Psychonauts – Eindrücke nach ca. 6h Spielzeit

Resident Evil 4 kann einpacken! God of War hat keine Chance! Jade Empire hat schon verloren! Psychonauts ist GOTY 2005. Da können die anderen noch so gut ausschauen, sie haben gegen diese geballte Ladung an Spielspass keine Chance! Never!

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Psychonauts ist all das was ich mir für diesen Titel erhofft hatte. Und das in Besser! Das fängt bei der wirklich sehr schönen Grafik an, die eigentlich nur ein kleines Manko hat: es teart hin und wieder. Ansonsten ist alles schön bunt und liebevoll designt und das Wasser, dieses Wasser ist einfach noch schöner als das in Beyond Good and Evil.

Dazu paaren sich die wohl besten Sprecher, die ein Videospiel je hatte und dank der lipsync Synchronisation Leben in die genialen Charakter hauchen. Das muß man echt mal gehört haben, damit man weiss wovon ich rede. Darunter liegt ein Soundtrack, wie er besser nicht sein könnte. Der Situation angepasst, zwar nicht aufdringlich, aber präsent. Lediglich das 5.1 scheint nicht wirklich verwendet zu werden, kommt irgendwie mehr als Stereo rüber.

Daß das Spiel für die Xbox gebastelt wurde, erkennt man an der Steuerung. Sie ist gut ausgewählt, schnell und in den meisten Fällen präzise. Lediglich einige Sprungeinlagen werden von der Kamera, die hin und wieder falsch steht, zur hakeligen Angelegenheit. Ist aber meist nicht schlimm.

Dreh- und Angelpunkt des Spiels ist das Ferienlager für Psychonauten. Von hier aus gelangt man über verschiedene Stationen in die eigentlichen Levels des Spiels: die Gehirne anderer Leute/Tiere. Jedes dieser Level ist im Design eigentständig und verbirgt viele Sachen, die es zu Sammeln gilt: PSI-Karten, PSI-Bälle, Figments, Arrowheads (die Währung), emotionales Gepäck, mentale Spinnennetze und Saves mit persönlichen Erinnerungen.

Fast schon zuviel, aber das Spiel gibt einem nicht das Gefühl, daß man unbedingt alles haben müßte. Das Auszeichen gibt's trotzdem und die ganze Sammelei dient nur dazu, daß man 100% im Spiel erreicht. Schön ist auch, daß man nicht alles beim ersten Durchlaufen erledigen muß, da man später die Levels wieder besuchen darf.

Noch ein Wort zu den PSI-Kräften: es gibt deren 8 und sie werden entweder beim Erreichen eines bestimmten PSI-Levels automatisch vergeben oder man bekommt sie am Ende eines Levels. Man kann jeweils drei davon auf den R-Trigger, Weiss und Schwarz legen und verwenden. So gibt es z.B. welche zum höher Springen und gleiten, eine zum Schießen, eine zum etwas in Brand stecken, Unsichtbarkeit, etc.

Kurz gesagt: das Spiel ist echt klasse und sollte von jedem gekauft werden, der auf eines der folgenden Attribute steht:
– er mag Tim Schafer
– er mag Adventures
– er mag Jump'n'Runs
– er mag schrägen Humor in bisher nie dagewesenen Mengen

Alle anderen können sich die Demo angucken, die es für den PC gibt und das Spiel dann trotzdem kaufen. Es lohnt sich!

One Reply to “Psychonauts – Eindrücke nach ca. 6h Spielzeit”

  1. FC: Are you ready?
    Raz: No, not yet.
    *slap*
    FC: Are you ready now?
    Raz: Yes.

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