Updates from March, 2005 Toggle Comment Threads | Keyboard Shortcuts

  • Martin Widmann 12:08 on 27.03.2005 Permalink | Log in to leave a Comment  

    Erste Eindrücke zu Scrapland 

    American McGee's Scrapland wurde einmal von IGN als inoffizieller Nachfolger zu Beyond Good & Evil bezeichnet und nun, nach ein paar Stunden Spiel- und Eingewöhungszeit, muß ich sagen, daß man die Spiele irgendwie schon miteinander vergleichen kann.

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    Scrapland ist eine zivilisierte Robotterwelt, die aus dem entstand, was Menschen als Müllhalde hinterlassen haben. Aus diesem Grund wurde der Name gewählt und aus diesem Grund ist es Menschen auch nicht erlaubt Scrapland zu betreten. Man erzählt sich die skurrilsten Geschichten über die Menschen: sie seien Monster, die eine Schleimspur hinterlassen, mit den Stilettos in der Öffnung namens Mund alles zu Matsch zermalmen und daß der blose Kontakt mit solch einem Menschen zum sofortigen Tode führt.

    Scrapland ist eine lebendige Welt in der immer etwas los ist. Auf den Straßen regiert das Chaos und es passiert nicht selten, daß man wider Willen in eine Straßenschlacht gelangt. Da sollte man dann schleunigst verschwinden, denn so ein Querschläger ist schnell eingesteckt. Aber auch in den Gebäuden (derer gibt es an die 10) geht es wild zur Sache. Hunderte skuriller Gestalten tummeln sich auf engstem Raum und gehen ihren Arbeiten nach. Dabei sind vor Allem die Banker lästig, da sie die Fähigkeit besitzen einem das Geld aus der Tasche zu ziehen. Im wahrsten Sinne des Wortes.

    Aber auch die Polizisten haben es dick hinter den Ohren: da wird man schonmal auf der offenen Straße von eimen der kleinen Cops "höflich" danach geben, ihn zu bestechen. Einmal kurz um die Ecke geguckt und schon kann es sein, daß man zwei oder mehrere der großen Cops sieht, die sich gegenseitig die Fresse polieren. Was den Vorteil mit sich bringt, daß wir die Batterien, die sie bei Zerstörung verlieren, aufsammeln können. Die brauch wir nämlich bei unseren Verwandlungen.

    Und derer gibt es viele! Überall auf die Gebäude verstreut gibt es Terminals für "The Great Database", einem zentralen Punkt an dem die Matrix jedes Robotters auf Scrapland hinterlegt wird und dieser somit, genügend Extraleben vorausgesetzt, jederzeit wiederbelebt werden kann. Die Extraleben kann man bei den Bischöfen kaufen: fette, korrupte Robotter in Rosa. Wie im echten Leben halt auch.

    An diesen Terminals kann sich D-Tritus in alles mögliche verwandeln: sich selbst, einen kleinen Cop, eine Krankenschwester, einen Banker, einen kleinen springenden Stopler, der in jede Öffnung passt, einen Beholder, die sog. Denunzianten auf Scrapland, den Bürgermeister der Stadt, einen bewaffneten Cop, einen Bischof, einen Messenger, einen Funktionär, Betty, die sexy Reporterin, Berto, der Patrick von Scrapland, den Polizeichef, oder den Chef der Banker, der gleich mehreren Robottern gleichzeitig das Geld aus der Tasche ziehen kann.

    Bei diesen Verwandlungen erweckt man aber das Interesse der Beholder, die einen ab diesem Zeitpunkt ganz genau unter die Lupe nehmen. Denunziert ist man dann auch schnell und schon hat man ein ganzes Heer an bewaffneten Cops auf den Fersen. Da hilft nur sich schnellstmöglich zu verstecken oder die Gestalt eines anderen Wesens anzunehmen.

    Die Möglichkeit die Gestalt anderer Robotter anzunehmen ist ein zentrales Spielelement in Scrapland. In einigen Missionen muß man in die Rolle des entsprechenden Scraplandbewohners schlüpfen, um seine Aufgaben erfüllen zu können. Das macht die Missionen auch schön abwechslungsreich. Der Rest des Spieles besteht aus Rennen oder Kämpfen mit dem eigenen Gunship. Während man noch mit einem mikrigen, schlecht ausgestatteten Schiff beginnt, kann man im Laufe des Spieles Pläne sammeln, die viele nützliche Upgrades oder neue Schiffstypen zur Verfügung stellen. Somit kann man sich bis zu 9 verschiedene Schiffe zusammenbasteln.

    Das empfielt sich auch, denn ein Schiff, das sich für Rennen besonders gut eignet, sollte möglichst leicht sein und kann auf einen dicken Panzer und verschiedene Waffensysteme verzichten. Im Gegensatz dazu sollte ein Kampfschiff möglichst gut ausgerüstet sein. Da spielt die Geschwindigkeit nur eine zweitrangige Rolle.

    Bei allen Missionen wird man durch eine kleine Karte links unten unterstützt, die mit gelben Pfeilen immer das oder die nächsten Missionsziele anzeigt und den Weg zum Schiffsbauer, zur Gambling Ptich oder zum eigenen Arbeitgeber. Leider ist die Karte nicht immer hilfreich auf Scrapland: da sich die Welt über mehrere Ebenen verteilt, saust man öffters mal an seinem Ziel vorbei oder verpasst die richtige Ausfahrt. Hier wäre es sehr schön gewesen, wenn Entwickler Mercury Steam die Möglichkeit geschaffen hätte im Pausemenü die komplette Karte des aktuellen Gebietes zu betrachten.

    Grafisch gibt sich Scrapland keine Blöse. Es schaut sehr hübsch aus, ist liebevoll gestaltet und animiert und die Engine glänzt mit Partikeleffekten. Was leider auch dazu führt, daß das Spielgeschehen hin und wieder ins Ruckeln gerät. Das wirkt sich aber zum Glück nur sehr selten auf den Spielfluß aus. Auch Soundtechnisch gibt es wenig zu meckern: die Synchronstimmen sind gut gewählt, die Musik hält sich dezent im Hintergrund und ist nicht aufdringlich. Auch Handbuch und Verpackung wissen zu gefallen. In dieser Hinsicht könnten sich einige Bigs wie EA oder Sega gerne mal eine Scheibe abschneiden!

    Mit der Steuerung hatte ich anfänglich meine Probleme. Weder zu Fuß, noch im Schiff hatte ich das Gefühl alles unter Kontrolle zu haben. Zum Glück kann man in den Optionen einiges einstellen, was bedeutend zum Spielgefühl beigetragen hat. Die Steuerung des Gleiters ist aber trotzdem alles Andere als optimal und viel zu sensibel, was bei Rennen manchmal echt zum Geduldspiel werden kann.

    Abschließend bleibt mir nur zu sagen, daß mir das Spiel sehr gut gefällt, der Humor und die Geschichte passen und ich es allen empfehle, die auf  Action/Adventures stehen. Wer Beyond Good & Evil mochte könnte auch an Scrapland Gefallen finden. Und wenn man bedenkt, daß das Spiel codefree ist und in der amerikanischen Version schlappe 20€ kostet ist es ja fast schon fahrlässig, wenn man es sich entgehen läßt.
     
  • Martin Widmann 17:09 on 25.03.2005 Permalink | Log in to leave a Comment  

    Update auf WordPress 1.5 erfolgreich! 

    Sehr schön. Das Update auf WordPress 1.5 ist nun endlich vollzogen. Ich hatte schon die längste Weile vor, diesen Schritt endlich zu gehen, aber die zahlreichen Hacks, die ich in meiner alten Version gemacht hatte, haben mich immer davon abgehalten. Das Gröbste ist nun mittlerweile portiert, der WYSIWYG Editor ist wieder integriert, die Daten sind migriert, die Einstellungen vollzogen. Einzig das Bildermanagement muß ich noch auf Herz und Nieren testen. Sollte aber nicht wirklich ein Problem darstellen.
     
    • Martin Widmann 17:10 on 25.03.2005 Permalink

      Ach ja… die Kommentare gehen nun auch wieder! :)

  • Martin Widmann 21:11 on 15.03.2005 Permalink  

    SingStar durchgespielt. 

    Habe soeben den Karrieremodus von SingStar durchgespielt. Ich weiss, daß das nicht wirklich eine lobenswerte Leistung ist, weil man den in ein paar Stunden durchgespielt hat, aber ich bin trotzdem stolz auf mich und ich muß sagen in einigen Liedern war ich echt gut!

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    Livin' la vida loca, z.B. war eines meiner Vorzeigelieder. Oder Eternal Flame von den Bangles, das hier leider in der schlimmen Atomic Kitten – die sollten sich lieber für den Playboy ausziehen die Hasen – vorliegt. Oder auch in Jamilias Superstar. Das aber auch nur, weil ich in den letzten Monaten ständig mit diesem Lieb berieselt wurde.

    Zum letzten Event haben die Säcke nochmal kräftig den Schwierigkeitsgrad angezogen und versucht mir mit I believe in a thing called love von The Darkness einen Strich durch die Rechnung zu machen. Aber da haben sie wohl die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn auch diese Herausforderung habe ich mit Bravur gemeistert. Schade nur, daß nach dem Event (knapp 8000 Punkte, yeah!) beim Playback meine Stimme nicht synchron war. Somit konnte ich mir diese Glanzleistung nicht auf MC speichern. Schweinerei!
     
  • Martin Widmann 14:31 on 12.03.2005 Permalink  

    Lego Star Wars: Wie köstlich ist das denn bitte? 

    Heute morgen hab ich mir die PC Demo von Lego Star Wars runtergeladen und es gerade eine ganze Weile lang gespielt. Und ich muß sagen, ich bin absolut begeistert von dem Spiel! Für die, die nicht wissen wovon ich rede: es handelt sich bei Lego Star Wars um ein Hack'n'Slash Spiel, das, wie es der Name schon sagt, im Star Wars Universum angesiedelt ist.

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    Besser gesagt in der Zeit zwischen Episode 1 und Episode 3. Der Gimmik daran: die Welt ist aus Lego! Die Figuren sind die, die man sich im Spielwarengeschäft kaufen kann, die Fahrzeuge bestehen aus Lego, Maschinen haben Lego Technik Zahnräder, die Schalter sind so, wie ich sie in meinen Kindesjahren schon zu hunderten verbaut habe. Nostalgie pur also.

    Und das alles in einer wirklich sehr schönen Kulisse. Naja, den Preis der besten Grafik wird das Spiel nicht gewinnen, aber es schaut trotzdem verdammt gut aus und hat es vorzüglich geschafft das Kind in mir zum Zappeln zu bringen.

    Dazu kommt noch, daß es sich verdammt gut spielt (mit Joypad). Obwohl es so minimalistisch ist (springen, angriff, force, abbrechen, spieler wechseln, pause) ist es doch irrsinnig abwechslungsreich. Sieht man irgendwo einen Haufen Legoklötzchen rumliegen, drückt man den Special/Force-Knopf und schwups, wird daraus eine Kiste, auf die man klettern kann um höhere Gebiete zu erreichen. Oder man verwendet die Force um simple Rätsel zu lösen. Für manche Rätsel muß man in die Rolle des richtigen Mitstreiters schlüpfen. So können z.B. manche Türen nur von R2-D2 aufgemacht werden, oder braucht es den Rogue, um durch Rohre zu klettern.

    Dabei sammelt man Münzen (natürlich authentische 1×1 große runde Klötzchen in blau, silber oder gold). Ob das nur die Punkte sind, oder ob man sich dafür im fertigen Spiel etwas kaufen kann, werde ich wohl in einem Monat erfahren. Dazu kommt noch, daß quer durchs Level Container verstreut sind, die man sammeln kann. Wenn man alle hat, wird was freigeschaltet. In der Demo fehlt mir noch einer, den werde ich mir wohl dann noch holen.

    Ein einzige Wermutstropfen ist mir aufgefallen: Die Kamera ist fix und man hat nicht die Möglichkeit sich umzuschauen. Dies stellt zwar nur ganz selten ein Problem dar, aber speziell bei der Suche nach den Containern wäre eine frei bewegbare Kamera oder die Möglichkeit in eine first person Ansicht zu schalten sicherlich sehr hilfreich.

    Das Spiel kommt im April für Xbox, PS2, PC und GBA. Wieso es keine Cube Version geben wird, kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen. Dieses Spiel würde doch perfekt auf den Cube passen.

    Wer Bilder sehen will, kann dies bei Gamespot tun. Dort gibts übrigens auch die Demo.
     
  • Martin Widmann 21:27 on 10.03.2005 Permalink  

    Prince of Persia Warrior Within ist durch. 

    Endlich bin ich durch. Ich habe keine Ahnung wie lange ich gebraucht habe und wie viele Tode ich gestorben bin. Auf meiner Reise durch die Zeit habe ich alle Lebenserweiterungen gesammelt und auch einen Großteil der quer über die Insel verstreuten Goodies.

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    An und für sich ist POP:WW ein echt geiles Spiel, an den Vorgänger kommt es aber beim besten Willen nicht ran. Was in Sands of Time durch das geniale Leveldesign erreicht wurde, wurde hier durch teilweise unfaire Passagen und viel zu viel Trial'n'Error erkauft. Dazu kommt noch, daß das gesamte Setting nicht an das des ersten Teils rankommt.










    *** SPOILER ***


    Was haben sich die Mannen vom Team POP dabei gedacht den Schwierigkeitsgrad nach dem Erhalten der Maske noch einmal so heftig anzuziehen? Das hat teilweise echt keinen Spass mehr gemacht, was da vor sich ging und einzig der Wille das Ende zu erreichen hat mich mehrmals davon abgehalten vor Frust das Joypad in die Ecke zu pfeffern.

    Jetzt lad ich mir nochmal den letzten Speicherplatz und schau mir das 2. Ende an. Oder auch nicht.
     
  • Martin Widmann 09:54 on 06.03.2005 Permalink  

    Gold Games 8 – Kaufen! Marsch, Marsch! 

    Ich habe gestern zum zweiten Mal Prince of Persia Sands of Time durchgespielt (das erste Mal war auf der Playstation 2 Weihnachten 2003) und habe es genossen wie das erste Mal. Hab zwar diesmal nur knapp über 7 Stunden dafür gebraucht, diese 7 Stunden waren aber extrem intensiv und machten enormen Spass. Das Leveldesign ist einfach das Beste was es bis jetzt in einem Spiel gegeben hat. Auch der Nachfolger ist in diesem Bereich nicht besser. Und die Steuerung geht perfekt mit einem PS2-Pad über einen PS2->USB Converter.

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    Also, wer's noch nicht gespielt hat, sollte bei den Gold Games 8 unbedingt zuschlagen. Und um die läppischen 25€ kriegt man nicht nur diese Perle sondern noch ein paar andere Highlights aus dem Sortinment von Ubisoft! Spiele, die sich niemand entgehen lassen sollte:

    Beyond Good & Evil ist wohl eines der schönsten, stimmigsten und am grandiosesten inszenierten Action/Adventures die es je gegeben hat und hat einen dermaßen schönen Soundtrack, daß es schon allein deshalb lohnen würde das Spiel zu spielen.

    Tom Clancy's Splinter Cell: da muß ich wohl nichts darüber sagen. Der erste Teil der Saga ist bis jetzt immer noch der Beste (mal abgesehen vom fehlenden multiplayer).

    XIII ist der Cell-Shading (Comicsgrafik) First Person Shooter zum gleichnamigen Comic aus Frankreich. Geile Grafik (man muß sich mal daran gewöhnt haben), geile Story, spielt sich super. Und funktioniert auf aktueller Hardware exzellent.

    Schon alleine diese 4 Spiele wären um zusammen 25€ ein absolutes Schäppchen, aber es sind noch ganze 6 weitere Spiele auf der Sammlung mit drauf: Rainbox Six 3: Raven Shield, Lords of Everquest, Fluch der Karibik, Lock On, World Racing und Biathlon 2004. Ich würde mal sagen vom Qualitäts-/Preisverhältnis ist diese Spielesammlung genau das Richtige für Geizhälse wie uns.
     
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