit einem Panzer durch enge Gassen fahren. Das klappte verdammt gut, irgendwie besser als in Call of Duty 3. Es mag zwar nicht alle Möglichkeiten bieten, es steuert sich aber deutlich unkomplizierter.

Die Gegner sind verdammt hässlich und auch nicht besonders intelligent. Sie gehen zwar ab und an hinter einer Kiste Verstecken spielen, aber von ausgeprägter Intelligenz ist nicht viel zu sehen. Hängt wohl vom Schwierigkeitsgrad ab. Zielen können sie dafür aber sehr gut und treffen verdammt genau. Hab ich schon gesagt, dass sie verdammt hässlich sind?

Online konnte ich es noch nicht spielen. Gestern ging’s nicht, heute habe ich keine Zeit dafür. Was definitiv fehlt ist ein Online Coop Modus. Offline kann man es zwar im Split Screen spielen, aber das war’s dann auch schon. Sehr sehr sehr schade. Ich hoffe, dass Insomniac hier von Rare klaut und – analog zu Kameo – einen Online Coop als Update zur Verfügung stellt. Das könnte sehr geil sein.

Technorati Tags: , , , ,

Kurzer Ersteindruck der Playstation 3

Naja, kurz ist wohl etwas übertrieben… Am Freitag Morgen habe ich im Blog meines Lieblings-Importstores aus Kanada gelesen, sie hätten Playstation 3 Geräte lagernd. Preis der 60GB Version: 595€ zzgl. Versand. Da konnte ich freilich nicht nein sagen. Schwupps bestellt und heute war die per DHL gelieferte PS3 bereits hier. Hätte ich am Freitag in Österreich was bestellt, dann hätte ich es heute mit 100%iger Sicherheit nicht erhalten.

P208 1-1

Entschieden habe ich mich für die 60GB Version, weil ich Wireless Lan haben wollte. Ich hätte zwar höchstwahrscheinlich mit der 20GB Playstation 3 und einer Gaming Bridge einiges Geld gespart, aber so einen Kauf tätigt man ja nicht ständig. Da hab ich es lieber out of the box.

Als einziges Spiel habe ich mir Resistance Fall of Man gekauft, welches ich aber noch nicht angespielt habe. Die Zeit bis jetzt habe ich damit verbracht die Playstation 3 einzurichten, eine Runde den Internet Browser zu testen und einen US Account einzurichten, damit ich die Demos vom Playstation Store herunter laden kann. Aktuell lade ich die Motorstorm Demo. Ich bin wirklich glücklich, dass Sony das Feature der Demos am Marktplatz von Microsoft abgeschaut hat.

Die Playstation 3 habe ich über ein HDMI Kabel an meinen Sony KDL-40V2000 angeschlossen. Das Bild ist auf 720p gesetzt. Der Fernseher könnte zwar auch 1080i, aber dann hatte ich enorme Probleme die Schrift zu lesen. Sony hat echt mikrige Fonts ausgewählt. Nachdem ich die Konsole im Wireless Lan angemeldet hatte, musste ich erst einmal die Firmware von 1.0 auf 1.31 updaten. Das klappte relativ problemlos.

Noch was: meine Konsole hängt mit einem normalen PC Kabel am 220v Netz. Kein Spannungswandler wird benötigt! Hat mich einiges an Überwindung gekostet, bis ich mich getraut habe es zu testen. Es gab zwar viele Stimmen im Web, dass die Playstation 3 ein universelles Netzteil hätte, aber die Erfahrungsberichte bezogen sich immer auf die japanische Version. Schlussendich habe ich bei NTSC-UK im Forum einen Thread gefunden, wo es von mehreren Stellen bestätigt wurde und habe mich dann doch getraut. Disclaimer: ich übernehme natürlich keinerlei Garantie dafür, dass es auch mit anderen Playstation 3 Geräten funktioniert. Könnte ja sein, dass es sich Sony anders überlegt.

Der Sixaxis liegt gleich gut in der Hand wie der Dualshock 2. Da die Motoren für das Rumble fehlen, wiegt es aber deutlich weniger. Der Akku-Pack muss auch mickrig sein. Wenn ich mir vorstelle, was das Teil im Xbox 360 Controller wiegt… Sehr negativ aufgefallen ist mir, dass man zum Einrichten der Playstation 3 den Controller mit dem mitgelieferten Kabel anstecken muss. Dieses Kabel ist aber extrem kurz. Also musste ich die Konsole am Boden hockend einrichten. Bäh.

Dafür fühlen sich die Analog Sticks nicht mehr ganz so schwammig an , wie beim Vorgänger. Blöd ist aber, dass man die Teiler im Menü der Playstation 3 nicht verwenden kann. Auch sonst komme ich mir noch ziemlich überfordert vor. Der PS-Knopf am Controller scheint auch – im Gegensatz zum genialen Guide Box auf dem Xbox 360 Controller – ständig irgendwas anderes zu machen. Im Menü dient er offensichtlich lediglich dazu, dass man anzeigen kann welche Nummer der Controller hat und wie viel Akku er noch hat. Bin gespannt was der Knopf in Spielen tut.

Generell kommt mir bis jetzt das ganze Konzept der Xbox 360 deutlich durchdachter und intuitiver vor. Einzig das Lüftungskonzept der Playstation 3 ist dem der Xbox 360 Haus hoch überlegen. Sonys Wunderkiste ist praktisch nicht zu hören. Fast schon unglaublich.

Technorati Tags: , ,

Ja ja… immer noch kein SEO, dafür aber Playstation 3

Ich hasse es. Nein, besser gesagt: ich hasse mich. Ich hasse mich dafür, dass ich – jetzt wo die Playstation 3 in Japan gelauncht wurde, und kurz vor dem US-Release steht – jetzt schon wieder ganz kribbelig bin und mittlerweile ernsthaft überlege mit im März so ein Teil zu kaufen. Vorausgesetzt natürlich, dass Sony die Europäer (40 Mio. Playstation 2 Geräte haben wir ihnen abgekauft!) nicht weiterhin verarscht.

Was das krankste an der Geschichte ist, ist, dass ich nach wie vor kein einziges Spiel gefunden hätte, was ich unbedingt haben müsste. Ok, Final Fantasy XIII ist ein Must have, aber was hat die Konsole sonst zu bieten, was die Xbox 360 nicht bieten kann? Da wäre vielleicht noch Resistance Fall of Man, welches ziemlich gut geworden zu sein scheint. Das unsägliche Gegenerdesign und die schwammigen Analogsticks des Dualshock/Sixaxis Controllers schrecken mich aber extrem ab.

Aber irgendwie bin ich trotzdem extrem geil auf das Gerät. Sicherheitshalber werde ich mal ein paar Euro auf die Seite legen….

Technorati Tags: , , , , ,

Grand Theft Auto Vice City Stories immer noch nicht da

Seit Montag komme ich jeden Tag voller Vorfreude heim, in der Hoffnung, dass endlich Grand Theft Auto Vice City Stories von play.com eingetrudelt ist. Und jeden Tag werde ich enttäuscht. Dabei müsste ich doch gar nicht enttäuscht sein, denn mit Final Fantasy XII, Scarface, LEGO Star Wars II und Battlefield 2 Modern Combat habe ich doch auch so schon mehr als ausreichend Zeug zum Spielen. Trotzdem hasse ich es warten zu müssen.

Immer diese verflixte Kaufwut am Ende des Jahres…

Technorati Tags: ,

Final Fantasy XII – Die (R)evolution ist geglückt

Nach nun knapp 7,5h gespielten Stunden (die US Version ist am Freitag von VG+ im Rekordtempo angekommen) kann ich als erstes kurzes Fazit sagen, dass – spielerisch betrachtet – Final Fantasy XII eindeutig und bei weitem das beste Final Fantasy ist, das ich bis dato gespielt habe.

Ffxii

Endlich keine Zufallskämpfe mehr, keine endlosen Intros und kein tadalada, ta ta ta tata mehr, wenn die Kämpfe vorbei waren. Die neue Kampfengine, von FFXI geklaut aber extrem verbessert, macht dieses Spiel deutlich flotter und die Kämpfe deutlich interessanter als es in den Vorgängern der Fall war. Es geht alles schön schnell. Eigentlich machen die Recken eh alles von alleine, wenn man die Gambits richtig eingestellt hat. Und bei Otto Normal Gegnern kann man die KI dann ruhig walten lassen. Man hat aber – wie in KOTOR – jederzeit die Möglichkeit das Kampfgeschehen zu stoppen und die nächste Aktion für die Party zu definieren. Und das funktioniert alles herrlich.

Gewöhnungsbedürftig und noch ein Bisschen fremd ist das Licence Board. Soweit ich das bis jetzt verstanden habe, starten die einzelnen Charaktere in FFXII zwar mit einem bestimmten Satz an Fähigkeiten, dank der im Kampf gewonnen Licence Points und des Licence Boards kann man sie aber in jede gewünschte Richtung selber weiter entwickeln. Mit den LPs werden nämlich Fähigkeiten gekauft, die dem Charakter dann zur Verfügung stehen. So kann Vaan, der Held des Spieles, z.B. am Anfang noch keine Hilfsgegenstände verwenden, bis er nicht für 5 LP diese Fähigkeit am Licence Board gekauft hat.

Leider ist das Board ziemlich unübersichtlich, da es in 2 Bereiche geteilt ist. Ausserdem sieht man erst welche Fähigkeiten sich hinter einem Kästchen verbergen, wenn man das Kästchen direkt daneben bereits bestückt hat. Ich warte nur drauf, bis ich mal verzweifelt nach einer Ability suche, sie aber nicht finden kann. Was noch ein Bisschen nervt ist, dass man Magie nicht nur am LB frei schalten, sondern auch den entsprechenden Zauberspruch in einem Geschäft kaufen muss.

Grafisch ist es wieder einmal faszinierend, was in dieser kleinen schwarzen, mittlerweile sechs Jahre alten Kiste von Sony noch alles steckt. Es schaut teilweise wirklich atemberaubend aus. Und zum Glück ist es im Vergleich zu Final Fantasy XI auch farbenfroher und abwechslungsreicher. Den 16:9 Modus hat Square Enix zum Glück auch beibehalten und dass es am Art Style nichts zu bemängeln gibt, war eh von Anfang an klar.

Technorati Tags: , , ,

Der World Tour Soccer 2 Ersteindruck

Sony mag mich. Sony mag mich so sehr, dass sie mir bereits das dritte Spiel geschenkt haben. Knapp vor dem WM Finale kam dann auch noch deren Bolzerei World Tour Soccer 2 heraus und kostenlos bei mir an. Ich hatte ja schon das Vergnügen das Spiel für Sony online Beta zu testen und wusste deshalb schon über Einiges bescheid.

P232 1

Die Grafik ist bescheiden und kann nichtmal dem erste FIFA Soccer auf der PSP das Wasser reichen. Es flimmert und ab und zu ruckelt es sogar. Die Animationen sind als der “Stöckchen im Allerwertesten” Hölle. Einzig die Tatsache, dass man bei Close-Ups die Spieler erkennt ist nett.

Auf der Soundseite ist’s noch schlimmer! Der deutsche Kommentator ist uninspiriert, wiederholt sich alle zwei Sätze und trägt in keinster Weise zur Fussballatmosphäre bei. Auch die simulierte Stimmung im Stadion lässt zu wünschen übrig.

Das Spiel wird dadurch aber zum Glück nicht wirklich in Mitleidenschaft gezogen. Wer in WTS2 eine Simulation erwartet ist hier aber fehl am Platz. Das Spiel lebt von den abgedrehten Modi und Aufgaben im World Tour Modus. So muss man z.B. einmal innerhalb einer gewissen Anzahl von Sekunden zum Abschluss kommen, ansonsten gibt’s Freistoß. In einem andern Modus müssen alle Spieler am Feld (auch der Tormann) den Ball berühren, bevor das Tor “freigeschalten” wird.

Auch Online kann man diese Modi verwenden und somit auch gegen menschliche Gegner den selben Spass erleben. Getrübt wird das ganze aber leider durch elendslange Ladezeiten. Auch die Tatsache, dass nur Nationalmannschaften vorhanden sind, trübt das Bild ein Wenig. Die geringe Anzahl an Stadien spreche ich gar nicht erst an.

Das Spiel macht trotzdem Spass. Und nein, Italien gegen Frankreich habe ich nicht “simuliert”. Dafür bin ich zu abergläubisch. Forza Italia!

Technorati Tags: ,

Der Playstation 3 Underwhelmaton…

Das Beste am Anfang: die gezeigten spielbaren PS3 Spiele sehen bis auf ein Paar Ausnahmen nicht wesentlich besser aus als deren PS2 Vorgänger. Dazu kommt noch, dass die PS3 hardwareseitig Federn lassen musste, in einer Core und Premium Version erscheint und der Spass bei 500€ anfängt. Dafür hat der Controller (der zum Glück wie der Dualshock ausschaut) einen Motionsensor. Es wurde ihm aber das Rublepack dafür entfernt. WooHoo.

p208_1.jpg

Ich habe mich heute Morgen echt bis 1:00 Uhr durchgequält und ausgeharrt, weil ich endlich sehen wollte wie überlegen die PS3 ist. Als dann endlich um 1:45 Uhr die PK anfing und Kaz Hirai in einem schicken rosa Hemd die Bühne in Los Angeles betrat war ich extrem gehyped. Das sollte sich aber lindern.

Zuerst ging’s wie jedes Jahr um marketingtechnisches Blabla. Sony präsentierte beieindruckende Hardware- und Softwarezahlen für PS2 und PSP, kündigte die ersten PSP Greatest Hits Titel an und zeige was einen auf der PSP in nächster Zukunft erwartet. Dabei schaute der Killzone Ableger durchaus interessant aus. LocoRoco so und so.

Dann wurde es endlich spannend. Phil Harrison betraht die Bühne und ich zappelte wie ein kleines Kind. Der erste, er ein Spiel vorstellen sollte war Yamauchi von Polyphony Digital. WOAH, die fangen gleich mit den großen Kalibern an, dachte ich mir. Danach kommt sicher Killzone. Aber was zeigte Yamauchi da? Ein auf 1080p hochgerechnetes GT4! OK, GT4 sah damals als es rauskam beindruckend aus, aber das sollte die nächste Generation sein! Das sollte mindestens gleich gut wie PGR3 aussehen! Was nutzt mir die HD-Ära, wenn ich dann nur noch besser sehen kann, dass die Texturen Matsch sind?

Danach zeigten Phil Harrison und ein EyeToy Heini ein Kartenspiel, bei dem die Kamera ein Spielfeld ablichtet auf dem man seine Karten und die darin enthaltenen Figuren gegeneinander kämpfen lassen konnte. Ich bilde mir ein, sowas schon letztes Jahr gesehen zu haben. Schaut auch alles ziemlich PS2 mäßig aus.

Danach kam wieder Kaz Hirai und präsentierte Sonys Xbox Live Kopie mit den praktisch selben Features (Friend List, Voice Chat, Messaging). Sony will den Onlinedienst aber kostenlos halten. Spieledownloads soll’s natürlich auch geben. Das präsentierte Hirai anhand des bereits vor einiger Zeit angekündigten Playstation Emulator für die PSP. Ok, er zeigte nicht wie man das Spiel kaufen und herunterladen kann, sondern startete es lediglich vom Memorystick und fuhr ein paar Meter. Um das Marktplatz-Prinzip noch besser zu erläutern kam Phil Harrison zurück und zeigte die nächste Generation von Singstar. Das Interface gefiel mir dabei sehr gut, die Assets waren aber allesamt aus den bestehenden Singstar Titeln für die PS2. Neue Lieder sollen hier über den Marktplatz kaufbar sein. Sowas wollte ich schon immer! Ehrlich!

Genji 2 von Game Republic sah irrsinnig bescheiden aus. Das Formel 1 Spiel sah auch nicht viel besser aus, als Gimmik wird man jedoch die PSP als Rückspiegel verwenden können. Hoffentlich baut Sony einen Ständer für das Teil ansonsten weiss ich nicht, wie man das spiel sonst spielen soll. Danach wurde eine Runde Heavenly Sword gezeigt, welches ein klein Wenig an God of War mit einer Kriegerin errinnerte. Schaute gar nicht mal so schlecht aus. Da es den Herren bei Sony wohl auch bewusst war, dass das bis jetzt gezeigte mehr als dürftig war, wurden die Besucher mit ein paar Rendervideos beglückt. Auffallend war die enorme Begeisterung im Publikum. Wenn jemand klatschte, dann war’s Hirai.

Zwischen ein paar Rendervideos und den nächsten wurde Resistance von Insomniac gezeigt. Es handelt sich dabei um einen Shooter, der in einer parallelen Welt der 50er Jahre spielt, die von Aliens überrumpelt wurde. Schaute dann doch ziemlich gut aus das Spiel, ein Bisschen zu viel Grau und Braun für meinen Geschmack, halt ein “typischer” WW2 Shooter. Am Auffälligsten war eine Gegnerspezies, die eine Mischung aus Flood (Halo) und Headcrabs (Half-Life 2) waren.

Dann gab’s wieder Videos, EA kam und zeigte Sachen, die für die Pressekonferenz von Sony natürlich nur auf PS3 möglich sind, Final Fantasy XIII und ein ziemlich beeindruckender Trailer zu Metal Gear Solid 4, den man gesehen haben sollte.

Dann wird der endgültige PS3 Kontroller von Ken Kutaragi gezeigt. Schaut aus wie ein Dualshock ohne Kabel, hat endlich analoge Trigger und die Rumble Funktion würde durch einen Motion Sensor ersetzt. Ich könnte kotzen! Einen Xbox Live Guide Button hat das Teil natürlich auch. Wenn schon klauen, dann halt überall. Anhand von Warhawk wird der Motionsensor präsentiert. Das Spiel schaut nett aus, aber as Gezappele aufgrund des Controllers war kaum zum aushalten.

Zu guter Letzt (es war schon 3:40 Uhr) kündigte Hirai noch die Startermine (11. November in Japan, 17. November in Europa und USA), die Erstauslieferungsmenge (2 Mio. Einheiten, die bis März 2007 6 Mio. erreichen sollen) und die Preise für die 2 unterschiedlichen Modelle der PS3 an. Die kleine Version ohne HDMI, Wireless Lan und mit 20 GB Festplatte soll 499€, die große mit 60 GB Festplatte, HDMI und Wireless Lan einen Hunderter mehr. Der zweite HDMI Port, der Netwerkhub, ein paar USB Ports an der Rückseite wurden einfach kommentarlos gestrichen. Wenn ich das richtig interpretiere bedeutet das wohl, dass man, wenn man Blu-Ray Filme auf der PS3 angucken will, definitiv die große Version kaufen muß.

Ich bin enttäuscht. So eine schlechte Pressekonferenz, wie die von Sony habe ich noch nie gesehen. Die unterbietet bei Weitem den MTV Event von MS im letzten Jahr. Die PS3 ist damit – ausgenommen natürlich irgendwelche überweltigenden Überraschungen- zum Launch vorerst für mich gestorben. Ich habe nichts gesehen, was ich unbedingt hätte haben müssen, bzw. was nicht auf der Xbox 360 machbar wäre. Geld gespart. Ist doch auch was.

So bringt man die Leute dazu die Firmware upzugraden…

Seit heute gibt’s die neue Firmware 2.70 für die PSP. Diese bringt neben Flash 6.0 Support im Webbrowser und sonstigen Features natürlich auch einige Sicherheitsupdates, die es verhindern sollen, dass Leute selbst erstellten Code, bzw. Raubkopien auf der PSP laufen lassen.

p201_1.jpg

Während bisherige Updates der Firmware bei denen, die an Homebrew und Raubkopien interessiert waren, nur ein müdes Lächen hervorrufte, bietet Sony nun, zumindest auf der japanischen Seite, ein echtes Zuckerl an, welches ein Update ganz einfach machen soll: eine ein Level Demo von LocoRoco. Keine Sorge, die Demo läuft auch auf amerikanischen, bzw. europäischen PSPs ohne Probleme.

Das Spiel ist so simpel wie genial! Man steuert einen gelben Springball durch ein Level indem man nur die Tasten L und R und den Kreis verwendet. L dreht den Bildschirm nach links, R dreht ihn nach rechts. L + R zusammen lassen den Ball springen. Durch das Sammeln von Rosen steigert sich der Umfang des Springballes. Mit einem kurzen Drücken der Kreistaste kann man den Springball in eine Anzahl von kleineren Springbällen umwandeln, um engere Passagen zu meistern, längeres Drücken der Kreistaste bewirkt das Gegenteil. So einfach ist LocoRoco.

Das ganze wird untermalt von einer genialen Musik, die es vermag gute Laune zu verbreiten. Fazit: absolut ausprobieren!

Singstar Rocks! angespie… öhm angesungen

Heute ist Singstar Rocks angekommen. Auffällig dabei ist, dass ich im Gegenzug zu Singstar ’80s fast das Release verschlafen hätte. Grund dafür ist wohl, dass die Songliste im Vergleich zur letzten Iteration von Sonys Franchise deutlich schwächer ist. Es sind zwar auch hier einige Highlights drauf (in meinem Fall sind es z.B. Speed of Sound von Coldplay, oder Don’t stop me now von Queen), aber die geballte Ladung Hits, wie es die 80er Sammlung mit sich bringt, hat Sony diesmal nicht geschafft.

p199_1.jpg

Trotzdem ist S-Rocks eine gute Ergänzung für das “Krähprogramm” von Bettina und mir. Wobei ich mit krähen der Bettina Unrecht tue. Sie singt nämlich nicht nur gerne sondern auch noch gut. Im Gegensatz zu mir. Bin gespannt was sie von Rocks hält, wenn wir es nächste Woche mal ausgiebig ansingen können.

Folgende Lieder habe ich heute einmal angesungen: Blur – Song 2, Coldplay – Speed of Sound, Deep Purple – Smoke on the Water, Extreme – More than Words, Franz Ferdinand – Do you want to, Keane – Everybody’s changing, Matthias Reim – Verdammt ich lieb dich, Queen – Don’t stop me now, The Rolling Stones – Paint it black, Scorpions – Wind of Change und Wir sind Helden – Denkmal.