Prince of Persia Warrior Within – Erste Eindrücke

Ich hatte Angst vor Prince of Persia Warrior Within, extreme Angst. Und zwar hatte ich Angst, daß Ubisoft mir den Nachfolger meines Vize-GOTY 2003 ruiniert hat, indem es das geniale aus Sands of Time – die Geschicklichkeitseinlagen – reduziert und das eher nervige – die Kämpfe – intensiviert hat. Ein Ninja Gaiden für Arme halt. Das gemischt mit einem extrem dunklen Setting, einen Dünnpfiff labernden Prinzen und Gitarrenriffs, die einem die Haare zu Berge steigen lassen.

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Soweit meine Befürchtungen durch Previews/Meinungen. Aber jetzt hab ichs selber gespielt und muß sagen, daß die Faszination wieder in alter Manier da ist. Ok, es wird mehr gekämpft und das Setting ist für meinen Geschmack zu düster, aber zum Einen wurden die Kämpfe wirklich enorm verbessert und zum Anderen ändert die dunkle Umgebung nichts daran, daß die Levels wieder genial gebaut sind und auch der Geschicklichkeitspart bis jetzt nicht zu kurz gekommen ist.

Die Steuerung ist auch genau so, wie ich sie in Erinnerung hatte: sehr präzise und eingängig und sie reagiert prompt auf die kommandos. Einzig die Kamera kann einem hin und wieder einen Strich durch die Rechnung machen, wenn man gerade die Wand hochlaufen will, ein Schwenk kommt und man beinhart über die Klippe hinausstürmt. Dank sehr gut platzierter Rücksetz- und Speicherpunkte ist das aber nicht wirklich ein Problem.

Einzig die Gitarrenriffs und der Dünnpfiff redende Prinz bleiben übrig und die lassen mir wirklich die Haare zu Berge steigen.

Noch was positives: dieses Spiel hat wohl den geilsten Arsch in der Videospielgeschichte und den gibts auch noch gleich am Anfang. Jetzt muß ich weiterspielen.