King Kong durchgespielt – Trial’n’Error Galore

B000ASTR92.03.LZZZZZZZ.jpgIch tu mir jetzt echt schwer über dieses Spiel was zu schreiben, da ich mir einfach nicht sicher bin ob ich das Spiel jetzt gut oder schlecht gefunden habe. Es ist einfach ein zweischneidiges Schwert für mich.

Da wäre z.B. die Grafik, die teilweise echt faszinierend ausschaut, dann aber wieder so dermaßen laut nach mäßiger current gen schreit, daß es schon fast traurig ist. Dann strahlt einem wieder die Sonne durch das Gestrüpp ins Gesicht oder man schaut auf einen feuchten Stein, der so real ausschaut, daß man Angst kriegen kann darauf auszurutschen. Und im nächsten Moment dreht man sich um und starrt in ein kantiges Gesicht auf einem kantigen Körper, der nichtmal einen Schatten wirft. Gibt’s überhaupt Schatten im Spiel? Könnte ich jetzt nicht beantworten.

Am Besten schaut definitiv Kong aus. Fur Shading vom Feinsten, schöne Animationen. Auch einige Dinos haben es in sich. Die fliegenden Biester gehören aber nicht zu dieser Kategorie.

Aber die Grafikseite war nicht mein Problem mit dem Spiel. Auch nicht der Sound, denn der war sehr gut! Tolle Sprecher (auch die Deutschen), gute Musik. Wenn man umbedingt was bemängeln will, dann vielleicht die 5.1 Abmischung. Genaues Orten der Gegner ist in den meisten Fällen nicht möglich.

Und hier wären wir dann auch beim größten Problem des Spiels. Gameplaymäßig ist viel zu viel Trial’n’Error dabei. Man kommt in einen Bereich und kann sich zwar denken, daß einen jetzt irgendwas anspringt, aber teilweise wird man ohne Möglichkeit der Reaktion von hinten oder der Seite angegriffen und weiss nichtmal was einem geschieht. Wenn man das dann mit unbesiegbaren Gegnern, einem chronischen Munitionsmangel und einer Lebensenergie von 2 Treffern paar, dann bedeutet das für mich: Frustpotential hoch Hundert.

Ok, das ist alles wegen der Atmosphäre. Man befindet sich ja schließlich auf einer verlassenen Insel mit Dinos und einem Riesenaffen. Da sollte es beklemmend sein und man sich alleine und unterlegen fühlen. Trotzdem hätte es teilweise ausgeglichener sein können.

One Reply to “King Kong durchgespielt – Trial’n’Error Galore”

  1. Ich sag auch mal was dazu: Sehr, sehr eintönig das ganze. Ich hab bei Kong meinen Pad erstmal weggepackt und zock nu was anderes bis ich mal wieder lust habe ‘Grau in Grau’ zu spielen. Denn bisher habe ich bei King Kong zwar sehr schöne und liebevolle sachen gesehen, die aber alle samt sehr Texturarm waren. Sogar die Grashalme hat man vor 3m schonmal gesehen, oder ein und derselbe Baum im selben Level.

    lg
    Tim

    PS: Kommt das nur mir so vor oder hat Jack voll die krummen Hände, wenn der ne Waffe hält? sieht aus wie Gicht. 🙂

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