Der geniale (Werbe)Pausenfüller

Ich liebe es! Ridge Racer VI ist enau das was ich erhofft hatte und es gibt mir dieses geniale Feeling wieder, das mir schon die PSP im letzten April beschert hat: komm, noch schnell ein kleines Rennen. Sogar die Strecken sind die Selben. Ob das jetzt positiv oder negativ ist, kann ich noch nicht beurteilen. Das Spiel ist übrigens bestens geeignet die Werbepausen der  Schillerstrasse mit was Sinnvollem zu füllen.

Rrrriiiiidge Racerrrrrrrr

Leider nur ganz kurz angespielt und deshalb nur ein ganz kurzer Ersteindruck: Es spielt sich wie Ridge Racer auf der PSP und das ist auch gut so, denn das heißt, daß es sich super driften läßt. Viel besser als in Outrun 2!

Grafisch reicht es zwar nicht an PGR3 ran, aber wo das Spiel schlecht ausschauen soll (manche behaupten so einen Schmarrn), weiss ich echt nicht. Einziges Manko vielleicht, daß es in den ersten Klassen ziemlich langsam zur Sache geht. Aber – die PSP Version hat’s mir eindrucksvoll gezeigt – das ändert sich ziemlich rasch.

Jetzt geht’s aufs Training und danach wird noch ausgiebig gezockt (und vielleicht hier ein wenig geupdatet).

Der Neid ist ein Tier aka Wir haben doch nur das halbe Budget

Schon lange nichts mehr über die SUPER Fans des EHC Feldkirch 2000 geschrieben. Heute muß ich aber wiedermal kurz ein paar Worte loswerden, weil’s einfach immer wieder lustig ist, wie offensiv sich die der VEU Nachweinenden auf dem “Markt” präsentieren. Wenn man selber nichts hat (Zitat Tom Pokel: “Wir haben doch nur das halbe Budget”), ist’s ein Leichtes den anderen aus blankem Neid die Spass an der Freude nehmen zu wollen.

Einmal sind die Beuscherzahlen gefälscht, dann sind die Dornbirner nur mit der ersten Linie was, dann ist das Bier warm, dann ist der Fanclub (welcher denn?) nicht zu hören. Irgendwas finden die immer, womit sie über ihre eigenen Unzulänglichkeiten hinwegtäuschen können. Aber was soll’s? Der Neid ist ein Tier und wer’s nie besser gelernt hat, wird’s wohl auch nie besser hinkriegen.

Die steirischen Wochen waren übrigens ziemlich durchwachsen. Während sich Kapfenberg noch ziemlich problemlos niederringen ließ, haben wir im Zeltweg Federn gelassen. Lag wohl an deren neuen Schwedenbomber und – wieder einmal – unserer eigenen Unfähigkeit die Chancen (45 Torschüsse!) auszuwerten. Diese Woche gibt’s endlich wieder ein Heimspiel. Freu mich drauf.

Final Fantasy XI – erneut. ** update **

Ich gebe es ehrlich zu: ich habe mirdie aktuelle Nummer des “Xbox 360 Das offizielle Xbox-Magazin” nur gekauft, weil zufälligerweise die Betaversion von Final Fantasy XI dabei war. Und ich tu mir die Beta von FFXI nur deshalb kurz an, weil ich zum Einen heute eh ständig was zu tun habe (was mir das elendige Warten während der Installation erspart) und zum Anderen echt scharf drauf bin das Spiel mal auf besserer Hardware als der PS2 zu sehen. Danach werd ich’s wieder entfernen und schwamm drüber. Grund dafür sind die vielen Probleme des Spieles, die mich schon vor über 2 Jahren auf der PS2 dazu gebracht haben, dem Spiel den Rücken zuzudrehen: das träge Spielsystem, das noch viel trägere Levelingsytem, das langweilige Kampfsystem und die braun-graue Grafik.

Aber ich bin halt neugierig. Was soll ich tun? Aktuell wird übrigens noch FFXI upgedated. Geht wohl noch ein paar Minuten.

Update: unglaublich! Ich hoffe Microsoft hat nicht allzuviel zahlen müssen, damit Square diese lieblose Portierung hinrotzt. Das Spiel schaut auf der Xbox 360 nur unwesentlich besser als auf der PS2 aus. Dazu kommt heftiges Tearing, Ruckeln ohne Ende, eine Steuerung, die nicht mit der im Heft abgedruckten übereinstimmt (RB macht ein Bildschirmfoto? jaja) und eine Schriftgröße, die mich an meinen Sehfähigkeiten zweifeln lassen. In 720p schaffe ich es nur unter extremer Anstrengung den Text zu lesen. Wäh, wäh und nochmal wäh. Jetzt such ich den Punkt, wo ich das Spiel wieder deinstallieren kann.

Dead or Alive 4 @360 und das natürlich online…

Die US Version ist gestern endlich angekommen!!! Nachdem ich den Online Ableger für die “alte” XBOX mangels schlechter Mund-zu-Mund-Propaganda und fehlendem XBOX Live Account links liegen gelassen habe, ist es nun wieder Zeit für ein neues Dead or Alive. Ein Beat Em Up gehört für mich einfach zu einem Konsolenlaunch, bzw. Kauf wie das Amen in der Kirche. Beim DC kam Virtua Fighter 3tb und bald darauf Soul Calibur ins Haus, bei der PS2 wars Tekken Tag Tournament und bei der XBOX wars Dead or Alive 3. Da ich ja gerne Geld für Updates ausgebe (ich überlege mir grad Resident Evil Deadly Silence zu importieren), bin ich auch beim 360 Launch wieder voll mit dabei und prügle mich grade durch den Time Attack Mode. Leider kann man den Schwierigkeitsgrad nicht unter normal stellen und die Rundenanzahl ist zwar veränderbar, aber laut FAQs wirds dann nix mit dem Freispielen und daher dauerts diesmal wohl etwas länger bis alles freigeschalten ist. Naja was solls…

Online habe ichs erst gegen 3 verschiedene Gegner probiert. Einer hat mich von der Matte gefegt, den zweiten ich dann und der dritte ging nach einem megalaggy Game offline. Also schalte ich mir noch solange den letzten Charakter frei bis die PAL Version erscheint und spiel es dann online gegen Europäer, das sollte auch besser laufen. Ersteindruck auf jeden Fall sehr gut!!!

Bildersuche mal anders…

Wer schon immer mal Bilder nach deren Inhalt und nicht deren Namen suchen wollte, der sollte mal Retrievr probieren. Durchsucht wird zwar “nur” flickr und nicht alle gefundenen Bilder treffen auf das Ausgangsbild zu, aber es ist immer wieder verblüffend, was man mit ein Bisschen Software anstellen kann.

Die Demos von Fight Night Round 3 und Quake 4 angespielt

Ich hab’s ja eigentlich nicht so mit Boxen, kann dem Sport eigentlich absolut nichts abfinden. Aber EAs Fight Night Round 3 schaut einfach so verdammt lecker aus und da seit heute die Demo über den Marketplace verfügbar ist, konnte ich natürlich nicht widerstehen und hab mir die knapp 500mb gezogen.

Und was soll ich sagen? Die Demo schaut phänomenal aus. Sowas hat’s bis jetzt auf der X360 noch nicht gegeben. Alles läuft flüssig, ist superb animiert und man hat echt das Gefühl in einem wirklichen Boxkampf zu sein. Wenn man unbedingt was zum Aussetzen sucht, dann vielleicht die kleinen Clippingfehler wenn einer am Boden liegt und die Bugs bei den Replays, die aber wohl nur in der Demo auftreten.

Spielerisch war ich zwar am Anfang ein wenig überfordert, weil dies mein erstes Fight Night war, in der vierten Runde hatte ich das Spiel aber dann soweit im Griff, daß ich meinen Gegner mit einem heftigen Uppercut KO schickte. Sehr geiles Feeling.

Für Fans des Boxsports (zu welchen ich mich nicht zähle) gibt’s wohl keinen Weg an diesem Spiel vorbei. Alle anderen sollten sich die Demo aber trotzdem angucken. Sie zeigt auf imposante Art und Weise was die Xbox 360 kann und sollte perfekt als Vorführdemo für die skeptischen Freunde geeignet sein.

Bei mir ist das Unfassbare eingetreten: ich bin tatsächlich am Überlegen mir ein Boxspiel zu kaufen. Und das auch noch von EA!

Bei Quake 4 ist es da schon etwas anders. Ich bin ja nicht so der Shooterfan, wenn sich die Shooter dann in dunklen Korridoren abspielen und die feinde irgendwelche mutierten Menschen auf irgend einem fremden Planeten sind, dann sinkt das Interesse nochmal drastisch. Und trotzdem hab ich mir die Demo geholt und sie durchgespielt.

Gleich am Anfang fällt einem das enorme Ruckeln im Intro auf. Da stottert der halb verweste Körper eines Space Marines über den Bildschirm, 3 Raumschiffe stottern aus dem Hyperspace, eine Weltraumschlacht enormen Ausmaßes stottert über einem Planeten, einige Raketen stottern einem Raumgleiter, in dem rein zufällig unser Protagonist hockt hinterher und zum Schluß stottert dieser Raumgleiter, der von den Raketen getroffen wurde, durch die Atmosphäre o.g. Planeten und stottert ähm stürzt ab.

Zum Glück wird die Framerate dann besser. Eigentlich ist mir danach kein Stottern mehr aufgefallen. Wie auch? Ist ja alles stockdunkel. Grafisch schaut’s aus wie ein typisches id Software Spiel. Wen wundert’s? Es ist ja auch eines. Meinen Geschmack trifft es nicht. Trotzdem schaut’s meines Erachtens eine Ecke besser als Perfect Dark Zero aus und das eklige Tearing des Letzteren ist in Quake 4 auch nicht da.

Dazu spielt es sich auch um einiges besser. Man kann sogar springen! Muß ja extra erwähnt werden, denn heutzutage scheint das ja immer noch nicht normal zu sein, daß die Spielfigur springen kann. Shootertechnisch wird gute Kost mit einer präzisen Steuerung geboten, die, so hat’s den Anschein, gut an das Joypad der Xbox 360 angepasst wurde. Bravo Raven!

Erster Durchzock 2006: Kingdom of Paradise aka Tenchi no Mon

Nach ca. 22h und dem wohl längsten Bossfight ever (hab sicher 1,5h dran gearbeitet) bin ich nun durch dieses Action/Adventure mit Rollenspielelementen von Climax Entertainment (die von Landstalker, nicht die von MotoGP) durch und bin hin und her gerissen.

Vorweg: es hat mir eigentlich ganz gut gefallen, wurde aber teilweise arg in die Länge gezogen, was hauptsächlich daran lag, daß man allzu oft entweder quer durch die ganze Welt latschen mußte, bzw. gar nicht wußte wo’s lang geht. Das größte Problem des Spiels ist nämlich das unbrauchbare Journal, das in einer – häufig nichts sagenden – Überschrift die Aufgaben darstellt, die Shinbu zu bewältigen hat. Da passiert es schonmal, daß man eine Stunde lang planlos durch die Gegend latscht, einen der 7 oder 8 verschiedenen Gegnertypen plättet und nicht so recht weiss, wo’s lang geht.

Das wird gepaart mit einer typischen japanischen JRPG-Geschichte, die äußerst linear, aber teilweise recht chaotisch ist. Zum die Geschichte richtig verstehen, muß ich’s wohl nochmal durchzocken, was dank “New Game+” (alle Kenpus und Items bleiben erhalten) durchaus interessant sein könnte.

Die Hauptcharaktere haben mir im Großen und Ganzen ganz gut gefallen und waren, dank der meist gut gelungenen englischen Synchro, auch glaubwürdig. Die Cutscenes waren auch schön gestaltet, viel zu oft wurde aber über unnützes Beiwerk gequasselt und dabei auf die wirkliche Geschichte vergessen. Darüber hinaus gibt es ab und an mal Soundprobleme und – ganz schlimm – sind gravierende Fehler im gesprochenen Text enthalten. So werden in einem Fall z.B. zwei Clans miteinander verwechselt.

Das Hauptmerkmal des Spieles, das Kampfsystem, wußte hingegen durchaus zu überzeugen. Am Anfang hat man zwar das Gefühl, daß es sich hier nur um wildes Knöpfenhämmern handelt, aber mit der Zeit entfaltet es sein volles Potential. Für jedes der fünf Elemente gibt es Schriftrollen (Bugei), die es zu finden gilt. Diese Bugeis stellen die Kombos dar, die Shinbu, die nötigen Kenpus vorausgesetzt, ausführen kann. Auf Freeform Bugeis lassen sich enorm mächtige Kombos erzeugen, da ein Element nicht nur gegen ein anderes besonders stark ist, sondern nebeneinanderliegende Elemente sich gegenseitig potenzieren. Kling kompliziert, ist es auch. Wenn man sich aber ein wenig mit dem System beschäftigt, ist man bald in der Lage mächtigste Kombos auszuführen, die gut und gerne ein paar Hundert Punkte Schaden anrichten (bei Gamefaqs gibt’s sogar Leute, die behaupten 4,5k Punkte Schaden anzurichten!).

Auf der grafischen Seite weiß das Spiel zu gefallen. Für ein Handheldspiel schaut es verdammt gut aus und kommt nur gelegentlich ins Stottern. Dann muß aber enorm viel auf dem Bildschirm los sein. Dafür wird man aber mit malerischen Gegenden und teils enormer Weitsicht entschädigt. Auch die Zauber sind gelungen dargestellt. Auch soundtechnisch ist es – bis auf die angesprochenen Bugs, dem Todesschrei der Gegner und dem tausende Male wiederholten Kampfschrei von Shinbu – durchaus gelungen. Die Musik passt gut zum Geschehen und schafft es auch dramatische Szenen richtig zu untermalen.