Prey Demo am Marktplatz… wer hätte das erwartet?

Ich habe gerade eine einstündige Session mit der Prey Demo hinter mir und bin absolut fasziniert. Eigentlich stehe ich ja nicht so sehr auf dunkle enge Gänge mit Splatter und Gore versehene gescriptete Events und Gegner die aussehen wie Ausgeburten aus der Hölle. Prey kombiniert diese aber mit geilstem Leveldesign, genialen Wummen und cleveren Rätseln.

Prey

Wenn mich nicht alles täuscht verwendet der Shooter von 3D Realms die Doom 3 Engine von ID Software und tut dies wesentlich besser als Quake 4. Ruckeln ist mir keines aufgefallen, Tearing auch nicht. Alles schaut – sofern man aufgrund der Dunkelheit etwas erkennen kann – gut aus.

Hauptheld ist ein Indianer, der eigentlich gar keiner sein will. Er glaubt nicht an das ganze esoterische Zeug und würde nichts lieber tun als mit seiner Freundin aus dem Reservat zu verschwinden und nie mehr wieder zurückkommen zu müssen. Doch schließlich kommt alles anders und Aliens überfallen die Welt. Alles wird aufgesaugt und wären die Aliens nicht so schlechte Handwerker würde wohl Tommy auch als Versuchsobjekt enden.

Somit findet sich Mario öhm Tommy mit seinem Klempnerwerkzeug und einem Zippo-Feuerzeug alleine in diesem riesigen finsteren Raumschiff voller böser Aliens wieder und will nichts anderes als die Welt vor den Bösen Invasoren erlösen. Falsch! Tommy will nichts anderes als seine Freundin retten, bevor sie ein ähnliches Ende wie sein Großvater erleidet.

Und dieses riesige finstere Raumschiff ist ganz schön verwinkelt. Mal geht man unten, mal auf der Seite, dann spaziert man Kopf über durch den Raum. Über Gravitationsbänder, bzw. -felder kann man praktisch jede der 6 Wände eines Raumes erkunden. Als wäre das noch nicht genug haben die Entwickler Portale ins Spiel integriert. Durch diese Portale erreicht man andere Orte. Interessant dabei ist, dass man Portale von verschiedenen Seiten betrachten kann und unter Umständen Verschiedenes sieht.

Um das Ganze abzurunden gibt es noch die esoterische Welt. Tommys Geist kann seinen Körper verlassen und somit für Tommy unerreichbare Orte betreten. Dabei ist er mit Pfeil und Bogen bewaffnet (ist ja schließlich ein Indianer) und kann in einem gewissen Maße mit Gegenständen interagieren. Auch wenn Tommys leiblicher Körper stirbt verlässt sein Geist die Welt um den Körper wieder zu regenerieren. Ob man tatsächlich irgendwie sterben kann, habe ich noch nicht herausgefunden. Aktuell schaut es nicht danach aus.

Die Demo spielt sich sehr gut. Die Steuerung funktioniert für einen Shooter perfekt und geht locker und flott von der Hand. Ähnlich wie in Perfect Dark Zero wird der Zoom Effekt mit den linken Trigger eingeschalten und nicht durch Klick auf den rechten Stick. Persönlich finde ich diese Variante besser.

Aktuell befinde ich mich in einer Zwickmühle, denn nach dem Spielen der Demo bin ich echt am Überlegen mir dieses Spiel zu besorgen. Die Demo hat nämlich verdammt viel Spass gemacht. Ausserdem soll’s später noch besser werden. Aktuell rate ich einfach mal jedem die 1,17 GB große Demo zu ziehen und anzuspielen.

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