Resistance Fall of Man auf Easy durchgespielt

Müsste ich Resistance Fall of Man in einem Satz beschreiben würde ich wohl sagen: es ist ein sehr schneller Shooter mit guter Steuerung, tollem Setting, einer Grafik die von soso lala bis beeindruckend reicht und einem Design aus der Hölle.

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Leider gibt es im Spiel keine Statistik, somit kann ich nur schätzen, dass ich ca. 15h für die 30 Levels gebraucht habe oder, dass ich in dieser Zeit auch auf Easy gut und gerne 150 Mal ins Gras gebissen habe. Das hing aber meist damit zusammen, dass ich zu ungestüm ins Geschehen gelaufen bin. Leider waren auch ein paar schlecht balancierte, bzw. unfaire Stellen dabei. Diese hielten sich aber zum Glück in Grenzen, sodass das Spiel nicht weiter frustrierend wurde.

Sehr gut gefallen hat mir der ständige Wechsel zwischen Aussen- und Innelevels. Während die Aussenlevels meist ziemlich karg und leblos gewirkt haben, gefielen mir die Innenlevel in den Chimerafabriken extrem gut. Diese semi-transparenten sechseckigen Kacheln sahen sehr geil aus und hatten tolle Lichteffekte. Je später das Level, desto toller sah das Spiel aus. An aktuelle Xbox 360 Kracher kam es aber bei Weitem nicht ran. Bedenkt man aber, dass es sich um einen Launchtitel handelt, kann sich der Titel durchaus sehen lassen. Zumal nie was ruckelt oder teart. Lediglich ein Popup hie und da. Mehr nicht.

Wider Erwarten hat sich das Spiel sehr gut gesteuert. Mal abgesehen davon, dass man das Zoomen ein- und ausschalten und zum kriechen einen Knopf gedrückt halten muss. Die analogen Sticks des Sixaxis Controllers scheinen doch um einiges besser zu sein als die des Dualshocks.

Storytechnisch war’s nicht besonders üppig. Zwar versprach das Spiel am Anfang noch viel, große Teile der “Geschichte” wurden aber in Form von Akten erzählt, die man unterwegs suchen und finden musste. Am Ende hinterließ das Spiel dann doch mehr Fragen als Antworten.

Abschließend bleibt mir zu noch zu sagen, dass man, wenn man vor hat sich eine Playstation 3 zu kaufen, auf Resistance Fall of Man nicht verzichten darf. Resistance aber als system seller zu sehen ist mehr als übertrieben. Das Spiel ist gut, da es aber von nichts anderem zum Launch geflankt wird, ist es die 600€ für eine schwarze Kiste aus dem Hause Sony nicht wert.

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Der Ersteindruck zum Gran Turismo HD Download

Nun sind 6 von 10 Autos verfügbar und ich erlaube mir kurz meinen Ersteindruck über Gran Turismo HD zu schildern. Zuerst aber zum Umfang dieses Concept Downloads. Die Demo bietet einen Time Trial und einen Drift Trial Modus. Letzteren muss ich allerdings erst noch frei schalten.

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Weiters bietet GTHD ein Replay Theater, Online Rankings und jede Menge Einstellungsmöglichkeiten. Darunter befinden sich auch einige Optionen für die verschiedenen Logitech Lenkräder. Genauer hab ich mir diese jedoch nicht angeschaut, da ich keines der Lenkräder mein Eigen nenne.

Grafisch würde ich das Spiel als ok einstufen. Beim Rennen schaut es passabel aus, aber da ist man eh auf was anderes konzentriert. Die Replays schauen teilweise echt spektakulär aus, weil Polyphony Digital es echt immer schafft eine geniale Farbpalette für die Rennspiele zu wählen. Wenn man mal näher am Auto dran ist, merkt man, dass ziemlich viel Aliasing vorhanden ist und die Kanten teilweise ziemlich heftig flimmern (720p über HDMI). Die einzig verfügbare Strecke ist auch nicht gerade geeignet um die grafischen Vorzüge der Playstation 3 zu demonstrieren und wirkt eher karg und leblos.

Im Anbetracht des Gebotenen (keine Gegner auf der Strecke, karge Grafik) war es nur zu erwarten, dass die Framerate immer stabil läuft und es keine Popups gibt. Project Gotham Racind 3 ist – vielleicht mit Ausnahme der Farbpalette – deutlich toller anzusehen.

Das Spiel bietet 2 Ansichten: aussen und unten. Erstere ist für mich keine Option, da damit absolut kein Geschwindigkeitsgefühl rüber kommt. Die andere ist zwar optisch nicht so der Hit (man sieht die tollen Spiegelungen am Auto nicht), dafür ist das Geschwindigkeitsgefühl sehr gut.

Wo Gran Turismo HD im Gegenzug zu Project Gotham Racing 3 aber punktet ist das Fahrgefühl. Man merkt, dass die Meister von Polyphony Digital am Werk waren und dank der analogen Trigger kann man jetzt auch dosiert Gas geben und bremsen. Die Steuerung ist äußerst präzise und wenn man mal neben der Strecke landet, dann weiss man in 99% der Fällen genau, wieso man dort geendet ist. Gut auch, dass der Sixasix Schas nicht beachtet wurde. Der hätte dem Spiel wohl nur geschadet.

Alles in allem ein toller kostenloser Download. Für eine Kleinigkeit hätten sie ihn von mir aus sogar verkaufen können, aber als Vollpreisspiel? Nie und nimmer. Schade, dass es weder mit KI, noch online möglich ist, gegen andere anzutreten. Aber vielleicht ist das ja nicht der letzte Konzeptdownload vor Gran Turismo 5. Hoffentlich.

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Der Resistance Fall of Man Erst-, nein Zweiteindruck

Es gibt Spiele, mit denen muss man sich beschäftigen, bevor sie ihre Qualitäten offenbaren. Vor fast einem Jahr war’s Perfect Dark Zero, welches schwach anfing, aber dann echt genial wurde. Gestern, als ich zum ersten Mal Resistance Fall of Man angespielt habe, hatte ich ein Deja Vú. Es war ein ähnlich schockierendes Erlebnis wie mein erstes Anspielen von Rares Shooter.

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Eigentlich hatte ich ja nach dem Killzone meets schwammige Dualshock 2 Analogsticks Debakel ein Wenig Angst vor Resistance. Das absolut abstoßende Art Design machte es mir nicht einfacher, aber diese verdammte Lust eine Playstation 3 zu besitzen ließ mich nicht los und Resistance ist halt nunmal das einzige Spiel für die Playstation 3, das einen Kauf Wert ist. Einmal abgesehen von Call of Duty 3, aber das hatte ich ja schon auf der Xbox 360 gespielt.

Wenn man, wie ich in letzter Zeit hauptsächlich auf der Xbox 360 Shooter gespielt hat, wird man vom “altmodischen” Standard Controller Layout (kann man zum Glück komplett überarbeiten) ein wenig abgeschreckt. Speziell die Tatsache, dass man hier das Zoomen ein- und ausschalten muss und zum Bücken einen Knopf gedrückt halten muss, hat mich am Anfang dann doch ziemlich überfordert. Hier hätte man gerne von der Konkurrenz klauen können. Es fühlt sich nämlich verdammt nach 2001 an.

Ausserdem hat mich das extrem hohe Tempo ein Wenig verunsichert. Ich war’s in letzter Zeit eher gemächlich gewohnt, Resistance fühlt sich eher wie Halo 2 auf Speed an. Hat man sich aber mal an das Tempo gewöhnt, hat das schon was an sich. Die Steuerung klappt nach etwas Eingewöhnung und ein paar Umstellungen dann doch ziemlich gut. Die Ziel-Hilfe ist nicht aufdringlich, hat mir aber schon ab und an mal unterstützend zur Seite gestanden.

Die Levels sind angenehm kurz und es gibt in regelmäßigen Abständen einen Checkpoint und massig Health Packs und Munition. Überall, bis auf den ersten Level. Das ist so eine Sache, die habe ich schon bei Far Cry Instincts Predator gehasst. Wieso meinen Entwickler, dass es lustig ist, grundlegende Fähigkeiten – wie die Möglichkeit seine Gesundheit in einem Shooter aufzufrischen – nicht zu besitzen, aber das Gameplay solch einer Einschränkung in keinster Weise nachsichtig entgegnet? So war das erste Level eine Ansammlung an frustrierenden Momenten. Danach ging’s aber Berg auf.

Beim Spielen ist man nicht immer nur zu Fuss unterwegs. Man kann auch mit Vehikeln durch die Gegend brettern. Bis jetzt durfte ich mit einem Panzer durch enge Gassen fahren. Das klappte verdammt gut, irgendwie besser als in Call of Duty 3. Es mag zwar nicht alle Möglichkeiten bieten, es steuert sich aber deutlich unkomplizierter.

Die Gegner sind verdammt hässlich und auch nicht besonders intelligent. Sie gehen zwar ab und an hinter einer Kiste Verstecken spielen, aber von ausgeprägter Intelligenz ist nicht viel zu sehen. Hängt wohl vom Schwierigkeitsgrad ab. Zielen können sie dafür aber sehr gut und treffen verdammt genau. Hab ich schon gesagt, dass sie verdammt hässlich sind?

Online konnte ich es noch nicht spielen. Gestern ging’s nicht, heute habe ich keine Zeit dafür. Was definitiv fehlt ist ein Online Coop Modus. Offline kann man es zwar im Split Screen spielen, aber das war’s dann auch schon. Sehr sehr sehr schade. Ich hoffe, dass Insomniac hier von Rare klaut und – analog zu Kameo – einen Online Coop als Update zur Verfügung stellt. Das könnte sehr geil sein.

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Kurzer Ersteindruck der Playstation 3

Naja, kurz ist wohl etwas übertrieben… Am Freitag Morgen habe ich im Blog meines Lieblings-Importstores aus Kanada gelesen, sie hätten Playstation 3 Geräte lagernd. Preis der 60GB Version: 595€ zzgl. Versand. Da konnte ich freilich nicht nein sagen. Schwupps bestellt und heute war die per DHL gelieferte PS3 bereits hier. Hätte ich am Freitag in Österreich was bestellt, dann hätte ich es heute mit 100%iger Sicherheit nicht erhalten.

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Entschieden habe ich mich für die 60GB Version, weil ich Wireless Lan haben wollte. Ich hätte zwar höchstwahrscheinlich mit der 20GB Playstation 3 und einer Gaming Bridge einiges Geld gespart, aber so einen Kauf tätigt man ja nicht ständig. Da hab ich es lieber out of the box.

Als einziges Spiel habe ich mir Resistance Fall of Man gekauft, welches ich aber noch nicht angespielt habe. Die Zeit bis jetzt habe ich damit verbracht die Playstation 3 einzurichten, eine Runde den Internet Browser zu testen und einen US Account einzurichten, damit ich die Demos vom Playstation Store herunter laden kann. Aktuell lade ich die Motorstorm Demo. Ich bin wirklich glücklich, dass Sony das Feature der Demos am Marktplatz von Microsoft abgeschaut hat.

Die Playstation 3 habe ich über ein HDMI Kabel an meinen Sony KDL-40V2000 angeschlossen. Das Bild ist auf 720p gesetzt. Der Fernseher könnte zwar auch 1080i, aber dann hatte ich enorme Probleme die Schrift zu lesen. Sony hat echt mikrige Fonts ausgewählt. Nachdem ich die Konsole im Wireless Lan angemeldet hatte, musste ich erst einmal die Firmware von 1.0 auf 1.31 updaten. Das klappte relativ problemlos.

Noch was: meine Konsole hängt mit einem normalen PC Kabel am 220v Netz. Kein Spannungswandler wird benötigt! Hat mich einiges an Überwindung gekostet, bis ich mich getraut habe es zu testen. Es gab zwar viele Stimmen im Web, dass die Playstation 3 ein universelles Netzteil hätte, aber die Erfahrungsberichte bezogen sich immer auf die japanische Version. Schlussendich habe ich bei NTSC-UK im Forum einen Thread gefunden, wo es von mehreren Stellen bestätigt wurde und habe mich dann doch getraut. Disclaimer: ich übernehme natürlich keinerlei Garantie dafür, dass es auch mit anderen Playstation 3 Geräten funktioniert. Könnte ja sein, dass es sich Sony anders überlegt.

Der Sixaxis liegt gleich gut in der Hand wie der Dualshock 2. Da die Motoren für das Rumble fehlen, wiegt es aber deutlich weniger. Der Akku-Pack muss auch mickrig sein. Wenn ich mir vorstelle, was das Teil im Xbox 360 Controller wiegt… Sehr negativ aufgefallen ist mir, dass man zum Einrichten der Playstation 3 den Controller mit dem mitgelieferten Kabel anstecken muss. Dieses Kabel ist aber extrem kurz. Also musste ich die Konsole am Boden hockend einrichten. Bäh.

Dafür fühlen sich die Analog Sticks nicht mehr ganz so schwammig an , wie beim Vorgänger. Blöd ist aber, dass man die Teiler im Menü der Playstation 3 nicht verwenden kann. Auch sonst komme ich mir noch ziemlich überfordert vor. Der PS-Knopf am Controller scheint auch – im Gegensatz zum genialen Guide Box auf dem Xbox 360 Controller – ständig irgendwas anderes zu machen. Im Menü dient er offensichtlich lediglich dazu, dass man anzeigen kann welche Nummer der Controller hat und wie viel Akku er noch hat. Bin gespannt was der Knopf in Spielen tut.

Generell kommt mir bis jetzt das ganze Konzept der Xbox 360 deutlich durchdachter und intuitiver vor. Einzig das Lüftungskonzept der Playstation 3 ist dem der Xbox 360 Haus hoch überlegen. Sonys Wunderkiste ist praktisch nicht zu hören. Fast schon unglaublich.

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Gears of War ist in Co-op eine Wucht

Gestern Abend haben klees und ich angefangen Gears of War auf Hardcore in Kooperation durchzuspielen. Mittlerweile haben wir locker fünf Stunden miteinander als Marcus und Dom gespielt und ich bin hellauf begeistert.

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Und ich glaube behaupten zu können, dass es Klaus auch ist.

Vom Schwierigkeitsgrad her ist Hardcore eine ganze Ecke schwerer als auf Casual, was mich ja eigentlich nicht wundert. Aber dass die Gegner jetzt locker 15 Mal so viele Schuss einstecken, hätte ich mir nicht erwartet. Im Coop ist das ganze aber dann doch wieder ein Wenig einfacher als im Single Player, da man nicht auf die KI angewiesen, sondern auf einen menschlichen Mitspieler. Dieser kann einen ja sogar wieder beleben, wenn man mal ins Gras beisst.

Ausserdem ist es genial, wenn man Taktiken abgleichen kann und der eine den Gegner beschäftigt, während der andere flankt und zuschlägt. Geil, geil, geil. Mittlerweile sind wir ca. auf 3/4 von Chapter 3, was bedeutet, dass uns das Spiel wohl noch eine Weile beschäftigen wird. Kann’s kaum erwarten bis es weiter geht.

Wenn Gears of War in Coop schon so geil ist, wie geil wird dann erst Halo 3? Ich hoffe wohl sehr, dass Bungie diesmal nicht wieder mit der Ausrede kommt, dass Coop über Xbox Live nicht möglich sei.

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Call of Duty 3 durchgespielt. Auf Normal.

Obwohl keiner meiner Wünsche, die ich nach dem Spielen von Call of Duty 2 geäußert hatte, in Call of Duty 3 verwirklicht wurden (um Ecken spähen, selber Türen aufmachen, feindliche Fahrzeuge verwenden), hat mir dieser Teil dann doch eine ganze Ecke besser gefallen als der Vorgänger.

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Dafür war nicht nur die extrem hübsche Grafik, sondern auch die bessere Inszenierung ausschlaggebend. Ausserdem hatte ich das Gefühl, dass sich das Spiel nach einer kurzen Eingewöhnung deutlich besser steuert als der Vorgänger. Btw, hatte der denn auch schon eine automatische Zielfunktion?

Neben den vielen positiven Aspekten – darunter möchte ich auch noch den fantastischen Soundtrack hervorheben – gab es aber leider auch einige Punkte, die mich extrem genervt haben. So war z.B. das Spiel teilweise ziemlich schlecht ausbalanciert und leitete einen dann doch in einige Selbstmordkommandos, weil plötzlich mit MP40 ausgestattete Nazis aus dem Nichts kamen. Am Liebsten von hinten.

Dann waren noch diese Passagen mit den schier unendlich nachrückenden Gegnern, wenn man nicht seine sichere Stellung verlassen hat um sich auf einen 100 Meter Spießrutenlauf zu begeben, der einen dem nächsten Checkpoint näher bringen sollte. Dass man teilweise mit Präzisionswaffen einen Gegner, der keine 2 Meter vor einem stand nicht treffen konnte hat zwar kurzfristig für Frust gesorgt, war aber wie die zahlreichen Clippingfehler gleich wieder vergessen.

Dafür waren einige der Locations zu toll und vermittelten dieses elende, erdrückende Gefühl von niemals möchte ich so etwas grauenhaftes erleben müssen. So toll das alles war, so schade war erneut die Emotionslosigkeit auf dem Schlachtfeld. Während die Key-Charakter im Spiel praktisch unkaputtbar waren, waren die anderen alliierten Soldaten nichts anderes als Kanonenfutter in rauen Mengen. Und wenn mal einer abgeballert wurde (was teilweise dank der mäßigen KI zu Stapeln toter Soldaten führte), gab es niemanden der ein “Sie haben Kenny getötet!” brüllte.

Vielleicht kriegen sie das ja für Call of Duty 4 hin.

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Der Eishockey Liveticker – kostenloses Script für Jedermann

Ich wurde gebeten für den Fanclub 100% Pro Dornbirn eine kleine Applikation zu schreiben, die es erlaubt einen Livebericht während eines Eishockey Spieles zu machen. Herausgekommen ist der Eishockey Liveticker, eine simple, aber doch ausgefeilte Applikation zum Verwalten solcher Liveberichte. Die Applikation ist Open Source und kann von Jedermann verwendet werden.

Hier geht’s weiter…

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Gears of War auf Casual durchgespielt

Bist du gelähmt. Was Cliffy B und die Herren von Epic hier abgeliefert haben, passt auf keine Kuhhaut! Das ist Genialität in Höchstform. Wenn ich nur dran denke, dass ich Gears of War eigentlich gar nicht kaufen wollte, dass es mich bis kurz vor Release eigentlich gar nicht interessiert hat.

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Und jetzt habe ich einen meiner Kandidaten zum GOTY 2006 durchgespielt und bin echt begeistert. Das Spiel war nahezu perfekt. Nahezu nur deshalb, weil es einige frustige Momente (auch auf Casual) gab, wo ich viele Male gestorben bin, weil die Stelle entweder unfair war oder ich einfach keinen Plan hatte, was ich tun muss.

Dank der vielen Checkpoints war’s aber nie zu frustig um es nicht noch einmal zu probieren. Das Kampfgefühl war sehr geil. Von Cover zu Cover rennen, aus der Deckung herausballern. Dabei fühlte sich die Steuerung extrem präzise an und funktionierte in praktisch jeder Lage einwandfrei. Die mehrfache Belegung der A Taste war ein Streich von Genialität. Noch nie war es so einfach sich von Deckung zu Deckung zu bewegen.

Optisch gibt es aktuell nichts Besseres, und wie schon an anderer Stelle erwähnt bin ich echt gespannt, was die Zukunft aus dieser geilen Engine holen wird. Gears of War ist ja schließlich erst der Anfang. Gepaart war die geile Optik mit einem sehr tollen Score und bombastischen Effekten. Ein Fest für Augen, Ohren und den ganzen Rest. Wer behauptet Videospiele zu mögen und sich dieses Manna vom Himmel entgehen lässt, ist selber Schuld und soll sich etwas schämen!

Jetzt mampf ich was und dann geh ich mir die Zusatz-DVD angucken. Danke Cliffy B, danke Epic, danke Microsoft, danke Xbox 360. Boah, war das geil!

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