Metal Gear Solid 3 – Hands on

Nach knapp 3h "spielen" bin ich bereit dafür meine ersten kleinen Eindrücke zu schildern. Das Spiel hat wieder genau das, was mich schon an Metal Gear Solid 2 so gefesselt hat: eine absolut filmreife Inszenierung. So etwas habe ich noch nirgendwo anders gesehen und werde ich wohl auch vor Metal Gear Solid 4 nicht wieder sehen. Unglaublich wie gut Kojima mit der virtuellen Kamera spielt. Natürlich sind auch die musikalische Untermalung und die Synchro – wie gewohnt – über jeden Zweifel erhaben.

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Und auch spielerisch ist alles beim Alten. Hier hätte man aber an vielen Stellen nachbessern können. Nein, sollen! Durch das Fehlen des Radars (hat es halt in den 60ern noch nicht gegeben) und die sture fixe Kamera ist es teilweise ziemlich schwer den Überblick zu wahren wo denn jetzt die Wachen stehen. Man kann zwar in eine first person ansicht umschalten, die ist aber auch nicht immer das gelbe vom Ei, speziell, wenn man im Gras liegt, damit man nicht entdeckt wird.

Und auch Surround Sound kann nicht 100%ig als Hilfe genommen werden. Teilweise werden Schritte ausgegeben, die irrsinnig nah klingen, aber es ist keine Wache in Sicht. Andere Male hört man gar nichts um dann einer Wache genau vor den Gewehrlauf zu stolpern. Ein Bisschen zu viel trial & error für meinen Geschmack, zumal die Wachen einen ja jetzt auch über das eigene Gebiet hinaus verfolgen.

**** kleiner Spoiler zum Anfang ****

Der Titelsong und das dazugehörige Intro "Snake Eater", das man nach dem Durchspielen der Virtuous Mission zu Gesicht bekommt ist genial! Ich hatte echt gedacht, daß jetzt ein James Bond Film anfängt. Hier hat sich Konami wohl ganz klar von den 007 Filmen inspiririeren lassen.