Final Fantasy XII – Die (R)evolution ist geglückt

Nach nun knapp 7,5h gespielten Stunden (die US Version ist am Freitag von VG+ im Rekordtempo angekommen) kann ich als erstes kurzes Fazit sagen, dass – spielerisch betrachtet – Final Fantasy XII eindeutig und bei weitem das beste Final Fantasy ist, das ich bis dato gespielt habe.

Ffxii

Endlich keine Zufallskämpfe mehr, keine endlosen Intros und kein tadalada, ta ta ta tata mehr, wenn die Kämpfe vorbei waren. Die neue Kampfengine, von FFXI geklaut aber extrem verbessert, macht dieses Spiel deutlich flotter und die Kämpfe deutlich interessanter als es in den Vorgängern der Fall war. Es geht alles schön schnell. Eigentlich machen die Recken eh alles von alleine, wenn man die Gambits richtig eingestellt hat. Und bei Otto Normal Gegnern kann man die KI dann ruhig walten lassen. Man hat aber – wie in KOTOR – jederzeit die Möglichkeit das Kampfgeschehen zu stoppen und die nächste Aktion für die Party zu definieren. Und das funktioniert alles herrlich.

Gewöhnungsbedürftig und noch ein Bisschen fremd ist das Licence Board. Soweit ich das bis jetzt verstanden habe, starten die einzelnen Charaktere in FFXII zwar mit einem bestimmten Satz an Fähigkeiten, dank der im Kampf gewonnen Licence Points und des Licence Boards kann man sie aber in jede gewünschte Richtung selber weiter entwickeln. Mit den LPs werden nämlich Fähigkeiten gekauft, die dem Charakter dann zur Verfügung stehen. So kann Vaan, der Held des Spieles, z.B. am Anfang noch keine Hilfsgegenstände verwenden, bis er nicht für 5 LP diese Fähigkeit am Licence Board gekauft hat.

Leider ist das Board ziemlich unübersichtlich, da es in 2 Bereiche geteilt ist. Ausserdem sieht man erst welche Fähigkeiten sich hinter einem Kästchen verbergen, wenn man das Kästchen direkt daneben bereits bestückt hat. Ich warte nur drauf, bis ich mal verzweifelt nach einer Ability suche, sie aber nicht finden kann. Was noch ein Bisschen nervt ist, dass man Magie nicht nur am LB frei schalten, sondern auch den entsprechenden Zauberspruch in einem Geschäft kaufen muss.

Grafisch ist es wieder einmal faszinierend, was in dieser kleinen schwarzen, mittlerweile sechs Jahre alten Kiste von Sony noch alles steckt. Es schaut teilweise wirklich atemberaubend aus. Und zum Glück ist es im Vergleich zu Final Fantasy XI auch farbenfroher und abwechslungsreicher. Den 16:9 Modus hat Square Enix zum Glück auch beibehalten und dass es am Art Style nichts zu bemängeln gibt, war eh von Anfang an klar.

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