Ghost Recon Advanced Warfighter durchgespielt

Wer hätte das gedacht? Ich war der Erste, der daran gezweifelt hat, dass ich jemals Ghost Recon Advanced Warfighter an- geschweige denn durchspielen würde. Mein Verhältnis zu taktischen Shootern mit Team war ja bis jetzt nicht das Tollste. Trotzdem konnte ich dem Hype nicht widerstehen und hab’s mir am Ende dann doch geholt.

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Und nun bin ich durch, 10 Stunden, 49 Minuten und 59 Sekunden zeigt die Uhr an. Ich würde etwas darauf verwetten, dass ich deutlich länger gebraucht habe, die 12 Missionen der Normalkampagne durchzuspielen. Und hat es sich gelohnt? Ich glaube ja!

Grafisch weiss das Spiel zu gefallen, obwohl die grafische Pracht geschwindelt ist. Die Reflexionen der Fenster z.B. sind fix und fertig vorbereitet. Macht nichts, ausschauen tun sie trotzdem blendend. Von Tearing habe ich nichts gemerkt, Ruckler eigentlich auch nicht. Naja… stimmt nicht ganz: im Abspann ruckelte die Wolke durch die Gegend und das Ubisoft Logo am Anfang hat deutliches Tearing.

Sound ist auch OK, obwohl ich wegen dem 5.1 nicht ganz sicher bin. Kam relativ wenig aus den Surround Lautsprechern. Dafür wummte der Subwoofer gehörig. Schon fast zu gehörig. Die Sprecher der deutschen Version sind passabel, teilweise aber ein Bisschen zu leise abgemischt.

Das Missionsdesign war ein zweischneidiges Schwert. Teilweise viel zu einfach, teilweise sehr schwer. Einige Punkte waren sogar unfair. Erschwert wurde der Spass hin und wieder durch das strunz dumme verhalten der KI-Kameraden, die sich viel zu oft in Gefahr begeben haben oder trotz freier Sichtbahn auf Gegner nicht mal mit dem Ohr gewackelt haben. Zum Glück waren die Gegner auch nicht viel intelligenter, ansonsten hätte mich wohl irgendwann der Frust gepackt.

Dass man am Ende jeder absolvierten Mission ein Achievement freischaltet motiviert ungemein. Obwohl eigentlich schon nur die Tatsache, dass man wieder eine Mission geschafft hat, ausreichend Genugtuung bietet.

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