Updates from April, 2006 Toggle Comment Threads | Keyboard Shortcuts

  • Martin Widmann 17:50 on 22.10.2006 Permalink | Log in to leave a Comment  

    Wer auf GTA steht und Scarface nicht kauft, ist selber Schuld! 

    Bin jetzt bei 32% des Spieles (knapp über 8h Spielzeit) angelangt, hab das erste Viertel 100% unter Kontrolle, hab 42 der 105 Exotics gekauft und bin echt begeistert und mehr als froh, dass ich mir Scarface geholt habe.

    Es macht schon etwas her, wenn man als Tony Montana im feinen blauen Zwirn durch das Miami der besten Miami Vice Zeiten marschiert und Sprüche wie “I own this town” oder “Assholes, they make you crazy” klopft. Im Hintergrund dudelt aus dem Kassettenspieler feinste Musik aus der besten Ära, die die Musik je erlebt hat.

    Per 500g Mobiltelefon wird dann der Fahrer angeschnorrt, er soll doch eine der vielzähligen Karren, die man vorher für schwer verdientes Geld erstanden hat, vorbei bringen. Aber pronto. Die Palette reicht vom Zuhälterkabrio mit dem Leopardenfell als Sitzbezug zum Sportwagen im Stile eines Lamborghini Countach.

    Noch schnell im Empire Menü die Karte gecheckt und los geht’s in eine der vielfältigen Missionen. Man kann entweder die Geschichte vorantreiben oder sich durch Gefälligkeiten Namen und Adresse der besten Dealer des Viertels holen. Diese verkaufen einem dann für gutes Geld Koks in rauen Mengen, das man dann entweder im großen Stil an einen der eigenen Shops verkauft oder – für deutlich mehr Geld – an kleine Strassendealer, die einem aber im Gegenzug die Ohren voll labern von wegen ausnehmen und so.

    Geschäfte werden im Spiel prinzipiell durch ein sich per Knopfdruck füllendes Meter bestimmt. Erinnert irgendwie an Golf. Zum Glück bleibt die Geschwindigkeit des Dinges konstant, sodass man nach einer gewissen Einarbeitungszeit keine allzu großen Probleme mehr damit hat. Geht’s einmal trotzdem in die Hose macht man entweder einen schlechteren Deal (z.B. verlangt dann die Bank auf einmal 10% für das Geldwaschen) oder muss den Geschäftspartner zum Schweigen bringen.

    Das erhöht dann wiederum das Heat Meter. Derer gibt es zwei: eines für die Polizei und eines für gegnerische Gangs. Je höher dieser Meter ist, umso aggressiver reagieren Cops und Gegner auf den Spieler. Ausserdem wirkt sich die Höhe des Meters auch darauf aus, wie Passanten mit Tony umgehen, bzw. wieviel man pro 100g Koks einnimmt. Praktischer Weise kann man bei einem Duo an korrupten Polizisten, die frappierend an Sonny Crockett, bzw. Ricardo Tubbs erinnern, diesen Heat durch teures Geld senken. Sehr teures Geld.

    Für jede coole Aktion im Spiel vergrößern sich Tonys Eier, die sog. Balls. Auch hierfür gibt’s ein Meter, welches, wenn es voll ist, Tony in Rage setzt und ihn für kurze Zeit praktisch unbesiegbar macht. Nicht nur das, nein, es füllt sich auch noch die Lebensenergie auf, wenn man einen Gegner in diesem Zustand tötet. Alle gesammelten Eier-Punkte werden summiert und schalten in bestimmten Intervallen Femmes Fatales frei. Diese Damen, zehn gibt es an der Zahl, müssen von Tony überredet werden, bei ihm in die Villa zu ziehen und sind eigentlich zu nichts zu gebrachen. Na ja… fast nichts. Immerhin erhöht sich die Anzahl an Balls, die man pro Aktion bekommt, je mehr der holden Maiden bei einem in der Hütte rumstehen.

    Natürlich gibt es auch GTA-mäßig noch andere Sachen zu tun: statt Packungen sucht man in Scarface halt gegnerische Gangs, die man platt machen kann. Rennen gibt’s natürlich auch. Sonst sammelt man halt Exotics und Balls, macht eine der vielen Nebenmissionen um an Dealer zu kommen, etc.

    Die Story wird meines Erachtens nach sehr gut erzählt und hängt sich auch glaubwürdig an das Ende des Filmes an. Komisch, dass die Geschichte für ein Spiel “verwurstet” wurde. Da hätte sich durchaus auch ein Film mit machen lassen. Aber Al Pacino ist mittlerweile schon ein Wenig in die Jahre gekommen. Diese Probleme hat man in einem Videospiel natürlich nicht. Obwohl… Pacino hat Tony nicht selber gesprochen, sondern einen Erstatzmann ausgesucht. Dieser macht den Job aber hervorragend!

    Technorati Tags: , , ,

     
  • Martin Widmann 15:01 on 30.09.2006 Permalink | Log in to leave a Comment  

    So, San Esperito wäre auch befreit. 

    Naja, noch nicht ganz. Es würde nämlich noch eine ganze Reihe von Siedlungen und Städten geben, die es auf einer der riesigen Inseln im Archipel an die Rebellen zu übergeben gilt. Aber leider sind solche Befreiungsaktionen ziemlich monoton. Genau wie die andern angeblichen 300 Sidemissions. Hole Paket A, bringe es nach B und komme zurück. Oder geh nach A, töte Person B und komme zurück. Alle nach diesem Muster.

    Just Cause

    Generell gesehen ist Just Cause nicht gerade ein Wunder an Vielfalt. Und das ist eigentlich extrem schade, denn Potential hätte es enormes gehabt. Man merkt dem Spiel aber an, dass es das Erstlingswerk von Avalanche ist. Und zumindest in technischer Hinsicht haben sie ganze Arbeit geleistet. Es ist faszinierend was die Engine im Stande ist auf den Bildschirm zu zaubern. Und von der Luft aus sieht das alles absolut atemberaubend aus. Desto näher man allerdings dem Boden kommt, desto mehr kommt einem der Gedanke, dass die Entwickler wohl zu sehr im großen Stil gedacht haben und ihnen die Ideen ausgegangen sind womit sie dann die Inseln auch befüllen könnten.

    So gibt es auf San Esperito zwar die ein oder andere Sehenswürdigkeit und auch die Hauptstadt schaut sehr ansehnlich an, der Rest scheint dann aber per copy & paste zwischen die vorher definierten Strassen verpflanzt worden zu sein. So schaut dann eine Siedlung (gleich schlecht) wie die andere aus. Und auch bei den Charaktermodellen hat sich Avalanche nicht mit Ruhm bekleckert: die sehen ziemlich dürftig aus. Rico hingegen, ist ordentlich modelliert.

    Spielerisch hat Just Cause auch nur bedingt überzeugt, da viel zu viele kleine Schnitzer und Anfängerfehler das Bild trübten. Wieso um Alles in der Welt kann ich in den Menüs nur mit dem Digikreuz steuern? Wieso erlaubt es mir das Spiel nicht überall zu speichern und beim Laden dann einfach beim nächstgelegenen Speicherort zu starten? Oder wieso kann man die praktisch unbrauchbare Karte nicht näher ranzoomen, damit man zumindest ein Bisschen eine Ahnung hat wie man fahren soll? Auch das automatische Zielsystem hat so seine Tücken und lässt einen viel zu oft im Stich.

    Wenn dann aber mal alles funktioniert, macht Just Cause sehr viel Spass. Und den hatte ich auch größtenteils in den 21 Stunden, die ich damit verbracht habe. Die Storymissionen sind zwar sehr spärlich ausgefallen, machen aber doch ziemlich Laune und sind auch dank Checkpoints meist gut zu meistern. Blöd dabei ist, dass die letzten paar Missionen im Vergleich zum Rest des Spieles deutlich schwerer und auch zum Teil frustrierend werden. Trotzdem ist das Spiel als Ganzes wohl eher als sehr leicht bis leicht einzustufen.

    Technorati Tags: , , , , ,

     
  • Martin Widmann 21:49 on 17.09.2006 Permalink | Log in to leave a Comment  

    Saint’s Row durchgespielt 

    Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich nach 35 Stunden GTA San Andreas durchgespielt und dabei 62,57% des Möglichen erreicht. Nach ziemlich genau der selben Zeit habe ich gerade eben Saint’s Row durchgespielt und 77% des Spieles erledigt. Ein paar Activities fehlen mir noch, aber die kann ich ja nachholen.

    P245 1-2

    Was soll ich sagen? Das Spiel hat mir sehr gut gefallen und sehr viel Spass gemacht. An den Platzhirschen GTA:SA kommt es zwar nicht ran, es ist aber der erste ernstzunehmende Konkurrent dazu. Schade, dass es praktisch nur 3 verschiedene Storystränge gab. Vielleicht wäre es interessanter gewesen, wenn man die Stränge kürzer gehalten hätte, aber dafür mehr Auftraggeber integriert hätte. Ganz zu schweigen von den genialen Charakteren aus SA: Catalina oder Woozie. Einzig Stephan konnte da mithalten. Missionen mit ihm wären sicher lustig gewesen.

    Aber was soll’s? Das Spiel hat auch so sehr viel Spass gemacht und den Kauf mehr als gerechtfertigt. Hoffentlich geht es ähnlich gut weiter in diesem Jahr. Nächste Woche kommt ja schon Just Cause und nächsten Monat mein Most Wanted: Grand Theft Auto: Vice City Stories. Kann’s kaum erwarten.

    Zu Saint’s Row ist noch zu sagen, dass ich mir jetzt einige Spoilernde Threads angucken werde um zu versuchen das Ende zu verstehen. Auf einen Nachfolger, den es wohl geben wird, freue ich mich und hoffe, dass sie die kleinen Fehler ausmerzen und vielleicht sogar die Wahl bieten ob man selbst oder automatisch zielen möchte.

    Technorati Tags: , , , ,

     
  • Martin Widmann 11:14 on 05.09.2006 Permalink | Log in to leave a Comment  

    Saints Row – was ich mag und was nicht 

    Nun hab ich seit Sonntag knapp 8 Stunden mit Saints Row verbracht, bin schon 133,38 Meilen gefahren (fast 20 gelaufen) und habe durch die Graffiti-Sprühaktivität bereits 44659 Respektpunkte verdient und sehe die Zeit gekommen kurz meine Meinung in Form einer Liste darzustellen.

    P245 1-1

    Fangen wir mit dem Positiven an:

    • die Grafik ist für ein so offenes Spiel Hammer. Und wenn ich mir überlege was für ein Fortschritt zwischen GTA3 und GTA:SA gemacht wurde, dann wage ich es kaum mir auszumalen wie wohl Saints Row 2 oder gar Saints Row 3 aussehen wird.
    • die Karte ist super und das Navigationssystem noch viel besser. Man markiert einen Punkt und das System berechnet den kürzesten (naja, meistens) Weg zum Ziel. Fördert zwar nicht den Pionierinstinkt, macht aber die Fahrten einfach und unkompliziert.
    • das Fahrverhalten der Wagen, wenn man mal auf das Schema 2 umgestellt hat. Die Trigger werden zwar trotzdem nur digital abgefragt, aber irgendwie fährt es sich einfach mit den Schultertasten wesentlich besser, als mit A für Gas und X für Bremsen.
    • die Möglichkeit einen eigenen Charakter zu erstellen und nachträglich beim Schönheitschirurgen nachzubessern, bzw. zu verändern, ist genial. Aus dem Kopf hab ich ein Ebenbild von mir geschaffen und Katrin, Ulrikes Tochter hat, als sie es gesehen hat, gleich gemeint: Hey, das bist ja du!
    • die Cutscenes sind sehr toll inszeniert und die Sprecher klingen mehr als überzeugend. Zur Qualität der Geschichte kann ich aber noch nicht viel sagen.
    • die Möglichkeit Leute mit in die Schlacht zu nehmen ist was Tolles, obwohl sich deren Intelligenz ziemlich in Grenzen hält.

    Und nun zu den eher negativen Punkten:

    • man merkt, dass es ein Spiel der ersten Generation ist. Popups, Tearing, ab und zu ein Ruckeln. Das alles trübt das Bild ein wenig. Trotzdem ist die Steigerung zur letzten Generation mehr als sichtbar.
    • den Radiosendern fehlt der Flair der Sender aus GTA. Zwar ist die Musikwahl ziemlich gut, das Rundherum hinkt aber leider deutlich hinterher.
    • für eine so große Stadt wie Stilwater gibt es viel zu wenig Verkehr. Auch sonst ist für meinen Geschmack auf den Strassen viel zu wenig Abwechslung geboten. Ausser natürlich ein paar Mitglieder gegnerischer Gangs treffen aufeinander. Dann fliegen die Fetzen.
    • ich bin vorhin zum Flugplatz im Südwesten der Stadt gefahren. Auch wenn man im Spiel nicht fliegen kann, hätte ich mir trotzdem ein paar Flugzeuge neben der Rollbahn erwartet. Auch die Tatsache, dass es zwar viele Parkplätze und -häuser gibt, diese aber meist gähnend leer sind, wirkt sich meines Erachtens negativ auf die Atmosphäre aus.
    • das Kampfsystem ist nicht so mein Ding. 3rd Person Shooter waren noch nie so meines und ich habe oft Probleme die Gegner zu treffen. Für den nächsten Teil wünsche ich mir Auto-Aiming wie in GTA. Ganz vermurkst ist meines Erachtens das System zum Waffenwechseln, weil man dafür stehen bleiben muss. Bin dabei nicht nur einmal abgemurkst worden.
    • generell finde ich das Spiel ziemlich schwer. Während die 8 Storymissionen, die ich absolviert habe, bis jetzt ziemlich human vom Schwierigkeitsgrad her waren, stellen sich die Gebiet-Rückeroberungsmissionen als ziemlich hart dar, da man ständig in Unterzahl ist und Gegner aus dem Nichts auftauchen. Man muss zwar “nur” eine Reihe von Bandenbossen erledigen, damit wieder der Friede einkehrt, aber dorthin muss man erst mal kommen.

    So, genug geschrieben. Fürs Erste war es das. Ich kann die Liste ja noch erweitern, wenn mir mehr auffällt.

    Technorati Tags: , , , ,

     
  • Martin Widmann 21:01 on 14.08.2006 Permalink | Log in to leave a Comment  

    Total Overdose durchgespielt 

    Ich habe es ja schon lange hier rumliegen das “GTA Mexico City” und da ich es kaum erwarten kann bis Saint’s Row rauskommt, hab ich Total Overdose aus dem Kasten geholt und in den letzten Tagen gespielt. Direkt nach dem Einlegen gab es schon gleich die erste Überraschung: das Spiel läuft ja in 720p!

    P244 1

    Ok, 720p alleine macht noch lange keine Top Grafik aus. Im Gegenteil: ich würde Total Overdose grafisch irgendwo zwischen GTA3 und True Crime Streets of LA einreihen. Dafür ruckelt es aber praktisch gar nicht und kann mit einigen schicken Explosionen aufwarten.

    Schade, dass der Soundtrack so mikrig ausgefallen, denn dieser hat ein paar ganz schön fetzige Stücke aufzubieten. Dass man während der Fahrt mit einer der wenigen Karren nicht Radio hören kann – nichtmal einen eigenen Soundtrack – ist noch viel trauriger. Hätte sicherlich nicht unwesentlich zu Atmosphäre beigetragen, wenn es ein paar mexikanische Sender gegeben hätte. Speziell die Werbung hätte ich mir extrem lustig vorgestellt. Die Soundeffekte und die deutschen Sprecher pendelten zwischen Ok und glaubwürdig, die Qualität schwankte aber.

    Spielerisch wußte es zu gefallen. Total Overdose ist zwar nicht besonders abwechslungsreich, bot aber ein ziemlich cooles Kampfsystem, das sehr oft sehr gut, in häufigen Fällen aber auch total für den A… war. Speziell das automatische Zielsystem erwies sich teilweise als extrem frustrierend, da es gerne die falschen Gegner erfasst. Dass es Ramiro mit dem Zielen nicht so genau nimmt, machte das Ganze nicht wirklich einfacher. Und so stand ich oft ohne Munition in einem Raum voller Gegner.

    Zum Glück gibt’s die Loco Moves, die einen in so mancher Situation aus der Patsche helfen. Und wenn man dann doch mal wider Willen abkratzt, dann kann man ein paar Sekunden zurückspulen und bekommt sogar noch 1/4 des Balkens der Lebensenergie aufgefüllt. Eine wahre Unterstützung.

    Die paar wenigen Vehikel, die es im Spiel gibt, steuern sich ziemlich gut. Auch mit dem Motorrad gab es keine allzu großen Probleme. Leider lässt einen das Spiel bei speziellen Aktionen ziemlich im Regen stehen. So hab ich z.B. eine Mission wieder und wieder spielen müssen, weil weder das Spiel noch das Handbuch eine Information darüber enthielt, dass man die Gabel eines Gabelstaplers mit dem rechten analogen Stick hoch und runter heben kann. Ich war kurz davor aufzuhören deshalb.

    Trotzdem hat das Spiel alles in allem Spass gemacht. Und das Komischste daran ist, dass ich immer wenn ich den nächsten GTA Nachahmer von Eidos Just Cause sehe an Total Overdose denken muss.

    Technorati Tags: , ,

     
  • Martin Widmann 17:21 on 28.07.2006 Permalink | Log in to leave a Comment  

    Prey durchgespielt 

    Nach dem äußerst positiven Eindruck der Demo und in Anbetracht des exzellenten Preises für das Spiel bei play-asia – codefree sei dank – konnte ich mir das Spiel natürlich nicht entgehen lassen. Gerade eben habe ich das 22. Kapitel abgeschlossen und mir die 655 Punkte geholt, die man dafür bekommt.

    Prey-1

    Jetzt bin ich mir nicht ganz sicher, was ich von dem Spiel halten soll. Es gab so viele geile Momente, aber auch einige Male, wo ich mir gedacht habe, dass dieses praktisch unendlich viel Energie zu haben – stirbt man, wird man in eine Parallelwelt verfrachtet, in der man durch das Abschießen von Geistern, seine Energievorräte wieder auffüllt – nur davon ablenken soll, dass das Spiel einige gewaltige Leveldesign Fehler hat.

    Nicht selten steht man nämlich rum, schaut in alle Richtungen und sucht danach, wie es denn jetzt weiter gehen soll. Speziell, wenn man mit dem kleinen fliegenden Gefährt unterwegs ist, passiert es allzu oft, dass man die Strecken mehrmals fliegen muss, weil man auf der Suche nach dem nächsten Landeplatz allzu oft von mit Raketen im Hintern bestückten Beholdern in Grund und Boden geschossen wird.

    Das passiert aber nicht nur in der Luft. Auch am Boden passierte es mir nicht selten, dass ich das Zeitliche segnete, weil, dank der Portaltechnik, aus dem Nichts Gegner aus allen Richtungen und sogar auf Decken und Wänden daher teleportiert wurden und dann wild auf Tommy geballert haben. Ein weiteres Problem mit dem Leveldesign war auch noch die teils absolut ungerecht platzierten Energie- und Munitionspunkte. Bekommt man an einigen Stellen, wo es nichts zu tun gibt, an jeder Ecke neue Munition, passiert es einem sehr gerne im Eifer des Gefechtes, wenn gleich mehrere Wellen Gegner auf einen zu rasen, dass einem die Munition der Lieblingsknarre und aller anderen Knarren auch, ausgeht. Und dann kann man sich schon mal mental darauf vorbereiten im spirituellen Reich Geister abzuknallen um wiederbelebt zu werden.

    Das mag jetzt alles ziemlich negativ klingen. Ist es aber nicht. Ich kann mich an keine Stelle erinnern wo sich Frust breit gemacht hätte. Denn nach dem Minispiel um wieder zu Lebensenergie zu kommen befand man sich immer praktisch an der Stelle an der man gestorben war. Natürlich wird man dadurch auch dazu verleitet ungestüm vorzugehen und schon mal ohne groß nachzudenken in den nächsten Raum zu stürmen.

    Wie lange ich gebraucht habe kann ich so nicht sagen. An die zehn Stunden werden es wohl gewesen sein. Technisch gab’s wenig zum Aussetzen. Richtig geruckelt, hat es nur ein einziges Mal ziemlich heftig gegen Ende des Spiels.

    Auf den nach dem Ende angekündigten Nachfolger freu ich mich. Hoffentlich dauert es nicht so lange wie für den ersten Teil. Da gab es ja schon 1998 erste Vorführungen von.

    Technorati Tags: , , ,

     
  • Martin Widmann 19:46 on 08.07.2006 Permalink | Log in to leave a Comment  

    Ghost Recon Advanced Warfighter durchgespielt 

    Wer hätte das gedacht? Ich war der Erste, der daran gezweifelt hat, dass ich jemals Ghost Recon Advanced Warfighter an- geschweige denn durchspielen würde. Mein Verhältnis zu taktischen Shootern mit Team war ja bis jetzt nicht das Tollste. Trotzdem konnte ich dem Hype nicht widerstehen und hab’s mir am Ende dann doch geholt.

    P230 1

    Und nun bin ich durch, 10 Stunden, 49 Minuten und 59 Sekunden zeigt die Uhr an. Ich würde etwas darauf verwetten, dass ich deutlich länger gebraucht habe, die 12 Missionen der Normalkampagne durchzuspielen. Und hat es sich gelohnt? Ich glaube ja!

    Grafisch weiss das Spiel zu gefallen, obwohl die grafische Pracht geschwindelt ist. Die Reflexionen der Fenster z.B. sind fix und fertig vorbereitet. Macht nichts, ausschauen tun sie trotzdem blendend. Von Tearing habe ich nichts gemerkt, Ruckler eigentlich auch nicht. Naja… stimmt nicht ganz: im Abspann ruckelte die Wolke durch die Gegend und das Ubisoft Logo am Anfang hat deutliches Tearing.

    Sound ist auch OK, obwohl ich wegen dem 5.1 nicht ganz sicher bin. Kam relativ wenig aus den Surround Lautsprechern. Dafür wummte der Subwoofer gehörig. Schon fast zu gehörig. Die Sprecher der deutschen Version sind passabel, teilweise aber ein Bisschen zu leise abgemischt.

    Das Missionsdesign war ein zweischneidiges Schwert. Teilweise viel zu einfach, teilweise sehr schwer. Einige Punkte waren sogar unfair. Erschwert wurde der Spass hin und wieder durch das strunz dumme verhalten der KI-Kameraden, die sich viel zu oft in Gefahr begeben haben oder trotz freier Sichtbahn auf Gegner nicht mal mit dem Ohr gewackelt haben. Zum Glück waren die Gegner auch nicht viel intelligenter, ansonsten hätte mich wohl irgendwann der Frust gepackt.

    Dass man am Ende jeder absolvierten Mission ein Achievement freischaltet motiviert ungemein. Obwohl eigentlich schon nur die Tatsache, dass man wieder eine Mission geschafft hat, ausreichend Genugtuung bietet.

    Technorati Tags: , , , ,

     
  • Martin Widmann 13:38 on 02.07.2006 Permalink | Log in to leave a Comment  

    Prey Demo am Marktplatz… wer hätte das erwartet? 

    Ich habe gerade eine einstündige Session mit der Prey Demo hinter mir und bin absolut fasziniert. Eigentlich stehe ich ja nicht so sehr auf dunkle enge Gänge mit Splatter und Gore versehene gescriptete Events und Gegner die aussehen wie Ausgeburten aus der Hölle. Prey kombiniert diese aber mit geilstem Leveldesign, genialen Wummen und cleveren Rätseln.

    Prey

    Wenn mich nicht alles täuscht verwendet der Shooter von 3D Realms die Doom 3 Engine von ID Software und tut dies wesentlich besser als Quake 4. Ruckeln ist mir keines aufgefallen, Tearing auch nicht. Alles schaut – sofern man aufgrund der Dunkelheit etwas erkennen kann – gut aus.

    Hauptheld ist ein Indianer, der eigentlich gar keiner sein will. Er glaubt nicht an das ganze esoterische Zeug und würde nichts lieber tun als mit seiner Freundin aus dem Reservat zu verschwinden und nie mehr wieder zurückkommen zu müssen. Doch schließlich kommt alles anders und Aliens überfallen die Welt. Alles wird aufgesaugt und wären die Aliens nicht so schlechte Handwerker würde wohl Tommy auch als Versuchsobjekt enden.

    Somit findet sich Mario öhm Tommy mit seinem Klempnerwerkzeug und einem Zippo-Feuerzeug alleine in diesem riesigen finsteren Raumschiff voller böser Aliens wieder und will nichts anderes als die Welt vor den Bösen Invasoren erlösen. Falsch! Tommy will nichts anderes als seine Freundin retten, bevor sie ein ähnliches Ende wie sein Großvater erleidet.

    Und dieses riesige finstere Raumschiff ist ganz schön verwinkelt. Mal geht man unten, mal auf der Seite, dann spaziert man Kopf über durch den Raum. Über Gravitationsbänder, bzw. -felder kann man praktisch jede der 6 Wände eines Raumes erkunden. Als wäre das noch nicht genug haben die Entwickler Portale ins Spiel integriert. Durch diese Portale erreicht man andere Orte. Interessant dabei ist, dass man Portale von verschiedenen Seiten betrachten kann und unter Umständen Verschiedenes sieht.

    Um das Ganze abzurunden gibt es noch die esoterische Welt. Tommys Geist kann seinen Körper verlassen und somit für Tommy unerreichbare Orte betreten. Dabei ist er mit Pfeil und Bogen bewaffnet (ist ja schließlich ein Indianer) und kann in einem gewissen Maße mit Gegenständen interagieren. Auch wenn Tommys leiblicher Körper stirbt verlässt sein Geist die Welt um den Körper wieder zu regenerieren. Ob man tatsächlich irgendwie sterben kann, habe ich noch nicht herausgefunden. Aktuell schaut es nicht danach aus.

    Die Demo spielt sich sehr gut. Die Steuerung funktioniert für einen Shooter perfekt und geht locker und flott von der Hand. Ähnlich wie in Perfect Dark Zero wird der Zoom Effekt mit den linken Trigger eingeschalten und nicht durch Klick auf den rechten Stick. Persönlich finde ich diese Variante besser.

    Aktuell befinde ich mich in einer Zwickmühle, denn nach dem Spielen der Demo bin ich echt am Überlegen mir dieses Spiel zu besorgen. Die Demo hat nämlich verdammt viel Spass gemacht. Ausserdem soll’s später noch besser werden. Aktuell rate ich einfach mal jedem die 1,17 GB große Demo zu ziehen und anzuspielen.

    Technorati Tags: , , , , ,

     
  • Martin Widmann 21:51 on 08.06.2006 Permalink | Log in to leave a Comment  

    Advent Rising durchgespielt. Zum 2. Mal. 

    Beim Durchstöbern meiner alten Blogeinträge bin ich auf meinen Ersteindruck und meine Zusammenfassung von Advent Rising gestoßen und verspürte das unüberwindbare Verlangen mich noch einmal in die Rolle von Gideon zu versetzen und dieses schöne und leider von Presse und Spielergemeinde allzu ungerecht in der Luft zerfetzte Spiel noch einmal durchzuspielen. Die ideale Länge hat es ja dafür.

    P220 1

    Ich habe das Spiel auf der selben Schwierigkeitsstufe durchgespielt wie das letzte Mal und hatte diesmal weitaus weniger Probleme die schwierigen Stellen zu meistern. Auch von den Bugs, die im Spiel vorhanden sind, habe ich dieses Mal nichts gespürt. Lediglich mit der Steuerung hatte ich ein paar Mal zu kämpfen. Ich wurde aber mehr als ausreichend dafür entschädigt.

    Das Spiel gefällt mir nach wie vor sehr gut. Angefangen beim Art Design und der Farbpalette, die mich sehr ansprechen. Fortgesetzt bei Geschichte und Charakteren, die überzeugend herübergebracht und in tollen Cutscenes erzählt werden (leider ohne Untertitel in der US Version). Abgerundet wird das ganze von einem phänomenalen Soundtrack von Tommy Tallarico an dem ich mich nicht satt hören kann.

    Und wie schon das letzte Mal bleibt mir am Ende nichts anderen übrig als zu hoffen, dass die Mustard Brüder diese Trilogie nicht nach dem ersten Teil verrecken lassen. Der wohl größte Advent Rising Fan behauptet zwar die ganze Zeit, dass ich mir keine Sorgen machen muss (selbes soll angeblich auch für Advent Shadow, dem Ableger für die PSP gelten) und dass Advent Rising 2 für X360 schon lange in Entwicklung ist, irgendwie habe ich aber Angst, dass er mehr eine Hoffnung ausdrückt als tatsächlich etwas zu wissen.

    Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, denn Potential haben die Herren von GlyphX bewiesen. Umsetzen haben sie es leider nicht ganz können.

    Technorati Tags: , , , , ,

     
  • Martin Widmann 10:39 on 10.05.2006 Permalink | Log in to leave a Comment  

    Zu guter Letzt: Microsoft. 

    Das fing ja gut an. Kurz vor dem Start, eine halbe Stunde früher als angenommen, erfuhren wir im Man!ac Chat, dass es keinen Livestream der Konferenz geben wird, sondern nur einen Textticker. Das Video zur PK würde 1,5h zeitversetzt von Gamespot ausgestrahlt werden. Was soll der Scheiss?

    p212_1.jpg

    Zum Glück machte Joystiq in Zusammenarbeit mit Engadget eine hervorragende – zum Teil sogar bebilderte – Aufgabe und hielt uns informiert. Die PK begann, wie bereits erwähnt, früher als erwartet und zwar mit Cliffy B von Epic, der ein Level von Gears of War präsentierte, nachdem der Trailer gelaufen war. Was mir bis zum gestrigen Event nicht ganz klar war ist, dass dieses Spiel absolut nichts für mich ist! Viel zu düster, viel zu hektisch, VIEL zu blutig. Ob das in Deutschland auf den Markt kommt? Als die Demo nach ein paar Minuten vorbei war betrat Peter “winning E3 is overrated” Moore die Bühne und betonte erneut, dass Microsoft das Ziel von 5 Mio. Konsolen bis Ende Mai halten wird und dass nächstes Jahr zur E3 Xbox Live 6 Millionen Subscriber haben wird. Ein wesentlicher Garant dafür sollen viele neue Xbox Live Arcade Spiele von namhaften Herstellern wie Namco, Midway und Konami sein. So gab es neben Mortal Combat 3 und Street Fighter 2 Hyper Fighting auch Sonic The Hedgehog und ein extra für Xbox Live Arcade angepasstes Lumines geben in dessen Hintergrund ein Video von Madonna lief, was man wohl, dank einer Partnerschaft mit Warner Music wird runterladen können. Microtransactions, bitches! Die Arcadespiele sollen laut Moore an die HD Auflösungen angepasst, sprich hochskaliert, werden. Danach wurde ein Trailer mit bereits seit Jahr und Tag bekannten Spielen für die X360 gezeigt. Mit einem imposanten Trailer wurde Fable 2 angekündigt, das noch größer, noch schöner, noch offener und natürlich noch besser sein soll als der sich 2 Mio. Mal verkaufte Vorgänger. Molyneux befand sich auch im Saal (durfte aber diesmal nichts versprechen) und wurde von Moore mitsamt Lionhead herzlich in der großen Microsoft Game Studios Familie willkommen geheissen. Damit waren die Neuankündigungen (von denen man schon lange im Vorfeld wusste) aber noch lange nicht vorbei: ein Renderfilmchen von Forza Motorsport 2 wurde gezeigt. Es soll vor Allem umfangreicher sein und von allem mehr bieten als der Vorgänger, welcher auf Gamerankings 93% Durchschnitt erzielt hat. Das stammt nicht von mir, sondern von Moore. Kommen wird es Ende des Jahres. Um den Fans das neue Forza zu versüssen kündigte Moore gleich noch ein Wireless Force Feedback Racing Wheel an. Das ist aber nicht das einzige von Microsoft gezeigte Zubehör für die Xbox 360. Ein Wireless Headset und die Kamera (soll sogar beim Online Pokern, das die Amis so lieben, verwendbar sein) wurden kurz gezeigt und natürlich das HD-DVD Laufwerk, welches Ende des Jahres kommen soll. Ungefähr zu diesem Zeitpunkt wurde im Chat darauf hingewiesen, dass ein Halo 3 Trailer, neben 3 Oktrilliarden anderen Sachen, auf den extremst überlasteten Xbox Live Servern verfügbar sei. Nur so am Rande. Einen kleinen Ausflug nach Japan gab’s natürlich auch. Während ich insgeheim auf eine supercoole und sehr geheime Ankündigung eines Krachers von Square Enix gehofft hatte, gab’s nur wieder den selben kurzen Renderfilm von Hironobu “ich habe nur dieses eine Hemd” Sakaguchis Blue Dragon. Nachdem Moore noch kurz Lost Odyssee angesprochen und offiziell Dead Or Alive Xtreme 2 angekündigt hatte (ein Trailer soll diesen Monat auf XBL verfügbar sein) war das Thema Japan schon wieder abgehakt. Nix mit Square Enix. Nachdem der teils GC, teils Spielszenen Trailer von Splinter Cell: Double Agent durchgelaufen war, kündigte Moore Shadowrun (wieder eine Überraschung, von der absolut NIEMAND vor der E3 wusste) an. Der gezeigte Trailer er Fasa Studios war gelinde gesagt unspektakulär. Das Spiel kommt zeitgleich mit Windows Vista auf den Markt und soll wohl ein Shooter werden. Danach wurde die Bühne einem Rare Mitarbeiter überlassen, der ein Wenig über Viva Pinata reden durfte. Dabei wurde eine ziemlich unfertige Version des Spiels gezeigt, die aber schon verdammt lecker aussah. Speziell die kleinen Würmer und der Bär mit dem Rucksack waren putzig. Auf die Themen Paarung und Marketplace wurde auch eingegangen. Microtransactions, bitches! Apropos Microtransactions: Microsoft kündigte Kooperationen mit Fox, Disney, Paramount, Touchstone, Epic und Lionsgate an um episodischen Content auf Xbox Live zu platzieren. Einen Anfang macht eine Doku Soap zu Gears of War, welches zum Teil auf XBL verfügbar ist und nächste Woche in einem halbstündigen Special auf MTV einen Abschluss finden wird. Dann bekam Moore plötzlich Hitzewallungen und musste seine Jacke ausziehen. Nachdem er das extra für diese E3 wieder aufgemalene “Tattoo” zum Halo 2 Launchtermin zeigte und eine geile Anspielung auf Sonys Phil Harrison (some like rubberducks, some others Tattoos) machte, krämpelte er den anderen Ärmel hoch. Und was stand da? Grand Theft Auto IV. Hier überschlugen sich die Ereignisse. Es war von irgendwas exklusiv die Rede und von 16. Oktober USA, 19. Oktober Europa. Daraus wurde ein “GTA 4 kommt am 16., bzw. 19. Oktober 2006 exklusiv auf die X360″. Das stellte sich als falsch heraus. GTA 4 kommt am 16., bzw. 19. Oktober 2007 für X360 UND Playstation 3 auf den Markt. Exklusiv ist aber, dass Rockstar über Xbox Live episodischen Content für das Spiel zur Verfügung stellen wird. Microtransactions, bitches! Microsoft ist nicht nur Xbox, sondern auch Windows, also musste dieses Thema natürlich auch angesprochen werden. Dafür wurde eine beeindruckende Demo von Crysis (kommt leider nur für den PC) gezeigt. Würde mich nicht stören, wenn es auch für die Xbox 360 kommen würde. Ganz ehrlich. Direkt danach betonte Microsoft wieder ihr Bestreben die Plattformen Xbox und PC näher zusammen zu rücken. Um das zu untermauern wurden Shadowrun und – welch vor der E3 nicht durchgesickerte – Überraschung Alan Wake von Remedy gezeigt. Nun passierte auch Microsoft Nintendos Missgeschick: sie schickten Bill Gates auf die Bühne, der einen Monolog über was weiss ich was machte. Er war dabei zwar verständlich, aber in keinster Weise weniger langweilig als Satoru Iwata. Es sollen wohl Hotmail und MSN Messenger in Xbox Live intergriert werden. Aus Xbox Live soll Live Anywhere werden und Live Anywhere soll auch auf mobile devices und PCs laufen. Ein Gamertag, ein Achievements-Pool. Um das zu präsentieren kam Scott Henson auf die Bühne. Er zeigte wie das mit Live Anywhere funktionieren soll, dass man in der Freundesliste dann nicht nur sieht was gerade gemacht wird, sondern auch auf welcher Plattform und – wie auch immer das funktionieren soll – dass man Shadowrun PC gegen Shadowrun X360 spielen kann. Wie sie sowas ausbalancieren wollen ist mir ein Rätsel. Cooles Feature am Rande: Die Forza Karren kann man nicht nur verschicken, sondern auch am PC bearbeiten! Hoffentlich denkt Microsoft auch ein Bisschen an die Mac-Besitzer. Nachdem alles gesagt und getan war, witzelten Gates und Moore noch ein Wenig über einen Titel, den wohl alle kennen würden. Zur Überraschung aller Anwesenden, nein, des gesamten Internets wurde ein Halo 3 Trailer gezeigt und die PK war zu Ende. Laut Bungie ist der Trailer übrigens 100%ig in real time. Was soll ich sagen? Von den 3 PKs war diese die, die mir am meisten zugesagt hat. War eh klar, werden einige sagen. Johnjohnson ist ein M$ Fanboy, war ja nicht anders zu erwarten. War ungefähr so geheim wie Forza 2, Fable 2 und Halo 3 im Vorfeld der E3. Trotzdem bleibt ein kleiner fader Beigeschmack bei dem Ganzen. GTA4 ist super, Halo 3 auch, aber irgendwie hatte ich auf mehr gehofft. Wo ist der absolute Mordskracher mit dem niemand, aber auch wirklich niemand, gerechnet hatte? Dragon Quest IX exklusiv für die X360 z.B. Wo blieb Bioware? Wo Lucas Arts? Wann krieg ich endlich KOTOR 3? Wo war Sega? Oder Blizzard? Was ist mit Valve. Kann doch nicht sein, dass die die X360 unterstützen, Microsoft davon aber nichts sagt, zeigt, vorspielt, oder? Hoffentlich geben die nächsten 3 Messetage ein paar Antworten auf meine Fragen. Diablo 3 exklusiv für die X360 kann ich jetzt aber wohl vergessen.
     
  • Martin Widmann 22:24 on 01.05.2006 Permalink | Log in to leave a Comment  

    The Elder Scrolls IV Oblivion durchgespielt. 

    105:29:43 zeigt der 361. Spielstand an, den ich direkt nach dem Verlassen des Tempel des Einen gemacht habe. Dabei habe ich 170 Tage im Spiel verbracht, 117 Quests beendet, 426x eine Fertigkeit verbessert, 1253 Kreaturen und 414 Menschen getötet, 169 Orte entdeckt (und das obwohl meine Karte noch praktisch leer ist). lediglich 6 Oblivion-Tore geschlossen und 157 Nirnwurzen gefunden. Das ganze wird garniert von 910 Spielerpunkte. Die 90 Punkte sind in der Diebesgilde zu holen. Das mache ich aber mit einem dafür geeigneten Charakter.
    649_0002.jpg
    Was soll ich sagen? Das Spiel ist ein Traum, der Realität wurde! Soviel Freiheit, so eine schöne Gegend mit so einer genialen Grafik. So schöne Sonnenaufgänge wenn man von Caractacus Richtung Imperialstadt schaut. Ok, es ruckelt ab und an und nicht alles schaut so prall aus. Aber bei diesen Dimensionen kann man das doch getrost vergessen. Dazu kommt wunderschöne Musik, die leider nicht ganz an die Güte derer in Morrowind rankommt. Bei den Sprechern und der Abmischung ihrer Arbeit gibt’s leider Abstriche. Zu oft wird in einem Gespräch ohne Grund die Betonung geändert, oft werden Nichtigkeiten aggressiv oder extrem wichtige, bedrückende Dinge emotionslos rübergebracht. Schade darum, aber bei der Menge an gesprochenem Text sind solche Fehler wohl unvermeidlich. Unvermeidlich sind auch Übersetzungsfehler. Dass die deutsche Version teilweise aber dermaßen verhunzt ist, ist extrem schade. Trotzdem konnte man dem Spiel gut folgen und hatte nicht das Gefühl, dass einem wichtige Informationen vorenthalten bleiben. Die Hauptquest war leider auch nicht so prall. Aber TES Spiele waren ja noch nie auf die Hauptgeschichte ausgelegt. Die war eher ein nötiges Übel. Am Ende wollte ich dann auch einfach nur noch abschließen, damit ich nicht mehr daran denken muss. Jetzt bin ich endlich damit durch. Und mit den verdammten Oblivion-Toren auch. Halleluja!
     
  • Martin Widmann 18:04 on 01.05.2006 Permalink | Log in to leave a Comment  

    Condemned Criminal Origins durchgespielt. 

    WOW, dieses Wochenende war ja äußerst “erfolgreich”. Gestern Tomb Raider Legend durchgespielt und heute bin ich nach 15:13:27 auch mit Condemned durch. Mir fehlen aber noch einige Achievements, da ich noch nicht alle Vögel und Metalltrümmer gefunden habe. Das wird aber bei Gelegenheit nachgeholt.

    p205_1.jpg

    Ich hatte ja ursprünglich Angst, dass ich mit diesem Spiel wenig Freude haben werde, da ich ziemlich schnell erschrecke (ich habe Halo damals fast ein Jahr nicht mehr angerührt, weil mich ein Flood so dermaßen erschreckt hat als ich um die Ecke ging, dass es mich vom Stuhl gehoben hat). Dazu kamen noch die ganzen Meinungen hier von wegen beängstigendes Spiel usw. Ich will jetzt nicht den Macho raushängen lassen, aber bis auf das generell bedrückende Gefühl in diesen dunklen Gebäuden und ein paar Szenen in denen es mich wirklich gerissen hat, hatte ich keine allzu großen Probleme mit dem Spiel. Weder mit der Atmosphäre, noch mit der übermäßigen Gewalt. Was mich ein wenig wundert. Graphisch kann man meckern. Das Spiel schaut nicht sonderlich gut aus, von der Taschenlampe bestrahlte Objekte und Personen werfen keine Schatten, Personen sehen irgendwie falsch proportioniert und generell nicht besonders attraktiv aus, einige Texturen sind aus der Hölle. Trotzdem wirkt es irgendwie stimmig, ruckelt nicht und hin und wieder gibt’s sogar ein aha. Die Gewalt kommt sehr gut herüber. Man hat teilweise echt das Gefühl mitten drinnen zu sein. Die bedrückende Atmo kommt aber erst durch die extrem gut angepasste Soundkulisse herüber. Kann mich nicht erinnern wie oft ich durch meinen eigenen Schatten oder meine eigenen Schritte kurz zusammengezuckt bin. Die Geräusche von Schritten in anderen Räumen, das Umfallen von Objekten, oft auch die blanke Stille, all das trägt wesentlich dazu bei, dass man beim Spielen von Condemned immer dieses Gefühl in der Bauchgegend hat. Als würde jemand die Eingeweide zusammenpressen. Gespielt hat sich das Spiel sehr fein. Ein paar Sachen haben mich zwar gestört (z.B. dass man um zu laufen L gedrückt halten muss oder das Fehlen einer Sprungtaste), dafür klappt das Kämpfen und Blocken exzellent. Das forensische Element wurde aber viel zu wenig mit einbezogen und wirkte irgendwie aufgesetzt um die Story weiterzubringen. Und mit der Story möchte ich abschließen: die fand ich nämlich ausgesprochen gut, obwohl…. ich nicht ganz verstanden habe, was da vor sich gegangen ist. Wer ist Ethan Thomas und wieso hat der Staat eine Akte über ihn. Was steht in dieser verdammten Akte und wieso ist er so wichtig? Was hat es mit der Sektengeschichte auf sich? Ist der Onkel von SKX der Leader der Sekte? Was passierte mit ihm? Oder sind das Fragen die Monolith für einen potentielles Sequel offen gelassen hat?
     
  • Martin Widmann 12:33 on 30.04.2006 Permalink | Log in to leave a Comment  

    Tomb Raider Legend durchgespielt. Auf schwer. 

    Eigentlich wollte ich es gar nicht auf schwer spielen, da ich aber nunmal damit angefangen hatte und leckere 175 Punkte darauf warteten in mein Konto aufgenommen zu werden, habe ich es dann auf schwer durchgezockt. Und ich wurde, wenn man mal von ein paar kleinen frustigen Stellen absieht, blendend unterhalten in den 11:42:51, die ich benötigt habe 93% des Spieles zu sehen. 100% erreicht man wohl nur, wenn man alle Dinge gesammelt hat. Derer fehlen mir noch einige, aber die hole ich mir früher oder später noch.

    p203_1.jpg

    Grafisch gibt es nicht viel zu meckern. Ok, es schaut nicht so sehr next gen aus, wie andere Spiele auf der neuen Xbox, es bietet aber doch einige Hingucker und schaut durch und durch gut aus. Nicht überragend, aber gut. Lara wurde sehr schön modelliert und schaut mit ihren neuen nicht mehr ganz so überdimensionierten Brüsten deutlich besser aus, als je zuvor. Toby Gard hat Lara gerettet! Die Orte, die man besucht sind schön gross, größten Teils gut designt und vielfältig. Hin und wieder bleibt Lara zwar aus unerklärlichen Gründen ein wenig hängen, bzw. stößt der Haken an unsichtbare Wände, aber das ist zu verschmerzen. Von der Audio Seite gibt es auch wenig zu meckern: Musik und Sprecher wissen zu überzeugen, die 5.1 Abmischung ist gut, der Bass wird gut genutzt und wenn Geröll rollt, dann spürt man das auch (natürlich nur, wenn man die entsprechende Hardware hat). Leider gab es hin und wieder Verständigungsprobleme, wenn einer der Adjutanten grad was sprach, aber die Umgebungsgeräusche lauter waren. Bei einem Boss hat’s mich ein paar Anläufe mehr gekostet bis ich verstanden hatte, was der da nuschelte. Spielerisch ist das Spiel sehr gut gelungen, speziell wenn man sich an Angel of Darkness erinnert. Crystal Dynamics hat super Arbeit geleistet und beim besten denkbaren Vorbild für dieses Genre abgeschaut. Den Prince of Persia Touch spürt man an allen Ecken und Enden und das ist auch gut so! Einzig die Sands of Time sind mir hin und wieder abgegangen, die wären bei einigen Trial’n'Error Passagen durchaus hilfreich gewesen. Zugegeben, die Kämpfe waren etwas nervig und monoton, aber so oft muss man ja zum Glück nicht kämpfen im Spiel. Die Motorradszenen, die eigentlich zur Auflockerung dienen sollten hätten sie sich sparen können. Die waren nicht besonders lustig, obwohl die Enden der Szenen immer ziemlich cool waren! Trotzdem hätte ich getrost drauf verzichten können. Was bleibt noch zu sagen übrig? Ich hoffe, dass sich dieser Teil von Tomb Raider so gut verkauft, dass Eidos wieder Vertrauen in die Serie kriegt und Crystal Dynamics und Toby Gard darauf ansetzt einen weiteren Teil zu produzieren. In diese neu eingeschlagene Richtung kann die Serie von mir aus ewig bestehen!
     
  • Martin Widmann 06:50 on 11.04.2006 Permalink | Log in to leave a Comment  

    Some random thoughts… #3 *update* 

    Unglaublich! Ich hätte es mir nie träumen können, dass es echt so viele Italiener gibt, die für Berlusconi wählen, obwohl der Italien von einem Fettnäpfchen ins nächste dirigiert und Italien in den letzten Jahren auf Platz 3 der meist verschuldeten Staaten der Welt geführt hat. Fallen echt so viele auf unhaltbare Wahlversprechen rein? Oder liegt es doch an der manipulierten Presse in Italien? Jedenfalls sieht es momentan sehr eng aus und meine Stimme wird wohl wichtiger als je. Die Auszählung ist immer noch im vollen Gange.

    p195_1.jpg

    Und noch eine politische Entscheidung. Nach Turbulenzen im Forum der Dornbirner Bulldogs wurde – wieder einmal – entschlossen, das Forum vorübergehend zu schließen. Stein des Anstoßes: ein Benutzer hat behauptet der Verein würde in Ausgleich gehen. Schlimme Behauptung! Und obwohl alle am dementieren sind werde ich das Gefühl nicht los, dass vielleicht doch ein Quäntchen Wahrheit dahinter steckt. Definitiv steht jedenfalls fest, dass Seidl nächstes Jahr nicht beim EC Trend Dornbirn spielen wird (sofern letzterer überhaupt spielen wird). Er hat nämlich bei Feldkirch verlängert. Schade. Was machen Bettina und ich eigentlich, sollte es nächstes Jahr wirklich kein Eishockey mehr in Dornbirn geben? Tomb Raider Legends ist gestern von play.com gekommen. Angespielt habe ich es noch nicht. Das wollte ich heute vor dem Play Off Spiel der schweizer Nati A HC Davos gegen Lugano mit der Bettina zusammen machen. Ausgepackt habe ich es aber. Und zu meinem Entsetzen habe ich festgestellt, dass mir die Herren aus Jersey die Xbox Version statt der von mir bestellten – und 10 UKP teureren – X360 Version geschickt haben! ARGH. Wieder warten! Muss mal schauen, ob ich die Bestellung stornieren kann und es mir hier irgendwo besorge. Also hab ich ein wenig bei Oblivion weitergespielt. Bin nun Meister der Kämpfergilde, was den Vorteil hat, dass ich einmal im Monat Geld und Ausrüstung in Chorrol abholen kann. Geldprobleme hab ich so oder so keine. 50.000 Goldstücke trage ich mit mir rum. Sollte vielleicht mal ein paar Trainer aufsuchen. Wordgewandtheit und Schütze sollte ich ein wenig aufrüsten. Und da ist das Geld wohl gut investiert. Geil wäre es, wenn man, wie in PSO Items und Geld von einem Charakter auf den nächsten übertragen könnte. Wäre doch zu geil wenn man als Lvl 1 Dieb mit verzauberter Ausrüstung und einem riesigen Batzen Geld anfangen könnte. Aktuell arbeite ich mich in der Magiergilde nach oben. Zum Magier hab ich es bereits geschafft. So viele Stufen fehlen hier nicht mehr. Danach schließe ich noch ein paar Obliviontore, bessere meine Alchemistenfähigkeiten auf, versuche in die anderen Gilden zu kommen und zum Schluss kümmere ich mich dann mal wieder um die Main Quest. Bin jetzt 75h im Spiel und an ein Aufhören ist nicht zu denken.

    p195_2.jpg

    Es scheint vollbracht zu sein! Prodi ist neuer Regierungschef in Italien! Mitte-Links hat die Mehrheit (wenn auch nur knapp) in beiden Kammern erlangt. Und noch nie zuvor hatte ich so sehr das Gefühl, dass meine Stimme wichtig war. In bocca al lupo, Professore!
     
  • Martin Widmann 17:52 on 06.04.2006 Permalink | Log in to leave a Comment  

    Some random thoughts… #2 

    Auf geht’s Lusch’nou, kämpfen und siegen! So sollte es eigentlich sein, so ist es aber nicht. Zeltweg führt mit 2 Siegen in der Best of five Serie gegen die Luschis und werden wohl heuer Meister werden. So unglaublich das klingen mag. Unglaublich was für eine Wende die Herren aus der Steiermark seit dem Zugang von Kyösti durchgezogen haben. Den Typen hätte ich gerne nächstes Jahr im Dress der Bulldogs. Jaja… Wunschdenken.

    p193_1.jpg

    Bei uns ist wiedermal Hiob eingetroffen: die Messehalle steht erst ab dem 2. Saisonspiel zur Verfügung weil David Copperfield in Dornbirn zu Gast ist. Außerdem wird, bzw. wurde Thomas Urban an der Schulter operiert. Alles Gute von meiner Seite. Hab gerade die Demo zu Tomb Raider Legends gezockt, welche seit gestern auf dem Marketplace verfügbar war. Und, ich habe meine Vorbestellung (welche von play.com gestern verschickt wurde) in keinster Weise bereut. An die Steuerung und Kamera (insbesondere, wenn man Kisten vor sich hinschiebt, bzw. unter Wasser) muss ich mich noch gewöhnen, ansonsten macht es aber echt Laune. Einige Sprungpassagen erinnern frappierend an Prince of Persia. Die Sandfunktion wollte ich zwar mal anwenden, aber das ist ja kein Prince of Persia… Io sono un coglione! Ja, lieber Herr Berlusconi. Auch ich gehöre zu der Kategorie Menschen die Prodi die Stimme gegeben hat. Da ich ein Auslandsitaliener bin, hab ich schon seit lezter Woche meine Stimme per Briefwahl abgegeben. Ich hoffe, dass der Großteil der Italiener auch Coglioni sind und diesen Koffer mit einem Arschtritt aus dem Parlament befördern. Er hat Italien schon genug geschadet. Ich bin zwar sehr froh, dass ich bei dieser Wahl meine Stimme abgeben durfte (jede Stimme gegen Berlusconi zählt), bin aber trotzdem der Meinung, dass jeder EU Bürger, der in einem anderen EU Staat wohnt, arbeitet und Steuern zahlt auch im jeweiligen Land Wahlberechtigt sein sollte. Vielleicht geht das ja irgendwann mal.
     
c
compose new post
j
next post/next comment
k
previous post/previous comment
r
reply
e
edit
o
show/hide comments
t
go to top
l
go to login
h
show/hide help
shift + esc
cancel