Der God of War ist wieder da. Und wie!

Es passiert selten bis nie, dass zwei Spiele, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die selben Initialen G.O.W. haben und beide absolute Kracher sind. Optisch wie spielerisch. Aber wie es der Zufall so will, passiert es dann doch einmal und so darf sich der glückliche Spieler mit zwei absolut phänomenalen Spielen abgeben. Über Gears of War auf Xbox 360 habe ich ja an anderer Stelle schon genügend geschrieben. Heute ist God of War II dran, welches nun seit Dienstag bei mir ist und ich nun mal ausgiebig auf der Playstation 3 angespielt habe.

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Dabei kam innerhalb kürzester Zeit wieder dieses Gefühl hoch, welches ich schon bei dem Vorgänger God of War hatte: nur noch bis zum nächsten Speicherpunkte. Keine Ahnung, wie oft ich mir das heute bereits gedacht habe. Eigentlich wollte ich ja auch was anderes machen, als den ganzen Nachmittag God of War II zu spielen. Aber wenn man das Pad mal in die Hand genommen hat und mit Kratos in der griechischen Mythologie herum gereist ist, ist das Aufhören halt gar nicht so einfach. Apropos griechische Mythologie: ganz so ernst nimmt man es damit nicht. Da wird schon das eine oder andere ein Bisschen abgeändert, um die Geschichte um Kratos, dem Gott des Krieges, voran zu treiben.

Das alles wird in einer Pracht präsentiert, die wohl niemand in dieser Form von einer Playstation 2 erwartet hätte. Was da in 16:9 und 480p über den Bildschirm geschossen wird, ist schon fast next gen würdig. Blöd dabei halt, dass es sich mit teils ziemlich heftigen Slowdowns und Tearing aus der Hölle erkauft wird. Die Playstation 2 ist am Ende. Mehr geht einfach nicht.

Akustisch ist es noch viel besser! Toller orchestraler Soundtrack, wie man ihn bei einem Spartaner-Epos erwarten. Sprecher, die nicht nur perfekt zu ihren Rollen passen, sondern auch höchst motiviert zur Sache gingen. Blöd ist nur, dass auf die Untertitel vergessen wurde. Wie kann man so ein geiles Spiel machen und dabei so einen Schnitzer einbauen?

Dass das Spiel spielerisch ein absolutes Brett ist, muss ich wohl niemandem sagen, der God of War gespielt hat. Ein paar Sachen an der Steuerung wurden zwar geändert, um das Spiel besser mit dem Sixaxis steuerbar zu machen, aber alles in allem ist das Spiel als Referenz für 3D Action Spiele zu sehen. Da passt praktisch alles zusammen. Praktisch alles nur deshalb, weil teilweise die Quick Time Events, die man absolvieren muss, um Gegner zu besiegen, mit den Analogsticks durchzuführen sind. Vielleicht liegt es ja an mir, aber bei denen habe ich größte Probleme. Ansonsten schnetzelt, meuchelt und jump’n’runt es sich phantastisch!

Wer zweifelt, ob er sich das letzte große Playstation 2 Spiel kaufen soll oder nicht, sollte noch einmal in sich reinhören und sich fragen ob er sich dieses Prachtwerk entgehen lassen will. In diesem Falle kann man dann nur sagen: selber Schuld.

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