Update auf WordPress 2.1 vollzogen… **UPDATE**

So, das Update war eigentlich ziemlich unproblematisch und hat, bis auf ein paar Berechtigungsprobleme, die ich noch nicht gelöst habe und die auch mit WordPress nichts zu tun haben, einwandfrei funktioniert. War ja auch nicht anders zu erwarten, denn die Herren von WordPress wissen was sie tun und stellen auch immer idiotensichere Dokumentationen zur Verfügung. Jetzt ziehe ich dann los und schaue nach, was es für neue Features gibt.

Den ersten händischen Patch musste ich bereits einspielen, da es offensichtlich einen Bug im XMLRPC Dienst gibt, der es meiner Blogging Anwendung ecto nicht erlaubt die Posts aufzufrischen. Die eine Zeile war schnell geändert und nun klappt’s wieder einwandfrei.

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Pariah durchgespielt

Würde mich jetzt nicht wundern, wenn die Meisten sich fragen würden: Pariah? Was zum Geier ist denn bitte schön Pariah? Es handelt sich um einen Shooter von Digital Extremes, der – sofern ich mich richtig erinnere – vor dem Release mit ziemlich vielen Vorschusslorbeeren versehen wurde, dem Hype aber schlussendlich doch nicht gerecht wurde. Gleich gut wie Halo hätte das Spiel sein sollen. Es hätte es auch werden können, wenn nicht an einigen Stellen leider falsche Entscheidungen getroffen worden wären.

Pariah

Pariah habe ich im Kompatibilitätsmodus der Xbox 360 gespielt und bis auf ein paar Ausnahmen lief die Unreal 2 Engine ziemlich gut und sah gar nicht mal so schlecht aus. Speziell die Plasmagranat-Explosionen schauten sehr geil aus. Garniert wurde das ganze mit einer etwas übertriebenen Physik-Engine, die die Explosionen mit wild durch die Gegend fliegenden Körpern aufwarten ließ. Leider war hin und wieder Zeitlupenkino zu sehen. Ob’s an der Emulation oder am Spiel selber lag wage ich nicht zu entscheiden.

Während Soundeffekte und Musikuntermalung wenig Wünsche offen ließen, waren die Cutscenes nicht so mein Ding. Wieso es immer noch Spiele gibt, die keine Untertitel haben, ist für mich ein Rätsel. Zumal die Sprecher zwar motiviert, aber teilweise kaum verständlich waren. Der Geschichte hätte es sicher gut getan wenn man mitlesen können hätte.

Die Steuerung mit dem Xbox 360 Pad ging nach kurzer Eingewöhnungszeit sehr gut. Beim Wechsel zwischen Waffe und Heilungsinjektion gehe ich sogar so weit zu sagen, dass das X360 Pad besser geeignet ist. Das liegt auf dem Controller S nämlich auf Weiss, während hier LB verwendet wird. Für den Rest fühlt sich das Spiel wie jeder andere Halo ähnliche Xbox Shooter auch an. Leider hat sich Digital Extremes bei der Wahl des anfängliches Waffenarsenals keinen wirklichen Gefallen getan. Die Standardwaffen haben keine Durchschlagskraft, brauchen ewig zum Nachladen und bereiten absolut keinen Spass.

Da sich das Tutorial auch darüber ausschweigt bin ich erst bei der 12. Energy Core darauf gekommen, dass man diese Dinger für Waffenupgrades verwenden kann. Ab diesem Zeitpunkt wurde das Spiel schlagartig besser. Die Waffen so und so. Da konnte die MG auf einmal durch Schilde schiessen. Das Schwarfschützengewehr hatte eine Wärmekamera und der Granatwerfer konnte nicht nur 12 statt 8 Granaten halten, nein, man konnte die Zündung auch manuell beeinflussen. Dazu konnte man noch seine Lebensbalken auf 6 erhöhen und schon war das Spiel deutlich besser.

Man kann in Pariah auch Vehikel steuern. Das klappt zwar vom Prinzip her ähnlich wie in Halo, ist aber die absolute Katastrophe. Das ging so weit, dass ich im Spiel lieber zu Fuss ging, als mit so einem Dreckskarren durch die Gegend zu kriechen. Ich war eh per Pedes schneller.

Ein Lob an die KI der Gegner. Diese war sehr oft zur Stelle und ein nicht unwesentlicher Faktor dafür, dass das Spiel nicht langweilig wurde und fordernd blieb. So nahmen die Gegner ab und an mal alternative Routen, gingen in Deckung oder stürmten wild in Zick Zack Bahnen auf einen zu, Pumpgun in der Hand. Ab und an versagte sie aber auch. Speziell, wenn man mit dem Sniper Rifle auf sie schoss geschah es nicht selten, dass sie keinen Murks taten, bis sie tot waren.

Apropos Tod: war man selber einmal Tod (passierte nicht selten), durfte man an einem der zahlreichen Checkpoints weiter machen. Die Ladezeiten waren aber Horror.

Da das Spiel mittlerweile überall zu einem Spottpreis zu haben sein sollte, kann ich Pariah jedem Spieler, der Shooter mag, empfehlen. Einfach nicht vom trägen Anfang abschrecken lassen, brav Energy Cores sammeln und die Waffen damit geil aufrüsten. Dann kann praktisch nichts schlief gehen.

Rainbow Six Vegas durchgezockt

Die Xbox 360 hat einen komischen Effekt auf mich. Ich spiele auf ihr sehr viele Genres an, die mich davor nicht wirklich interessiert haben. Im aktuellen Fall sind es taktische Shooter. So habe ich z.B. bereits Ghost Recon Advanced Warfighter durchgespielt und nun war eine andere Perle aus dem Hause Ubisoft an der Reihe: Rainbow Six Vegas.

R6Vegas

Urpsrünglich wollte ich es erst gar nicht kaufen. Bei der Demo sah ich kein Land und ich hatte noch ziemlich schlimme Erinnerungen an Rainbow Six 3, wo mir immer einer nach dem anderen die Team Mitglieder verreckten. Dass man diese jetzt heilen kann, ist ein Segen für mich, denn auch dieses Mal habe ich sie nicht selten in den sicheren Tod geschickt. Jeder Staat dieser Welt muss froh sein, dass ich nicht Leiter deren Special Operations Mannschaft bin!

Grafisch ist das Spiel ein absolutes Highlight! Viele der geilen Effekte, die bei der Präsentation der Unreal 3 Engine gezeigt wurden, sind in den unterschiedlichen Locations vertreten. Speziell mit verschiedenen virtuellen Glasarten wurde nicht gegeizt. Genial, was für Sachen heutzutage auf aktueller Hardware möglich sind. Ruckelt oder teart es? Ich weiss es nicht, wäre mir nicht aufgefallen. Ob’s besser als Gears of War ausschaut kann ich auch nicht sagen. Farbenfroher ist es auf jeden Fall.

Untermalt wird die geile Grafik von einem tollen Soundtrack, der es echt schafft mitzureissen und Spannung aufzubauen. Die Stimmen in der englischen Fassung (die der deutschen Version glücklicherweise nicht vorenthalten wurde) sind ziemlich gut gewählt und sprechen auch klar und deutlich. Trotzdem hat es mich gestört, dass es keine Untertitel gibt. Eigentlich sollte Ubisoft wissen, dass sich so etwas heutzutage einfach gehört.

Gespielt hat sich Vegas auch phänomenal. Die KI von Mitstreitern und Gegnern hat meistens funktioniert und in 90% der Fällen war es meine Unfähigkeit, die zum Tod geführt hat, nicht das Aussetzen der KI. Wie oft ich beim Durchspielen geflankt worden bin, weiss ich nicht. Es waren bestimmt duzende Male.Schade fand ich, dass sich die Kumpanen nur im Team befehligen lassen und man sie nicht einzeln durch die Gegend schicken kann. Soweit ich mich erinnere war dies in GRAW möglich.

Die Deckungsmechanik ist meines Erachtens aber schwächer als in Gears of War. Speziell die Möglichkeit schnell von einer Deckung in die nächste zu hechten hat mir sehr gefehlt. Ausserdem war es mir teilweise unerklärlich, wie ich hinter einer Wand getroffen werden konnte. Da war wohl eher der eine oder andere Clippingfehler dafür Schuld.

Der Umfang war auch in Ordnung. Obwohl ich ganz ehrlich zugeben muss, dass mich ein oder zwei zusätzliche Casinos nicht gestört hätten. Zumal die so fantastisch ausgesehen haben.

Und jetzt warte ich nur noch darauf, dass es sich klees endlich besorgt und wir es im coop zocken können.

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