Party on, Garth

Es ist vollbracht. Mit nur ein paar Stunden Verspätung ist gerade eben partypeople.at gestartet. Das war wohl der stressigste erste Monat in einer neuen Firma, den ich jemals hatte. Viele Überstunden und noch mehr Kopfzerbrechen hat es gekostet. But it was worth it. Jetzt geh ich erst mal Sekt schlürfen und mich verköstigen lassen.

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Toller Sieg über die Roten Bullen aus Salzburg

Dank einer grösstenteils wirklich überzeugenden Leistung haben unsere Mannen am Samstag Abend vor leider nur 850 Zusehern das Spiel gegen Red Bulls Salzburg gewonnen. Dabei spielten unsere Legionäre wirklich toll. Vor allem Jukka-Pekka Holopainen überraschte mit gleich 3 Toren. Aber auch Jämsen und Andersson waren präsent und spielten gut.

Eine grandiose Leistung zeigte auch der wieder genesene Daniel Woger, der das ganze Spiel lang eine gute läuferische Leistung bot, biss und kämpfte und sich und die Fans am Ende nach einem sehenswerten Alleingang mit einem Tor belohnte.

Toll auch die defensive Leistung der Mannschaft, die drei doppelte Unterzahlspiele unbeschadet überstanden hat. Auch Fend schien diesmal deutlich besser motiviert zu sein. Leider klappt das heuer mit dem Fangen noch nicht ganz, sodass es ständig Abpraller vor das Tor gab.

Am Donnerstag geht’s dann gegen die Feldkircher, die – blöd für sie – unter grossen personellen Engpässen leiden. Gleich 6 Spieler scheinen zu fehlen. Hoffen wir das Beste.

Wer auf GTA steht und Scarface nicht kauft, ist selber Schuld!

Bin jetzt bei 32% des Spieles (knapp über 8h Spielzeit) angelangt, hab das erste Viertel 100% unter Kontrolle, hab 42 der 105 Exotics gekauft und bin echt begeistert und mehr als froh, dass ich mir Scarface geholt habe.

Es macht schon etwas her, wenn man als Tony Montana im feinen blauen Zwirn durch das Miami der besten Miami Vice Zeiten marschiert und Sprüche wie “I own this town” oder “Assholes, they make you crazy” klopft. Im Hintergrund dudelt aus dem Kassettenspieler feinste Musik aus der besten Ära, die die Musik je erlebt hat.

Per 500g Mobiltelefon wird dann der Fahrer angeschnorrt, er soll doch eine der vielzähligen Karren, die man vorher für schwer verdientes Geld erstanden hat, vorbei bringen. Aber pronto. Die Palette reicht vom Zuhälterkabrio mit dem Leopardenfell als Sitzbezug zum Sportwagen im Stile eines Lamborghini Countach.

Noch schnell im Empire Menü die Karte gecheckt und los geht’s in eine der vielfältigen Missionen. Man kann entweder die Geschichte vorantreiben oder sich durch Gefälligkeiten Namen und Adresse der besten Dealer des Viertels holen. Diese verkaufen einem dann für gutes Geld Koks in rauen Mengen, das man dann entweder im großen Stil an einen der eigenen Shops verkauft oder – für deutlich mehr Geld – an kleine Strassendealer, die einem aber im Gegenzug die Ohren voll labern von wegen ausnehmen und so.

Geschäfte werden im Spiel prinzipiell durch ein sich per Knopfdruck füllendes Meter bestimmt. Erinnert irgendwie an Golf. Zum Glück bleibt die Geschwindigkeit des Dinges konstant, sodass man nach einer gewissen Einarbeitungszeit keine allzu großen Probleme mehr damit hat. Geht’s einmal trotzdem in die Hose macht man entweder einen schlechteren Deal (z.B. verlangt dann die Bank auf einmal 10% für das Geldwaschen) oder muss den Geschäftspartner zum Schweigen bringen.

Das erhöht dann wiederum das Heat Meter. Derer gibt es zwei: eines für die Polizei und eines für gegnerische Gangs. Je höher dieser Meter ist, umso aggressiver reagieren Cops und Gegner auf den Spieler. Ausserdem wirkt sich die Höhe des Meters auch darauf aus, wie Passanten mit Tony umgehen, bzw. wieviel man pro 100g Koks einnimmt. Praktischer Weise kann man bei einem Duo an korrupten Polizisten, die frappierend an Sonny Crockett, bzw. Ricardo Tubbs erinnern, diesen Heat durch teures Geld senken. Sehr teures Geld.

Für jede coole Aktion im Spiel vergrößern sich Tonys Eier, die sog. Balls. Auch hierfür gibt’s ein Meter, welches, wenn es voll ist, Tony in Rage setzt und ihn für kurze Zeit praktisch unbesiegbar macht. Nicht nur das, nein, es füllt sich auch noch die Lebensenergie auf, wenn man einen Gegner in diesem Zustand tötet. Alle gesammelten Eier-Punkte werden summiert und schalten in bestimmten Intervallen Femmes Fatales frei. Diese Damen, zehn gibt es an der Zahl, müssen von Tony überredet werden, bei ihm in die Villa zu ziehen und sind eigentlich zu nichts zu gebrachen. Na ja… fast nichts. Immerhin erhöht sich die Anzahl an Balls, die man pro Aktion bekommt, je mehr der holden Maiden bei einem in der Hütte rumstehen.

Natürlich gibt es auch GTA-mäßig noch andere Sachen zu tun: statt Packungen sucht man in Scarface halt gegnerische Gangs, die man platt machen kann. Rennen gibt’s natürlich auch. Sonst sammelt man halt Exotics und Balls, macht eine der vielen Nebenmissionen um an Dealer zu kommen, etc.

Die Story wird meines Erachtens nach sehr gut erzählt und hängt sich auch glaubwürdig an das Ende des Filmes an. Komisch, dass die Geschichte für ein Spiel “verwurstet” wurde. Da hätte sich durchaus auch ein Film mit machen lassen. Aber Al Pacino ist mittlerweile schon ein Wenig in die Jahre gekommen. Diese Probleme hat man in einem Videospiel natürlich nicht. Obwohl… Pacino hat Tony nicht selber gesprochen, sondern einen Erstatzmann ausgesucht. Dieser macht den Job aber hervorragend!

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Iris und Team wünschen zärtliche Momente am Eis

Was habe ich mich auf das Auftaktspiel gegen Lustenau in der eigenen Halle gefreut? Tolle Kulisse, dank eigenem Fanclub auch tolle Stimmung, leckeres Fohrenburger Bier (na ja), neue Dressen, neue Spieler. Ok, der Ausfall von Woger, Wild, Sivec und Grafschafter trübte die Vorfreude ein Wenig, aber trotzdem stand alles unter einem ziemlich guten Licht. Bis die Mannschaften zum Aufwärmen auf das Eis kamen.

Bulldogs 1

Trainingssponsor unserer Cracks ist nämlich ein Puff direkt neben der Grenze in Lustenau. Iris und Team heisst der Schuppen. Später kam es noch dicker, als sogar die Bankstrafen von Iris und Team gesponsort wurden.

Jedenfalls: nach dem Aufwärmen war die Welt im Großen und Ganzen noch heil. Rainer hatte seine Powerpoint Präsentation mit der Spielervorstellung nicht im Griff und ließ einige Spieler aus, bzw. gab einigen die selbe Rückennummer. Aber das sind wir ja mittlerweile gewohnt. Das Puckspiel wurde auch auf die ganze Saison ausgeweitet und als 2. Preis gibt es einen 600€ Plasma Fernseher. Ich wage es gar nicht darüber nachzudenken, was für ein Plunder ein 600€ Plasma sein muss.

Zweites Faux Pas von Rainer: er kann es einfach nicht lassen und muss jedes Jahr aufs Neue den Sprecher der Luschis mit einladen. Was er damit bezweckt ist mir nach wie vor rätselhaft und bringt eigentlich nur den einzigen Nutzen, dass Mäz – im Gegensatz zu Rainer – ein guter Sprecher ist und den Lustenauer Fanclub so richtig einheizt. Unsere Jungs haben sich aber tapfer geschlagen und auch die nörgelnden Opas vom anderen Ende der Schnellstraße im Schach gehalten.

Das war eh ziemlich zum Schmunzeln: da hocken sich ein paar Lustenauer Beuscher direkt neben den Dornbirner Fanclub und regen sich dann das ganze Spiel lang auf, dass die Herren stehen, bzw. dass sie trommeln. Einer der Opas wollte sogar gewalttätig werden. Kranke Welt.

Zum Spiel selbst: das erste Drittel war ziemlich ausgeglichen, aber mit Vorteilen auf unserer Seite. Speziell die Defence wusste in den ersten 20 Minuten zu gefallen und luchste den Lustenauern jeden Puck ab. Extrem viele Strafen mussten die 3100 Zuseher miterleben, das Powerplay liess aber auf beiden Seiten kräftig zu wünschen übrig.

Das zweite Drittel begann gleich mit einer Strafe gegen Martin Sturm, das von den Lustenauern beinhart mit dem 0:1 durch Zeilinger bestraft wurde. Dieses Tor weckte die Luschis auf und warf uns in einen ganz tiefen Graben. So tief, dass es knapp eine Minute nach dem Tor einen Penalty für die Gäste gab. Höchstverdient. Kiviaho hatte aber Mitleid und versenkte ihn nicht. Zunächst. Eine Minute später machte unser Kapitän einen groben Schnitzer neben Fends Tor indem er die Scheibe lachs einem anderen Spieler zuspielen wollte, diese aber genau vors Tor und genau auf Kiviahos Kelle platzierte. Dieser nahm dankend an und machte das 0:2.

Was machten unsere Herren? Nicht viel. Das folgende Powerplay spielten sie in Unterzahl und ließen es fast zu einem Shorthander durch – den anscheinend extrem motivierten – Kiviaho kommen. Jämsen war aber noch zur Stelle und kassierte dafür eine Strafe, was nach kurzer Zeit zu einer 3:5 Unterzahl führte, weil Penker auch auf die Strafbank musste. Die doppelte Unterzahl konnten wir noch überbrücken, dann klingelte es aber wieder in unserem Kasten. Schäfler hatte Fend überwunden, der den ganzen Abend lang keine sichere Leistung zeigte.

Trotzdem schafften wir es durch ein extrem hässliches Gestochere in der 32. Minute ein Powerplay Tor durch Holopainen zu erzielen. Statt dem 3:2 im folgenden Powerplay kassierten die Bulldogs aber einen Shorthander durch Saarinen, der alle Zeit der Welt hatte, da er ganz alleine vor Fend stand. Während dem Spiel hatte man ständig das Gefühl, dass zwei Dornbirner gegen einen Lustenauer in Unterzahl spielen. Kiviaho hatte den Dornbirnern in dieser Aktion den Puck abgeluchst, zwei Verteidiger waren ihm auf den Fersen, sahen es aber nicht als nötig an, ihm die Scheibe zu nehmen, Kiviaho spielt 10 Sekunden rum, sieht dann Saarinen ganz alleine vor dem Tor und gibt ihm einen Zuckerpass, der Fend keine Chance lässt.

Knapp vor dem Ende des 2. Drittels gab es dann die einzige wirklich gute Aktion unserer Mannen im ganzen Spiel: nach einer tollen Aktion von Herburger traf Jämsen nach Zuspiel von Andersson zu einem wunderschönen Tor. 2. Drittel vorbei. Obwohl die Legionäre die zwei Tore erzielt hatten, war von ihnen praktisch nichts zu sehen.

Das drittel Drittel begann ähnlich katastrophal wie das vorgegangene. Diesmal gab es zwar eine Strafe auf der Lustenauer Seite, trotzdem kamen diese fast wieder zu einem Shorthander. Nachträglich gab es noch einige Powerplay-Chancen, die aber alle ungenutzt blieben. Aber nur auf unserer Seite. 52. Minute, Spannring muss vom Eis, enormer Druck der Lustenauer, Tor durch Timo Nussbaumer. Keine halbe Minute vergeht und in einem erneuten Powerplay für die Gäste (Rauter musste vom Eis) wurde der Endstand von 2:6 durch Max Squillace fixiert.

So gesehen ein ziemliches Trauerspiel. Vielleicht wäre es ja anders verlaufen, wenn unsere Spieler nicht verletzt gewesen wären. Dann hätten unsere Cracks in den vereinbarten Linienformationen spielen können und vielleicht ein besseres Bild abgegeben. Ich glaube aber nicht, dass diese Umstellung der einzige Grund für die blamable Leistung war. Irgendwie schien der Wille zum Sieg zu fehlen und auch der letzte Biss im Powerplay. Auch die Auslegung der neuen Regeln machte wenig Spass. Es gab ständig Unterbrechungen wegen nichtigen Fouls. Diese hemmten den Spielfluss extrem. Aber so ist es halt mit neuen Regeln: man muss sich erst daran gewöhnen.

Am kommenden Samstag können es die Bulldogs wieder gutmachen, wenn sie in Zeltweg gegen unseren Vorjahres-Angstgegner spielen. Nächstes Heimspiel ist dann am 21. Oktober gegen Martin Mairitsch und den Rest der Red Bulls Salzburg.

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