Saints Row – was ich mag und was nicht

Nun hab ich seit Sonntag knapp 8 Stunden mit Saints Row verbracht, bin schon 133,38 Meilen gefahren (fast 20 gelaufen) und habe durch die Graffiti-Sprühaktivität bereits 44659 Respektpunkte verdient und sehe die Zeit gekommen kurz meine Meinung in Form einer Liste darzustellen.

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Fangen wir mit dem Positiven an:

  • die Grafik ist für ein so offenes Spiel Hammer. Und wenn ich mir überlege was für ein Fortschritt zwischen GTA3 und GTA:SA gemacht wurde, dann wage ich es kaum mir auszumalen wie wohl Saints Row 2 oder gar Saints Row 3 aussehen wird.
  • die Karte ist super und das Navigationssystem noch viel besser. Man markiert einen Punkt und das System berechnet den kürzesten (naja, meistens) Weg zum Ziel. Fördert zwar nicht den Pionierinstinkt, macht aber die Fahrten einfach und unkompliziert.
  • das Fahrverhalten der Wagen, wenn man mal auf das Schema 2 umgestellt hat. Die Trigger werden zwar trotzdem nur digital abgefragt, aber irgendwie fährt es sich einfach mit den Schultertasten wesentlich besser, als mit A für Gas und X für Bremsen.
  • die Möglichkeit einen eigenen Charakter zu erstellen und nachträglich beim Schönheitschirurgen nachzubessern, bzw. zu verändern, ist genial. Aus dem Kopf hab ich ein Ebenbild von mir geschaffen und Katrin, Ulrikes Tochter hat, als sie es gesehen hat, gleich gemeint: Hey, das bist ja du!
  • die Cutscenes sind sehr toll inszeniert und die Sprecher klingen mehr als überzeugend. Zur Qualität der Geschichte kann ich aber noch nicht viel sagen.
  • die Möglichkeit Leute mit in die Schlacht zu nehmen ist was Tolles, obwohl sich deren Intelligenz ziemlich in Grenzen hält.

Und nun zu den eher negativen Punkten:

  • man merkt, dass es ein Spiel der ersten Generation ist. Popups, Tearing, ab und zu ein Ruckeln. Das alles trübt das Bild ein wenig. Trotzdem ist die Steigerung zur letzten Generation mehr als sichtbar.
  • den Radiosendern fehlt der Flair der Sender aus GTA. Zwar ist die Musikwahl ziemlich gut, das Rundherum hinkt aber leider deutlich hinterher.
  • für eine so große Stadt wie Stilwater gibt es viel zu wenig Verkehr. Auch sonst ist für meinen Geschmack auf den Strassen viel zu wenig Abwechslung geboten. Ausser natürlich ein paar Mitglieder gegnerischer Gangs treffen aufeinander. Dann fliegen die Fetzen.
  • ich bin vorhin zum Flugplatz im Südwesten der Stadt gefahren. Auch wenn man im Spiel nicht fliegen kann, hätte ich mir trotzdem ein paar Flugzeuge neben der Rollbahn erwartet. Auch die Tatsache, dass es zwar viele Parkplätze und -häuser gibt, diese aber meist gähnend leer sind, wirkt sich meines Erachtens negativ auf die Atmosphäre aus.
  • das Kampfsystem ist nicht so mein Ding. 3rd Person Shooter waren noch nie so meines und ich habe oft Probleme die Gegner zu treffen. Für den nächsten Teil wünsche ich mir Auto-Aiming wie in GTA. Ganz vermurkst ist meines Erachtens das System zum Waffenwechseln, weil man dafür stehen bleiben muss. Bin dabei nicht nur einmal abgemurkst worden.
  • generell finde ich das Spiel ziemlich schwer. Während die 8 Storymissionen, die ich absolviert habe, bis jetzt ziemlich human vom Schwierigkeitsgrad her waren, stellen sich die Gebiet-Rückeroberungsmissionen als ziemlich hart dar, da man ständig in Unterzahl ist und Gegner aus dem Nichts auftauchen. Man muss zwar “nur” eine Reihe von Bandenbossen erledigen, damit wieder der Friede einkehrt, aber dorthin muss man erst mal kommen.

So, genug geschrieben. Fürs Erste war es das. Ich kann die Liste ja noch erweitern, wenn mir mehr auffällt.

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